Tokyo 202(1)

Die ersten Tage im Dorf

Nach dem Komplettcheck aller Papiere incl. installierter Apps in Hamburg durch Lufthansa ging es nach Frankfurt. Nach knapp 3 Stunden Aufenthalt wurde beim Einsteigen nach Tokyo erneut alles, was schon vorgezeigt war, erneut überprüft. Dabei kann es zu erheblichen Verzögerungen, weil PCR-Tests nicht älter als 72 Std sein dürfen – und zwar minutengenau auf den Abflugzeitpunkt getimed. Und wer z.B. keine Uhrzeit oder eine zu lange Spanne zwischen Test und Abflug hatte, durfte nicht mit… Also ca. eine Stunde in der Schlange stehen und noch mal alles prüfen lassen, dann darf ich ins Flugzeug. Nach rumpeligem Flug mit Turbulenzen über Russland erfolgte die Landung in Haneda, Tokyo. Durchsage: alle sitzen bleiben, es kommt jemand an Bord, der Zettel verteilt.

Nach 10 Min gibt´s ein CoviD-Symptom-Abfrage-Bogen.

Ausgefüllt ist der in 2 Minuten, warten dürfen wir insgesamt 45 Min, bis die „Olympioniken“ nach den „normalen“ Gästen das Flugzeug verlassen können.

Die Sportler – es sind auch Brasilianer Serben, Litauer, Kroaten, Franzosen an Bord, die man alle an den uniformen Sportbekleidungen erkennt – werden in einem Gang gesammelt und gehen dann gemeinsam zum Ankunftsstaffellauf. An neun (!) Stationen werden die Papiere, Bordkarte, PCR-Tests, Fragebögen, Einladungsschreiben und vorläufige Akkreditierung, Reisepass, App-Aktivierung (Ohne Smartphone keine Einreise – wer keins hat, muss eines leihen) etc. gecheckt. Man bekommt einen gelben Laufzettel, der zwischen Olympiateilnehmern und normalen Einreisenden unterscheidet und läuft entsprechende Stationen ab. Incl. Spucktest, mit dem ein PCR-Schnelltest durchgeführt werden soll.

Wenn man diese etwa 3-stündige Prozedur hinter sich gebracht hat, wartet man auf das Testergebnis. Auf einem Display werden die Nummern der ausgewerteten Tests eingeblendet, dann darf man in die nächste Schlange, vor dem Schalter stehen, der einem das Testergebnis schriftlich bestätigt, damit man dann zum Zoll und den Visa-erteilenden Beamten gehen darf.

Ich werde also in einen Wartebereich geführt und wundere mich, dass sonst keiner von den Sportlern auch da ist. Es gibt einen Automaten, an dem man nach nun 3 Stunden theoretisch Getränke kaufen kann – mit Kreditkarte.

Auf dem Display laufen die Nummern quälend langsam durch und befinden sich bei 3256, meine Nummer ist aber 6379. Ich werde nach 1 Stunde ungeduldig und frage mal nach.

Die erste Japanerin holt die zweite, die dann mit dem Chef spricht und in den PC schaut. Dann geht alles ganz schnell. Ich bin „versehentlich“ in die falsche Gruppe aufgenommen worden, weil mein gelber Laufzettel in japanischen Schriftzeichen wohl „normaler Einreisender“ statt „Olympiateilnehmer“ draufstehen hat. Im Galopp geht es dann allen vorbei, meine vorläufige Akkreditierung wird in eine aktivierte umgewandelt und mir um den Hals gehängt, Zoll und Einreise gehen schnell, das Gepäck ist schon seit Stunden neben dem Rollband geparkt und ich darf – in den Warteraum für Olympiateilnehmer. Es gibt immerhin Getränke und ein paar Süßigkeiten und ich darf mit den anderen Sportlern und Funktionären – warten.

Nach etwa 30 Minuten kommt jemand und teilt mir und anderen mit, dass unsere Tests negativ sind und es nun losgehen kann. Wir werden zum Bus geführt – Vorsicht, es gibt welche zum Segler-Dorf, zum Radfahrer-Dorf und zum Olympischen Dorf – am Ende fährt der für mich richtige Bus dann los. 4 Std 53 Minuten von Landung bis Abfahrt – ein durchschnittlicher Wert, zwischen 3 und 7 Stunden ist schon alles vorgekommen…

Wir fahren etwa 20 Minuten zum Olympischen Dorf und – warten. Es sieht linker Hand von außen bei der Zufahrt wie eine Industriebrache aus, ungepflegt und teils rostig. Rechts befindet sich die Fußballschule von Real Madrid – zumindest das Bürogebäude.

Nach 45(!) Min fahren wir die fehlenden 100 m weiter und dürfen austeigen. Die DOSB-Verantwortlichen empfangen uns und bringen uns zur deutschen Unterkunft: Haus 20.

Kleiner Empfang mit Getränken und Snacks, dann werde ich ins Büro geführt und bekomme die Schlüssel für mein Appartement und die aller Beachvolleyballer.

Als Teilmannschaftsleiter bin ich das Mädchen für alles.

DIE ZIMMER

Die Zimmer sind spartanisch eingerichtet, Pappbett (in dem man wirklich gut schläft), ein klappriges Regal als Schrank, je Bewohner ein Stuhl und für alle gemeinsam ein runder Klapptisch. Außerdem hat jeder einen kleinen Nachttisch, der ein abschließbares Fach hat, damit man die Wertsachen wenigstens ein wenig sichern kann. Außerdem hat jeder einen kleinen Wäscheständer.

Wir haben sogar einen Kühlschrank, den aber der DOSB bezahlt, und manche – wir auch- haben einen großen UHD-Fernseher vom Hauptsponsor Samsung. WLAN-Netze gibt es gleich mehrere, eines, das überall auf allen olympischen Arealen funktioniert und eines, das nur in unserem Haus geht.

Ich komme an, suche mir das Zimmer und das Bett aus. Als erster hat man Vorteile ;-).

Nachdem ich die Koffer ins Zimmer gebracht habe, treffe ich mich mit Jogi, dem Ressortverantwortlichen für Beachvolleyball beim DOSB. Wir unternehmen einen Rundgang durch das Haus und die nähere Umgebung (wo sitzt die Medizin, wo gibt es Eis für unsere Athleten, wo sind die Wäscherei, die Polyklinik, der Kraftraum, die Mensa?) und essen schließlich gemeinsam. Nach einem Besuch im Büro des NOK/DOSB ist der Tag dann rum. Restprogramm: Koffer zumindest teilweise auspacken- weil in das Schrankregal sowieso nicht alles passt und dann endlich duschen.

Das Bad besteht aus einer Toilette, einem kleinen Waschbecken und einer Badewanne mit Duschkopf. Alles zusammen keine 2 Quadratmeter groß. Soll für 4, in manchen Zimmern für 6 Personen reichen…. für deutsche Verhältnisse kaum denkbar – im olympischen Vergleich seit 2004: einmalig klein.

Ich schlafe ein und bin mitten in der Nacht wach…

Zur Erinnerung, es sind 7 Std vor deutscher Sommerzeit. Ich erwache zur besten Tagesschauzeit – und nun?

Kindle. Ich fange an, mein erstes Buch zu lesen. Nach etwa 2 Std wird es draußen relativ schnell hell. Ich stehe auf und mache Fotos vom Sonnenaufgang im Dorf. Dann sortiere ich die Vielzahl von Papieren, die in den kommenden Tagen benötigt werden, damit hier alles seinen bürokratischen Gang geht.

Um 7 Uhr öffnet das Mannschaftsbüro und ich bin einer der ersten, der sich nach den CoViD-Tests erkundigt. Am Anreisetag wurde ich ja am Flughafen getestet, nun muss ich täglich einen Speicheltest machen, wie jeder hier.

Die Röhrchen werden individualisiert und mit entsprechenden anonymen Etiketten versehen und müssen bis 8.30 Uhr im Mannschaftsbüro sein, wenn das Ergebnis am gleichen Tag vorliegen soll. Bis 17:30 Uhr abgegeben, bekommt man das Resultat am folgenden Morgen. Allerdings werden nur positive Testergebnisse kommuniziert, wer nichts hört, ist negativ.

Als CLO (CoViD Liason Officer) bin ich dafür verantwortlich, dass meine Mannschaft ihre Proben abgibt, und zwar bei mir. Ich schleppe die dann durchs Haus zum Mannschaftsbüro und von dort bringt eine der CHEF-CLOs die „deutschen“ Proben zum Testzentrum – zweimal täglich. Es gibt Angenehmeres als mit den durchsichtigen Röhrchen rumzulaufen. Zumal die Aufsteck-Trichter für das Befüllen des Röhrchens, die es am Flughafen gab, hier eingespart werden. Man muss also ziemlich genau zielen, um sich nicht auf die Finger zu spucken. Und das, was daneben geht klebt am Röhrchen und seinem Etikett…

Ich bin nur froh, dass man Corona nicht mit „K“ schreibt.

KLO möchte ich nicht sein…

Die anderen kommen – und Lauras erster Sieg

Ich bin einen Tag vor meinem Team gereist, dass heute, Sonntag, eintreffen soll.

Und zwar am Nachmittag oder frühen Abend.

Ich habe die Zimmer vorzubereiten. Kühlschränke anschließen, Getränke besorgen und einstellen, damit die Sportler und Trainer nach Ankunft erstmal versorgt sind. Die Appartements sind bereits zugeteilt, die Zimmerbelegung ist Sache der Bewohner.

Allerdings muss man wissen, dass es sehr wenige Einzelzimmer gibt, einige kein Fenster nach draußen und keinen Balkonzugang haben und sie in der Größe etwas variieren. Es gibt also Zimmer und Betten, die man bevorzugt und welche, wo keiner schlafen will. Durch die frühe Anreise 5 Tage vor der Eröffnung der Spiele und weil ausgeschiedene Athleten und ihre Funktionäre nach 48 Stunden Japan verlassen haben müssen und, im Gegensatz zu allen anderen Olympischen Spielen zuvor, eben nicht feiern und Kontakte knüpfen, sich andere Sportarten ansehen, Sponsoren treffen und Sightseeing betreiben dürfen, ist die Fluktuation im Dorf hoch und die Zimmerbelegung geringer. Was für unsere Teams zunächst bedeutet, dass alle Beachvolleyballer Einzelnutzung ihrer Zimmer haben.

Als die Beachdelegation eintrifft und ich sie nach dem Empfang auf die Zimmer begleite, gibt es bei einem Team Streit. Laura und Maggi können sich nicht einigen, wer welches Einzelzimmer bekommt. Die Entscheidung ist wichtig, weil nur eines ein Außenfenster besitzt und Blick auf den Hafen hat und das andere ein Fenster zum innen liegenden Gang. Und jedem ist klar, welches das schönere Zimmer ist. Es kann nur durch Schnick Schnack Schnuck geklärt werden, ein in der Mannschaft übliches Verfahren J. (Schere, Stein, Papier). Schnick Schnack Schnuck – beide Stein, zweiter Durchgang – Laura Papier, Maggi wieder Stein. Laura feiert ihren Sieg wie einst in Rio.

Ich versammle alle Ankömmlinge für einen kleinen Rundgang, bevor wir gemeinsam zum Essen in die Main Dining Hall gehen.

Essen in Tokyo

Die Mensa besteht aus 2 Ebenen. Auf beiden Ebenen finden sich lange Tischreihen, die alle mit Plexi-Trennwänden in Einzelplätze unterteilt sind. Man sieht sich, aber man hört sich kaum. Unterhaltung ist schwierig – soll sie ja auch sein, weil das böse Virus unter all den negativ Getesteten um sich greifen könnte.

Man wird gebeten sich die Hände zu desinfizieren – das gab es früher bei anderen Spielen auch schon. Dann soll man sich Plastikhandschuhe überziehen. Gar nicht leicht mit gerade feuchten, weil desinfizierten Händen. Und für Menschen mit Händen wie ich – nicht machbar in die Einheitshandschuhe zu passen. Dann nimmt man sich ein Tablett und – oh Wunder – Metallbesteck. In Rio hatten wir Einmal-Besteck aus Bambus.

Was fehlt sind normale Servietten, dafür steht auf jedem der ca. 5000 Sitzplätze eine Spender mit feuchten Desinfektionstüchern.

An unterschiedlichen Ständen stellt man sich an und holt sich sein Essen. Asiatisch, japanisch, Gegrilltes, Halal, vegeratisch, glutenfrei, Pizza/Pasta…

Die Portionen werden ausgegeben auf Papptellern, die Getränke vom Wasser über Limonaden bis zu Fruchtsäften, alle vom Hauptsponsor geliefert, nimmt man sich aus den Kühlschränken.

Es gibt richtiges Brot, dass auch schmeckt, immer frische Früchte, Joghurt, Speiseeis, Kuchen, Müsli. Die Auswahl ist groß. Im Gegensatz zu Rio schmeckt es auch. Kleiner Nachteil, es gibt kaum warme Saucen, keine Salzstreuer an den Tischen, sondern in der Halle versteilt, Stände mit Gewürzen und kalten Saucen (Soja, Teryaki, Mayonaise, Ketchup, Chilisause etc.)

Man muss also sein Essen weitgehend selbst würzen. Leider kann man erst beim Essen am Platz merken, ob das so funktioniert hat, wie es dem individuellen Geschmack entspricht, wenn nicht – mehr Salz oder Pfeffer gibt es nur an diesen Stationen, also muss man wieder hinrennen und anstehen.

Die Mensa ist 24/7 geöffnet und alles wird frisch zubereitet.

Sie ist der Ort, wo man eigentlich Kontakte knüpft und gemütlich zusammensitzt, mutiert aber durch die vorgegebenen Umstände zur Abfütterstation. Gemütlich ist anders, Unterhaltung schwer.

Gerade in der Mensa konnte man früher mit Weltstars an einem Tisch sitzen, Sportler und Funktionäre anderer Disziplinen kennen lernen und Kontakte knüpfen. Das war einer der großen Reize an den Olympischen Spielen und spiegelte den Sinn dieses internationalen Treffens wider.

Erster Besuch auf dem Veranstaltungsgelände

Am Montag fuhren die ersten Busse zum Trainings- und Spielgelände – wenn sie es denn fanden. Der Busbahnhof im Dorf ist nur ca. 200 m vom unserer Unterkunft entfernt. Die Busse folgen einem Plan- meist halbstündlich werden die Venues angefahren. Wenn der Busfahrer diese denn findet. Martin, einer unserer Trainer, erlebte eine Busfahrt, bei der der Fahrer im 3. (!) Anlauf die richtige Zufahrt fand. Weil das mit den online-Reservierungen von Trainingsplätzen und Meeting-Räumen nicht klappt, war er gezwungen, raus zu fahren.

Die schöne Onlinewelt klappt hier vielfach eben nicht so gut. Allerdings sind auch die persönlichen Kontakte schwierig, weil viele der eingesetzten Japaner keine Englisch verstehen und dann immer jemanden suchen, der weiterhelfen kann. Alles sehr bemüht und überfreundlich, aber leider oft inkompetent.

Die Athletenlounge und Umkleiden sind im Großen und Ganzen okay. Organisatorisch gibt es wie immer Probleme, die wir aber in Zusammenarbeit mit den technischen Delegierten, die vom Volleyball Weltverband eingesetzt werden, versuchen zu korrigieren. Dank meiner langjährigen Zugehörigkeit zur Beachvolleyballfamilie kenne ich einige der Entscheidungsträger seit Jahren und habe einige auch schon behandelt. Das macht vieles leichter.

Der Sand ist top, das Stadion riesig, aber leer und es gibt eines nicht: Schatten.

Da im Stadion auch kaum Wind weht, dürften es für uns Betreuer harte Stunden in praller Sonne werden.

Ich treffe beim ersten Training Rüdi, Rüdiger Franzen. Uns verbindet eine lange gemeinsame Geschichte. Wir haben schon Beachvolleyballturniere zusammen gespielt. Rüdiger wurde Schiedsrichter und hat ein olympisches Halbfinale gepfiffen und ist jetzt der leitende Videoschiedsrichter. Er wird im Hintergrund versuchen zu ergründen, ob bei einer strittigen Schiedsrichterentscheidung alles richtig war. Alle Mannschaften können pro Satz zweimal eine Entscheidung des Schiedsrichters unter bestimmten Bedingungen überprüfen lassen. Haben sie Recht bekommen, behalten sie das Recht auf weitere Challenges, wie die Überprüfungen genannt werden, lag der Schiedsrichter richtig, ist ein Einspruchsrecht verwirkt.

Das obligatorische hoch bürokratische Einschreiben dauert knapp 30 Minuten pro Team. Neben Papieren, die wir vorbereitet haben, werden alle von uns verwendeten Kameras mit einem Klebchen versehen und wir bekommen eine Zugangskarte für die Videositzplätze im Stadion. Die Athleten müssen alles vorzeigen, was sie mit aufs Feld nehmen. Die Ausrüstung wird fotografiert und darauf kontrolliert, ob Logos in Form und Größe vorhanden sind, die nicht erlaubt sind. Selbst die Ohrringe der Spielerinnen und ihre Halskettchen werden fotografiert und geprüft.

Ein Spieler, so berichtet Ed aus Kanada, der die Einschreibung und Kontrollen leitet und der bereits seit 1996 außer in Athen bei allen Spielen zuerst als Athlet, nun als Funktionär des Weltverbandes vor Ort war, habe sich das Logo eines Sportartikelherstellers gut sichtbar tätowieren lassen. Er wird es abdecken müssen…. Ed kenne ich als Spieler der Kanadier 1996, aber wir haben uns in seiner Funktionärslaufbahn schon öfter über mehr oder weniger sinnvolle Vorgaben des Verbands bei internationalen Turnieren und Weltmeisterschaften nennen wir es – respektvoll auseinandergesetzt.

Als die Einschreibung ohne Probleme geschafft ist, entspannt sich für mich einiges, die Spieler werden allerdings langsam immer aufgeregter und auch dünnhäutiger.

Der Abflug kommt näher

Vorgestern PCR-Test

Gestern PCR-Test

heute: Ergebnisse auf englisch und japanisch abholen, PDF draus machen und hochladen und hoffen, dass die OCHA-App alles annimmt..

Hurra! Es erscheint ein QR-Code… hoffentlich der, den ich morgen zum Check-in brauche….

Ich bin negativ – wie erwartet. Und ich habe Antikörper (habe ich testen lassen) und ich habe Gedächtniszellen (habe ich auch testen lassen). Ich bin geschützt und stecke nach Adam Riese niemanden an…. Zumindest legen die Zahlen aus den Altenheimen das nahe. Da stirbt niemand mehr an CoViD seit die Betreuer geimpft sind…Das interessiert zwar OCOG nicht, sie behandeln alle, als ob jeder die größte Gefahr wäre..aber ich bin CoViD-sicher. Toll!

Ich bin gespannt, ob sich da vor Ort noch einige Entspannungen zeigen werden. Die bisherige Regeln sind spaßfrei, vor allem bei zu erwartenden Temperaturen über 30°C und hoher Luftfeuchtigkeit.

Die Praxis ist seit gestern für mich vorbei, ich komme erst wieder in der 3. Augustwoche zum Dienst. Aber die Arbeit nimmt kein Ende. Täglich bekomme ich Emails mit dutzenden Anhängen, weil man nahezu alles bei den Olympischen Spielen mit Zetteln belegen muss. Gesundheitszeugnis, welche Trikots man in welcher Kombination trägt, ob man Bandagen braucht, Pulswärmer trägt (bei zu erwartenden 30 Grad:-))), welches Cap und welche Werbeaufdrucke man  hat, welche Kamera, welchen Typs mit welcher Nummer von welchem Team  für einen Videomitschnitt genutzt wird (Wir beobachten alle Spielen und werten sie taktisch aus- dafür haben wir je einen Scout in Tokyo und einen in Deutschland, die sich die Nächte um die Ohren schlagen werden, um die Trainer mit den neuesten Info´s zu füttern.)

Die besagten Zettel sind olympiaeigene Vordrucke, die natürlich von den Delegationsleitern oder noch besser, von einem „NOC Representative“ zu unterzeichnen sind.

Eigentlich alles überflüssig, alle Teilnehmer haben bereits mehrere Turniere in diesem Jahr gespielt, haben gültige Lizenzen, die dem Weltverband auch vorliegen. Die Kamera ist seit vielen Jahren die gleiche und eigentlich kann es dem Organisator auch egal sein, mit was für einer Videokamera die Teams filmen, – veröffentlichen dürfen sie ohnehin nichts.

Aber man macht jedes Mal eine Bürokratieorgie daraus.

Genau wie bei der Einreise am Flughafen in Japan, bei der die „normalen Gäste“ das Flugzeug getrennt von den Olympioniken verlassen. Wir  müssen dann die (!) 9 Stationen ablaufen und noch einen PCR-Test machen….

Jedenfalls kümmern sich meine Nachbarn hoffentlich um meine Tomatenzucht und die Post und die Wohnung und überhaupt alles….Bin froh, dass es sie gibt.

Morgen geht’s also los – ich melde mich dann  mal wieder aus Tokyo – hoffentlich wohlbehalten, und leistungsfähig und nicht aus irgendeiner Quarantäne.

Tokio 2021 – Reisevorbereitungen

Die Spiele nahen, die Vorbereitungen laufen für uns auf Hochtouren. CoViD-bedingt ist diesmal alles anders. Keine Zuschauer, strenge, teils überzogene Regeln und eine überbordende Bürokratie erwarten uns.

Seit Anfang Juli messe ich täglich meine Körpertemperatur. Nicht, weil ich krank bin, sondern weil OCOG das so will. OCOG ist übrigens das Organising Committee of the Olympic Games. Es hat bestimmt, dass ich 14 Tage vor Abreise täglich meine Temperatur erfassen und nachweisen muss. Dazu gibt es eine APP, die auch für alle anderen Reiseangelegenheiten gedacht ist. Da muss ich 96h und 72h vor Abflug aus Deutschland in vorgegebenen Laboren jeweils einen PCR-CoViD-Test machen, zweisprachig und mit Reisepassdaten versteht sich – und die Ergebnisse muss ich hochladen – wenn die App es denn zulässt. Vorher habe ich schon meinen Activity-Plan über den DOSB an Japan mailen lassen müssen, der festlegt, welche Orte ich im Zuge der Olympischen Spiele aufsuchen darf. Dieser muss aber aus Japan genehmigt werden, bevor ich die App vollständig nutzen kann. Z.B. darf ich als Beachvolleyballer nicht ins Leichtathletikstadion. Ich darf auch nicht mit öffentlichen Verkehrsmitteln fahren, kein Sightseeing machen, mich nicht mit Japanern treffen und überhaupt eigentlich nicht das Olympische Dorf  und meine Wettkampfstätte verlassen. Ich soll keinen engen Kontakt zu Athleten haben, egal ob Deutsche oder die anderer Nationen, soll mich immer 2 m von Athleten fernhalten, 24/7 auch draußen eine Maske tragen, die ich zum Essen, Trinken abnehmen darf – und wenn mir eine Hitzeschlag droht, – dann auch.

In Fahrstühlen, die ich mit mehreren benutze, darf ich nicht sprechen wegen der Aerosole, die ich trotz Maske ja versprühe, ebenso verhält es sich in Autos – von denen wir  nur die benutzen dürfen, die für uns vorgesehen sind. Dass wir täglich CoViD-Tests machen müssen versteht sich. Die Kontaktsperren gelten übrigens für alle, auch für die Athleten untereinander. Handballer trifft Ruderer etc. wird es wohl nicht geben.

Ich bin übrigens geimpft, hatte vorher Anfang 2020 unbemerkt die Erkrankung, wie Antikörper in meinem Blut bewiesen haben und bis auf einen Sportler sind in unserer Teilmannschaft alle geimpft. Aber Safety first…

Übrigens sind die Olympischen Spiele in Tokyo 1964 in den Oktober gelegt worden, weil es im August so heiß ist. Auch der Marathon 2021 findet in Sapporo statt, weil es in Tokyo hohe Temperaturen erwartet werden.

Ich bin schon gespannt, wie es bei 60° Sandtemperatur mit Maske so ist…

Aber zurück zur Reise. Vor HAM nach FRA dann nach HAN (Haneda. intern. Flughafen Tokyo) – allein das macht schon ca. 17 Stunden aus. Nach Ankunft muss ich meine App und den QR-Code zeigen, dann auf meinem Smartphone die COCOA-App aktivieren (entspricht in etwa der CoronaAPP), damit ich immer zu orten bin. Außerdem muss ich noch jede Menge Papier mitführen. Wenn ich kein Smartphone hätte – solche Teilnehmer gibt es ja auch – dann müsste ich mir eines leihen- ohne kommt man nicht rein. Als Sportler bekommt man eine neues Samsung-Smartphone geschenkt, als Funktionär sinnvollerweise eines zusätzliches vom DOSB gestellt.

Dann werden am Flughafen 9(!) Stationen abgelaufen, mit PCR-Test und Papierkontrolle – Dauer je nach Andrang zwischen 4 und 7 Stunden, in denen man nicht versorgt wird, nichts kaufen kann und eigentlich überwiegend wartet. Erst dann darf ich mein Gepäck holen und mich in die vorgegeben Gefährte ins olympische Dorf begeben.

Dort darf ich dann das Organisatorische für meine Teilmannschaft erledigen, die am nächsten Tag in Japan eintreffen wird.

Ich kann vielleicht auch noch das Olympische Dorf erkunden, essen gehen, und dann die letzte Nacht alleine schlafen, bevor Ekkehard kommt und das Bett neben mir belegt.

Da erinnere ich mich an eine Gespräch dass ich 1999 mit dem Sportdirektor Siggi Köhler führte: Ich wollte unbedingt  2000 nach Sydney zu den Spielen – wurde aber nicht nominiert. Siggi fragte mich: „Was willst Du bei Olympischen Spielen? Mehr Stress, weniger Kollegen, Atmosphäre wie in der Jugendherberge. Fahr doch zu ner Weltmeisterschaft – da hast Du ein tolles Sternehotel, Ruhe und kannst vernünftig arbeiten…“ Recht hat er. Nach inzwischen 11 Weltmeisterschaften, die ich betreuen durfte, muss ich ihm einfach zustimmen. Die reduzierte Anzahl an Akkreditierungen bei Olympischen Spielen, verlangt von allen Opfer – Sportlern  wie Funktionären. CoViD macht das Arbeiten noch einmal schwieriger – genauer gesagt, nicht das Virus, sondern die bei einem maximal kontrollierten und weitgehend geimpften Kollektiv verordneten und aus meiner Sicht zumindest teilweise überzogenen Maßnahmen lassen die Spiele 2021 nicht zu dem werden, was Olympische Spiele eigentlich sein sollen: eine Begegnung der Jugend der Welt. Die Japaner sprechen schon von den „verfluchten Spielen“. Jetzt kommt es auf uns an, das beste daraus zu machen.

Corona – nach wie vor ein heikles Thema

Die Auswirkungen der Corona-Pandemie sind weiterhin zu spüren und viele der Entscheidungen, die zur Eindämmung der Ausbreitung beitragen sollten, stoßen nicht nur bei mir auf Unverständnis. Die Angst in der Bevölkerung scheint wieder zu steigen – doch ist das berechtigt?

Über Corona und die Folgen…

Die Politik, die mindestens über die gleichen Daten verfügt, wie ich, – denn man kann alles im Internet finden-, trifft Entscheidungen, die für mich schwer nachvollziehbar sind.

Wenn Menschen zunehmend bei den datenschutzrechtlich sehr bedenklich eingesetzten Datenerfassungsbelegen in Restaurants, Cafés und beim Frisör statt ihrer Daten Lieschen Müller, 0815-4711 eingeben oder, noch gemeiner, die bekannten Daten anderer (politischer?) Personen, dann ist das ein Statement.

Die regelmäßig angesprochene Allgemein-Gefährlichkeit des SARS-COV-2 Virus wird nicht wahrer, nur weil man sie wiederholt und wiederholt und mit Einzelschicksalen zu untermauern versucht.

Ich empfehle dringend die Lektüre des Spiegelbestsellers „Corona Fehlalarm?“ der Professoren Reiss und Bhakdi, die beide sehr renommierte Fachleute sind. (ISBN 978-3990601914, Goldegg Verlag, 15€)

Außerdem wünsche ich mir, dass Sie als Leser dieses Newsletters und so viele andere Menschen wie möglich, selbst denken und  nicht auf die häufig wenig objektiven und eher wertenden Informationen der Presse und Medien blind vertrauen.

Mit Hilfe der Seite der Johns Hopkins Universität (https://coronavirus.jhu.edu/map.html), der Seite der Weltbank (https://data.worldbank.org/indicator/SP.DYN.CDRT.IN?end=2018&locations=BR-FR-DE-IN-IT-ES-US-GB-RU&most_recent_value_desc=false&start=2018&view=bar) und der Seite der WHO (https://www.who.int)

lassen sich Daten erheben, die ich für Sie in einer Tabelle zusammengefasst habe.

Die Zahlen der Genesenen stimmen auch in den Angaben der Johns Hopkins Universität nicht immer, wohl, weil z.B. England die Genesenen nicht meldet. Zur Länderauswahl: Ich habe die Länder mit den größten Fallzahlen und unsere Nachbarländer ausgewählt, die wir ja jetzt auch finanziell unterstützen sollen.

Um die Zahlen noch mal in Worte zu fassen: weltweit waren am Stichtag (29.8.2020) 0,315% der Weltbevölkerung überhaupt betroffen. Von denen, die betroffen waren (also als positive Fälle in die Statistik eingingen), sterben weltweit durchschnittlich 3,4%. Also 3,4% von 0,315% – in Zahlen etwa 1 auf knapp 10000 Menschen – stirbt oder war tot, wenn an ihm Erbsubstanz von SARS-COV-2 nachgewiesen wurde. In Italien wurden nachweislich bei Verstorbenen in Krankenhäuser nach dem Tod Abstriche gemacht und bei positivem Virusnachweis wurden diese Verstorbenen als Coronatote gezählt. Das ist eine künstliche Erhöhung der Fallzahlen und zutiefst unwissenschaftlich.

Die Zahl – ca. 3% der Erkrankten sterben, entsprechend 1 auf knapp 10 000 – trifft in etwa auch auf Deutschland zu. Andere Länder sind stärker betroffen, da sterben dann z.B. in Italien, Spanien, den USA oder Brasilien etwa 5 von 10 000. Um das deutlicher zu machen: die normale Sterblichkeit in diesen Ländern lag (2018) zwischen 65 (Brasilien) und 105 (Italien) pro 10 000 Einwohner.

In Italien heißt das, dass von den üblichen 105 pro 10 000 Einwohner Versterbenden jetzt etwa 5 versterben und dabei gleichzeitig auch die Virus-Erbsubstanz trugen. Es heißt nicht, dass sie AN Corona verstarben. Und weil die Zahl der Meldungen nicht berücksichtigt, ob Tote abgestrichen wurden (wie z.B. Italien) oder schon zu Lebzeiten ein Virusnachweis geführt wurde und weil ebenfalls nicht gewertet wird, ob es überhaupt zu einer CoVID 19- Erkrankung gekommen ist, sind diese Zahlen wissenschaftlich fragwürdig.

** Zahl der CoViD-Toten wurde nicht einheitlich bestimmt. Zahlen geben an, bei wie vielen Toten auch das Sars-CoV-2-nachgewiesen wurde.

Wenn man den Weltdurchschnitt oder die Zahlen der gut organisierten europäischen Länder zugrunde legt, dann lese ich aus den Daten, dass zwischen 0,25 und 0,5% der Bevölkerung  Corona-infiziert sind oder waren. Dabei handelt es sich um (vermeintlich) nachgewiesene Infekte. Wie viele davon wirklich erkranken, sagen die Statistiken nicht. Sie legen aktuell nahe, dass im Schnitt 3% der Menschen, die einen positiven SARS-CoV-2 im Körper haben und auch erkranken, versterben. Was eine Infektion tatsächlich ist, lesen Sie unten.

Für die Länder mit hohen Infektionszahlen wie Spanien, Italien, Frankreich und UK kommt für mich nur eine Interpretation in Frage:  Da anzunehmen ist, dass das Virus in den europäischen Ländern in etwa gleich reagiert, müssen die tatsächlichen Infiziertenzahlen in diesen Ländern etwa viermal höher sein, als berichtet. Das bedeutet, dass sich entweder die Infektion schon früher ausgebreitet hat, als sie noch gar nicht identifiziert werden konnte, oder dass, aufgrund mangelnder Testkapazitäten insbesondere am Anfang der Ausbreitung, viele Infizierte gar nicht erkannt wurden. Außerdem dürften viele schon wieder gesund gewesen sein, als getestet werden konnte. Untermauert wird diese These von Berichten aus Italien, wo bei der Durchschau von Röntgenbildern die typischen milchglasartigen Veränderungen der Lungen bereits im Oktober gefunden wurden, ohne dass man damals wusste, was das auslöste.

Die Erfahrungen vergangener Epidemien und Pandemien, auch mit dem Grippevirus, haben retrospektiv immer ergeben, dass wir eine Dunkelziffer von ca. Faktor 10 hatten. Nehmen wir das an, dann dürfte die Sterblichkeit auf ca. 0,3% sinken. Bis wir das wissen und ob wir das wissen werden, hängt von Forschungen und Untersuchungen in der Zukunft ab und auch davon, ob Antikörpernachweise bei SARS-CoV-2 wirklich das geeignete Mittel dafür sind. Wir sehen schon heute, dass die Antikörper-Titer nicht lange halten und ein erheblicher Teil der Erkrankten keine Antikörper bildet.

Ich hatte das Glück in der vorletzten Woche Prof. Püschel zu hören (Rechtsmediziner Uni Hamburg), der als einziger alle in seinem Bundesland mit/an Corona verstorbenen obduziert hat. Prof. Püschel geht zum 1.10. in Ruhestand und hat deswegen nichts zu verlieren. Er kann sich also frei äußern, ohne Nachteile für sein Institut oder seine Karriere befürchten zu müssen. Und er hat in Bürgermeister Tschentscher einen Arzt, der neben einigen nicht nachvollziehbaren Entscheidungen eine wichtige und richtige getroffen hat: ALLE in HH an/mit Corona Verstorbenen werden von Amts wegen obduziert.

Warum das RKI davon entschieden abriet, kann nur gemutmaßt werden. Falsch war es in jedem Fall.

Prof. Püschel sagte in seinem Vortrag, dass alle von ihm wegen des Coronatodes (>200) untersuchten Toten nicht an Corona, sondern an schweren chronischen Leiden zu Tode gekommen sind. Das Durchschnittsalter der Verstorbenen betrug um 80 Jahre. Die vier unter 50-Jährigen, die verstarben, waren alle schwerst krebskrank.

Ähnliche Zahlen gibt es aus unseren europäischen Nachbarländern. Auch wenn es in Italien nachweislich eine Übersterblichkeit gab, waren es doch die sehr alten und kranken Menschen, die verstarben. Die Corona-Infektion war also am ehesten der Tropfen, der das Fass zum Überlaufen brachte, und keineswegs die Todesursache.

Das neue Coronavirus ist für Schwerstkranke tödlich. Für diese Gruppe sind auch alle anderen Formen von Infekten potenziell tödlich. Insofern ist Corona hier nichts Besonderes. Leider wissen manche Menschen nicht, wie krank sie wirklich sind, deswegen kommt es zu den in den Medien auch besonders erwähnten Todesfällen bei deutlich unter 80-Jährigen.

Prof. Püschel verdanken wir auch die Erkenntnis, dass es bei diesen Schwerkranken zu vermehrten Embolien (gefäßverstopfende Blutgerinnsel) gekommen ist und man deswegen in der Therapie auf eine rechtzeitige Blutverdünnung setzen muss.

Allerdings wissen Mediziner auch, dass eine Immobilisierung von Patienten zu Thrombosen führen kann und schon deswegen bei alten, immobilen, kranken Menschen die Zahl der Thrombosen steigt.

Unabhängig davon gibt es ein bekanntes akut lebensbedrohendes Krankheitsbild, die DIC (Disseminierte intravasale coagulation), bei der es zu einer verbreiteten Blutgerinnung im Körper kommt, sich also Thromben bilden. Auch bekannt ist, dass das, neben anderen Ursachen bei Virusinfekten und bakteriellen Infekten vorkommen kann. Auch diese Krankheitskomplikation ist in den meisten Fällen tödlich, und die von Professor Püschel obduzierten Verstorbenen waren mehrheitlich alt und immobil und schwer krank und hatten mindestens eine Virusinfektion.

Schon deshalb könnten die beschriebenen Fälle auf ein bekanntes und nicht zwingend ausschließlich mit Corona in Verbindung stehendes Krankheitsbild hinweisen.

Besondere Verläufe

Zu erwähnen ist auch, dass es Menschen gibt, die zu starken Entzündungen neigen. Wenn „normale“ Patienten einen Erreger haben der z.B. Gelenkprobleme macht, dann bekommen diese Menschen schwere Entzündungen (nennt man dann Rheuma), die zu Gewebezerstörung als Kollateralschaden der Entzündung führen und bleibende Schäden hinterlassen können. Auch bei CoViD-19 gibt es Menschen, die – vermutlich genetisch bedingt- so starke Entzündungsreaktionen haben, dass dadurch die Gewebe (nicht nur Lunge) beschädigt werden. Deswegen feierte man Kortison als Therapiehilfe bei diesen Menschen, denn die Unterdrückung des Immunsystems begrenzt die Entzündungsreaktion und damit die Folgeschäden. Leider kann die Unterdrückung des Immunsystems zu einer stärkeren Vermehrung jedweden Virus oder Bakteriums führen und so andere Schäden auslösen.

Gab es jetzt mehr Tote durch Corona? Genau wissen wir es nicht, weil die Datenerhebung uneinheitlich ist, weil die Statistiken jeden Nachweis eines Virus als Infekt werten, auch wenn der Betroffene zu keiner Zeit ein Symptom zeigt, weil teils die Kontaktpersonen ohne eigenen Test als Infizierte gezählt wurden. Die von mir untersuchten symptomatischen Fälle hatten alle neben einer Coronainfektion mehrere andere Viren und Bakterien gleichzeitig, die man als Infekte werten und behandeln musste. Welcher Keim nun die Primärinfektion war und welche als Sekundärinfektionen gelten müssen, lässt sich nicht sagen. In manchen Ländern kam es statistisch zu Übersterblichkeiten, die man jetzt dem neuen SARS-CoV-2 zurechnet. Ähnlich wie die Influenza, die in den einzelnen Ländern unterschiedlich stark ausfällt, kann scheinbar auch CoViD-19 zu einer erhöhten Sterblichkeit führen. Aber eben bei denen, die schwer krank sind oder mehrere sich überlagernde Infekte haben.

Was müssen uns diese Informationen sagen?

Gefährdet ist ein Bruchteil der Bevölkerung. Die aktuelle Definition der Risiko-Patienten lässt sich medizinisch nicht aufrechterhalten. Selbst Asthma ist kein Risikofaktor (Zitat Prof. Püschel).

Meine Meinung:

Jeder hat ein individuelles Risiko, dass durch die derzeitigen politischen Entscheidungen vergemeinschaftet wird. Ich finde es unfair, wenn gesunden Menschen nicht nur unbegründet Angst gemacht wird, sondern man ihnen sagt, sie seien verantwortlich, wenn jemand anderes erkrankt. SARS-COV-2 ist kein Killervirus, deswegen muss weit über 90% der Bevölkerung keine Angst vor ihm haben. Diejenigen, die schwer krank sind, oder die so viel Angst haben, dass sie sich davon in ihrem Leben beeinflussen lassen, müssen diese Last primär selbst tragen. Unsere Medizin und die Freunde und Nachbarn haben bewiesen, dass wir uns um diese Menschen kümmern. Aber es ist zu fordern, dass die Betroffenen ihren Anteil auch tragen. Sie müssen sich um ihretwillen entsprechend verhalten und dann auch Einbußen in ihrer Lebensqualität hinnehmen und nicht fordern, dass alle, die es nicht trifft, sich jetzt Masken anziehen müssen oder keine Treffen mehr haben dürfen.

Wir helfen gerne, aber es darf nicht sein, dass ganze Generationen ihrer Lebensplanung, ihrer Existenz und ihrer Zukunft beraubt werden, weil einige wenige geschützt werden sollen. Das kann man auch anders erreichen.

Politiker sollen eine Politik für die Menschen machen und nicht für Minderheiten das Volk in wissenschaftlich nicht haltbare Maßnahmen zwingen.

Wenn in Deutschland aktuell 16,5 von 100 000 Menschen infiziert sind (= weniger als 1 von 5000) und diese dann weggesperrt werden (Quarantäne), dann ist das Risiko sich anzustecken extrem gering. Unter diesem Aspekt zu behaupten, jemand der keine Maske trage, gefährde Dritte, entbehrt jeder wissenschaftlichen Grundlage. Wenn 99,999% derer, die gesund herum laufen, kein Virus haben, dann kann man nicht von einer Gefährdung Dritter sprechen (wo sind die Juristen, die das durchfechten?) und dann sind Bußgelder in den vorgegebenen Höhen (50€) unangemessen. Zu schnell fahren wird dann weniger bestraft als wenn Gesunde ihren Mund und Nase nicht  bedecken??

In Hamburg sind aktuell 6 von 450 für Corona vorgehaltene Intensivbetten belegt. Eine Überforderung des Gesundheitswesens gibt es nicht und sie stand bei uns auch nie im Raum. Im Gegenteil, Ärzte und Pfleger wurden in Kurzarbeit geschickt, weil nichts zu tun war und der Minister lässt werbewirksam Infizierte aus Italien und Frankreich einfliegen. Immerhin haben wir so mit unseren Überkapazitäten Bedürftigen helfen können.

Die für viele existenzbedrohende Quarantäne auszusprechen, wenn man nur einen Virusnachweis, aber keine Krankheitssymptome hat, ist in ihrer Länge von 14 Tagen schon lange nicht mehr haltbar. Die verkürzte Form, durch Verlaufstestungen den Probanden zu beobachten und ihn schnellst möglich wieder dem Arbeitsmarkt zuzuführen, ist mit weniger als 100€/Test finanzierbar.

Impfstoff

Alle reden vom Impfstoff, der kommen muss. Ich möchte da mal meine Zweifel anmelden. Auch der jetzt verstärkte Ruf nach Grippeimpfungen passt ins Bild. Impfen was das Zeug hält, egal, ob sinnvoll oder nicht.

Ich wiederhole, was ich in einem der vorigen Newsletter gesagt habe: Das RKI veröffentlicht Daten zu Influenza und wir wissen daher, dass bei denen, die den Grippe-Impfstoff brauchen würden, um sich zu schützen (>60 Jährige), eine Wirkung in ca. 30% eintritt. Bei 70% der Altersgruppe ist die Impfung wirkungslos. Stellen Sie sich vor, zehn Rentner gehen zum Mittagstisch und bezahlen, aber nur drei bekommen Essen. Da wäre das Geschrei – berechtigterweise – groß.

Je fitter die Menschen, desto weniger brauchen sie die Impfung. Wer ein gutes Immunsystem hat, reagiert gut auf Erreger, egal ob es das natürliche Virus ist oder der Impfstoff. Wer das nicht hat, ist gefährdet und reagiert schlecht bis gar nicht auf den Impfstoff.

Die Regierung will, wie immer, möglichst viele impfen- weil die Herdenimmunität und nicht das Individuum betrachtet wird.

Dass nicht wenige derjenigen, die grippegeimpft wurden, im Winter eine Atemwegsinfektion nach der anderen bekommen und insgesamt länger krank sind, als ohne Impfung, wird nicht gesagt.

Was für Influenza gilt, dürfte in ähnlicher Form für SARS-CoV-2 gelten. Wer stark ist, braucht den Impfstoff nicht, wer das nicht ist, wird voraussichtlich nicht profitieren.

Aktuelle Untersuchungen, auch in unserem Klientel, zeigen, dass die Antikörpertiter im Blut abfallen.  Bei vielen der Erkrankten wurden keine Antikörper gebildet. Eine Wiener Studie spricht von 60%, die keine Antikörperantwort haben. Bei dem ersten in Deutschland Erkrankten sind nach meinen Informationen keine Antikörper mehr nachweisbar. https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/115901/Haelfte-der-Coronainfizierten-in-Neustadt-hat-keine-Antikoerper-gebildet

https://kurier.at/chronik/oesterreich/corona-studie-staatliche-massnahmen-halfen-corona-ausbruch-in-oesterreichs-groesster-kaserne/400991450

Man kann jetzt unterschiedlich interpretieren. Waren die positiv getesteten Probanden wirklich infiziert oder hat man nur die Testgene gefunden, die aber eine Infektion nicht begründen (siehe unten)? Oder hatten die Infizierten in der Studie keine Immunantwort? Oder zumindest keine des adaptiven Immunsystems? Kann man auch immun sein ohne Antikörper? Klares Ja – eine zelluläre Immunität ist sogar wahrscheinlich bei Virusinfekten.

Was bedeutet das?

Viren befallen Zellen und werden von diesen vermehrt. Die infizierte Zelle produziert viele Viruskopien und zerplatzt dann. Die neu gebildeten Viren infizieren neue Zellen, bis irgendwann das Immunsystem diesen Prozess unterbricht.

Unser unspezifisches angeborenes Immunsystem bekämpft täglich viele Krankheitserreger und hält uns gesund. Es besteht aus Zellen, die andere Zellen angreifen können und die auch Viren aufnehmen und unschädlich machen können. Höhere Tiere haben, wie der Mensch, zusätzlich ein adaptives Immunsystem, das aus Zellen besteht, die Antikörper bilden. Die Bildung dauert einige Tage bis Wochen. Die Antikörper binden an Erregerbestandteile in Körperflüssigkeiten, gelangen aber nicht in Zellen. Antikörper machen also Sinn bei einer NEUINFEKTION mit dem gleichen Erreger, weil die Antikörper -im Falle von Corona- die Viren binden und am Eindringen in die Zelle hindern können. Solange Viren in Körperflüssigkeiten vorkommen werden neue Antikörper gebildet. Wenn es keine Viren mehr gibt, oder die Viren ausschließlich in den Zellen sind, dort aber nichts mehr anrichten, dann braucht der Körper keine Antikörper mehr und der Titer fällt ab. In vielen Fällen bleibt eine kleine Restmenge erhalten, die man als Seronarbe bezeichnet, weil man erkennen kann, dass es mal einen Kontakt gab, der aber keine Rolle mehr spielt.

Wenn nun die Titer sehr schnell abfallen oder gar ganz verloren gehen, ist das ein Beleg dafür, dass es keine Viren mehr gibt, die das Immunsystem stimulieren (also auch keine Neuansteckungen, auf die das Immunsystem reagieren müsste). Unser intelligenter Körper wird also alles, was er nicht mehr braucht, einsparen.

Es steht zu befürchten, dass ein Impfstoff (der ohnehin nicht adäquat getestet wurde, weil man ja vermeintlich in Eile ist), allenfalls eine kurze Immunantwort auslösen würde, aber keinen nachhaltigen Schutz aufbaut.

Immerhin hat die Pharmaindustrie schon verlangt, dass sie von Haftung für Schäden durch den Impfstoff gesetzlich freigestellt wird. (https://www.spiegel.de/wirtschaft/unternehmen/corona-impfstoff-rennen-steuerzahler-sollen-risiken-der-pharma-hersteller-mittragen-a-4dde566b-458c-4e35-a300-51f14a5b3500). Das zeigt, dass durchaus mit unkalkulierbaren Folgen gerechnet wird. Die Pharmaindustrie will die Gewinne einstreichen, sich aber an den Risiken nicht beteiligen. Wenn das der politische Wille ist, deckt er sich ziemlich sicher nicht mit dem Volkswillen.

Die zweite Welle

Die AOK meldet eine starke Zunahme an Hautkrebs (https://www.hautarzt-mitte.de/aktuelles/starke-hautkrebs-zunahme-im-nordosten-deutschlands/). Der wird zurückgeführt auf die Einführung von Tests, die alle 2 Jahre durch die gesetzlichen Krankenkassen bezahlt werden.

Sprich: wer mehr sucht, findet auch mehr.

Übertragen auf die angebliche zweite Welle bei CoViD-19 bedeutet das, dass die von der Regierung ohne wirkliche wissenschaftliche Begründung starr festgelegte Quote von 50 Infizierten /100 000 Einwohner umso eher überstiegen wird, je mehr getestet wird. Eine vernünftige  Aussage über eine Zunahme wäre aber nur zu treffen, wenn man einerseits eine repräsentative Gruppe testete und wenn die Ergebnisse zur Anzahl der Tests in Relation gesetzt würden. Außerdem bedeutet ein Virusnachweis keineswegs, dass jemand krank ist, noch bedeutet es, dass derjenige andere anstecken kann. Haben Sie sich mal gefragt, was aus den über 1000 Tönnies-Arbeiter geworden ist, die einen positiven Abstrich hatten? Wieviel wirklich krank waren, wie viele ins Krankenhaus kamen und ob vielleicht einer daran gestorben ist? Wenn es da etwas zu berichten gäbe, da bin ich sicher, wäre es durch die Medien gelaufen.

Ein weiterer Faktor, den jeder Arzt kennt, ist die Vorauswahl. Patienten, die zum Arzt kommen und sagen: „Untersucht mich mal auf alles“ werden belehrt, dass das nicht geht. Ärzte versuchen durch Anamnese und körperliche Untersuchungen alles auszuschießen, für das eine bestimmte Untersuchung nicht nötig oder sinnvoll ist. Bei Vorsorgeuntersuchungen versucht man den Kreis der Untersuchten so zu fassen, dass darin die sind, in denen das gesuchte Ereignis besonders oft vorkommt, weil sonst die falschen Ergebnisse die zutreffenden übersteigen. So untersucht man bei Darmkrebs oder Prostata- oder Brustkrebs diejenigen, von denen man weiß, dass ein erhöhtes Risiko besteht. In fast allen Fällen wird die Vorauswahl nach Alter und Geschlecht getroffen. Damit erreicht man zumindest bei den symptomfreien Menschen eine Konzentration und damit eine bessere Trefferquote. Die symptomatischen Patienten werden sowieso entsprechend der Verdachtsdiagnose untersucht.

Für Coronatests bedeutet das, dass man, wenn man gezielt symptomfreie Menschen aus Risikogebieten untersucht, auch eine höhere Trefferquote erwartet und auch bekommt. Deswegen ist die Zahl positiven Coronatests angestiegen. Wenn in der Testgruppe mehr Virusträger sind, findet man auch mehr. Die Einengung auf bestimmte Testgruppen zur Erhöhung der Trefferquote macht Sinn und ist gewollt. Nur darf man dann nicht hingehen und das Ergebnis auf die Gesamtbevölkerung übertragen und dann auch noch damit neue härtere Maßnahmen begründen.

In diesem Zusammenhang muss man die Frage beantworten, was eigentlich eine Infektion ist?

Verschiedene Definitionen kursieren. Allen gemein ist, dass das Eindringen eines Mikroorganismus (Viren, Bakterium, Pilz, Parasit) in den Organismus dafür nötig ist und der Erreger sich dort ansiedeln (und vermehren) muss. Statt „vermehren“ steht in manchen Definitionen, dass der Eindringling eine lokale oder allgemeine Störung des Organismus zur Folge haben muss.

Diese Definition sagt also ausdrücklich, dass es eine Reaktion des Organismus auf den Erreger geben muss, die in irgendeiner Form ein Symptom macht. Gesunde Virusträger sind dann streng genommen nicht infiziert.

Auf unseren Schleimhäuten und der Haut leben Billionen von Mikroorganismen, mit denen wir in Wechselwirkung treten. Hautflora, Darmflora, Mundflora, Scheidenflora usw. Die allermeisten der dort lebenden Bakterien und Viren kennen wir nicht – wir weisen allenfalls ihre Erbsubstanz nach und wissen, dass es sie geben muss. Was sie genau tun, wozu sie nützlich oder schädlich sind – wir wissen es nicht und wir können die meisten von ihnen nicht anzüchten oder eindeutigen Eigenschaften zuordnen. Sicher ist nur, je mehr verschiedene wir haben, desto stabiler ist unser Immunsystem und die allermeisten sind nicht schädlich.

Der Nachweis von 4 Genen, aus denen die Coronatests heute in der Regel bestehen, beweist, wenn er denn stimmt, die Anwesenheit von Erbsubstanz. Ob diese immer und zwingend zu SARS-CoV-2 gehört, kann niemand mit Sicherheit sagen. Allein die Anwesenheit von Erbsubstanz oder vielleicht des gesamten Virusgenoms rechtfertigt noch nicht die Feststellung einer Infektion. Deswegen sind die jetzt veröffentlichten und als Begründung für restriktive Maßnahmen verwendeten Fallzahlen irreführend. Und ich bin mir sicher, das wissen sowohl die Journalisten, die das in die Welt tragen, als auch die Politiker.

Die in den Medien erscheinenden Daten sind wissenschaftlich zu hinterfragen und aus meiner Sicht erst zu publizieren, wenn sie adäquat ausgewertet wurden. Die Panikmache läuft angesichts fehlender Toter und nur lokaler Ausbrüche ohne schwer Erkrankte nun über fragwürdige Infiziertenzahlen. Auch die Journalisten müssten hinterfragen, ob ein positiver Abstrich mit Infekt gleichgesetzt werden kann. Und die Politik hat nicht den Mut zuzugeben, dass die Stoßrichtung mit Einschränkung der Grundrechte und Lockdown eine verständliche aber unnötige Panikreaktion war und dass es jetzt darum geht, die Menschen zurück zur Normalität zu bringen.

Schützen und isolieren, wer gefährdet ist, alle anderen laufen lassen, wäre mein Vorschlag.

Wahrscheinlich wird es nicht möglich sein, die Folgen von Corona auf die Gesundheit mit den durch die politischen Maßnahmen ausgelösten Folgen in Bezug auf Krankheit und Tod zu vergleichen. Derjenige höhere Beamte, der das im Innenministerium versucht hat, wurde gefeuert. Das ist keine transparente und für die Menschen gemachte Politik – das ist egoistische Interessenwahrung.

Aus meiner Sicht sind die meisten Maßnahmen in der Fläche völlig überzogen und unangemessen. Leider hat nur ein Ministerpräsident (Haseloff) den Mut, sich aus der Gruppe der Politikfürsten zu lösen, an die Menschen in seinem Bundesland zu denken und entsprechend zu handeln.

Schmierinfektionen kommen nur theoretisch vor, deswegen sind die meisten Auflagen, wie Flächendesinfektionen in der Gastronomie diesbezüglich sinnfrei.

Aerosolwolken in der Luft verhindert man durch Luftbewegung, die einer Verdünnung des Virus entspricht. Und wenn einer in einer Gruppe infiziert ist, dann muss man seine Ausatemluft verdünnen (Abstand und Belüftung). Ventilatoren, offene Fenster oder regelmäßiges Lüften und entsprechend geeignete Klimaanlagen, die Viren ausfiltern können, wären vernünftige Maßnahmen in Räumen, in denen sich viele aufhalten müssen. Das RKI hat selbst festgelegt, dass man bei einem 15-minütigen Face to Face Gespräch ohne Maske im geschlossenen Raum ein Risiko hat, infiziert zu werden und sich entsprechend verhalten und testen lassen soll.

Eine solche Infektion lässt sich leicht verhindern. Es bedeutet auch, dass kürzere Kontakte das Risiko senken und Abstand hilft. Und es macht die Maske bei kurzen Aufenthalten z.B. in der Tankstelle nur zum Bezahlen, im Kiosk, nur um kurz die Zeitung zu kaufen, überflüssig. Weniger Maske ist mehr Lebensqualität. Und da besteht dringend Handlungsbedarf.

Die Warn-App, die heute keiner mehr betont, weil sie weder von einer ausreichenden Zahl der Menschen heruntergeladen und betrieben wird, noch eine sinnvolle Hilfe ist, sondern allenfalls dazu taugt, jemandem Angst zu machen, der eine Kontaktmeldung bekommt, bei der es mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit nicht zu einer Infektion kam, ist ein teuer bezahlter Flop.

Unter freiem Himmel mit Luftbewegung sind Infekte nahezu ausgeschlossen – und auch auf den „bösen“ Demos ohne Maske gibt es bis heute kein erhöhtes Infektionsgeschehen.

Hier geht es um theoretische Risiken – dafür ist der Maßnahmenkatalog überzogen, belastend und sollte aus meiner Sicht im Wesentlichen abgeschafft werden. Es gibt kaum noch Leute, die infektiös herumlaufen und dann müsste man mit diesen lange in engem Kontakt sein und sich in schlecht durchlüfteten Räumen aufhalten. Infekte sind so für die allermeisten von uns unwahrscheinlich und für fast alle ein marginales Gesundheitsrisiko.

Deswegen sind die Krankenhäuser leer, die Leichenhallen auch.

Das soll auch so bleiben – aber ich glaube, dass das nicht wegen der Maßnahmen, sondern wegen der Jahreszeit und des normalen Verlaufes von grippeähnlichen Atemwegsinfektionsausbrüchen so ist.

Wir werden vermutlich dauerhaft ein „Basisrauschen“ an Neuinfektionen haben, dass erst abebben kann, wenn eine ausreichend große Zahl der Menschen Viruskontakt hatte. Das meint die so genannte Herdenimmunität = Durchseuchung der Bevölkerung.

Aus o.g. Gründen ist der Impfstoff keine sichere Lösung und vermutlich kein wirksames Mittel. Auch das wissen die Fachleute. Die Politik hat kein Konzept, wie man aus den Maßnahmen herauskommt. Denn man müsste zugeben, dass die meisten Regeln überzogen sind und waren.

Aus medizinischer Sicht ist Corona beherrschbar – aber es wird immer Tote und Langzeitleidende geben. Das gehört zu solchen Erkrankungen und zum Leben allgemein dazu.

Und zu den ebenfalls etwa 3% der Genesenen, die nach überstandener Infektion noch Symptome haben, möchte ich sagen: Es gibt eine Vielzahl von Faktoren für chronische Erkrankungen. Das fängt bei kranken und schlecht versorgten Zähnen an, geht über chronische Infekte wie Ebstein- Barr-Virus-Infektionen, Borreliose und andere, hin zu schlechter Ernährung, Bewegungsmangel und schlechtem Schlafverhalten, Rauchen und Alkoholüberkonsum. Sozialer Stress – nicht zuletzt durch die Corona-Maßnahmen- gehört auch zu den Risikofaktoren.  Die von uns nachbetreuten Ex-Corona-Kranken haben alle Begleitinfekte oder Zahnherde, chronisch entzündete Mandeln etc… Mit guter Diagnostik und ein bisschen Disziplin bekommt man das fast immer wieder hin.

Maske oder Gesichtsschild?

Die neuen, auf dem Kinn abgestützten und nach oben offenen Masken sind klar kontraproduktiv. Sie begünstigen die Atemluftverteilung.

https://www.amazon.de/AIEOE-Gesichtsschutzschild-Gesichtsschutz-Transparent Schutzvisier/dp/B0872VDRDY/ref=sr_1_6?__mk_de_DE=%C3%85M%C3%85%C5%BD%C3%95%C3%91&dchild=1&keywords=gesichtsschutz+visier&qid=1599223624&sr=8-6

Wenn man meint, eine Maske sei nötig, dann geht es darum, den Luftstrom zu reduzieren. Dass Viren durch die Stoff-Masken fliegen, ist bekannt. Visiere aus Plexiglas/ Kunststoff sind zwar nicht durchlässig für Viren, aber sie lenken den Luftstrom. Und wenn man die Reichweite begrenzen will, sollte man die Luft nach unten lenken. Bodennah atmet niemand und die Viren können sich an Gegenstände etc. anlagern und fliegen nicht. Auch in Flugzeugen findet sich die Luftabsaugung unten. Deswegen sind die beschriebenen oben offenen Gesichtsschilde abzulehnen und als Mund-Nasenschutz nicht zu akzeptieren.

Zum Schluss:

Wie gesagt, lesen Sie das o.g. Buch – diese Fachleute verstehen mehr davon als ich und schreiben leicht verständlich und klar.

Und haben Sie den Mut, sich mit dem Thema SELBST auseinanderzusetzen. Sie brauchen Wissen und nicht vorgekaute Meinungsmache zugunsten der Regierung. Und dieses Wissen ist da, nur bekommt man es kaum als Rohdaten zusammengefasst serviert, sondern oft als mehr oder weniger leichte Kost zubereitet und in Häppchen. Wenn es um die eigene Zukunft und die der Kinder geht, darf man nicht nur bequem auf dem Sofa sitzen und sich berieseln lassen. Dann muss man auch mal hinterfragen, was da warum passiert und ob es nicht auch eine andere Denkweise gibt, die zutreffend sein könnte. Und das sind keine Verschwörungstheorien, das ist Wissenschaft.

In diesem Sinne… gute Gesundheit.

Noch eine letzte Tabelle:

Quelle: https://de.wikipedia.org/wiki/Liste_der_L%C3%A4nder_nach_Verm%C3%B6gen_pro_Kopf

Hier sehen Sie, dass Deutsche im Median ein Vermögen von 35 300 US$, Italiener von 91 800 US$ und Spanier von 95 300 US$ haben. In diesen Ländern, die ein niedrigeres Renteneintrittsalter haben als wir, werden offensichtlich die Prioritäten anders gesetzt als in Deutschland. Während bei uns die Steuerlast hoch ist und wir uns ein funktionierendes Gesundheitswesen und eine lange Lebensarbeitszeit leisten, füttern die Regierungen dieser Länder ihre Bevölkerung, indem sie gute Bedingungen für einen Vermögensaufbau schaffen. Wenn der Median-Deutsche aber nur gut ein Drittel des Vermögens hat, über das die Bewohner dieser Länder verfügen, ist es für mich nicht nachvollziehbar, warum genau diese Länder nun von der EU 390 000 000 000€ geschenkt bekommen. Deutschland haftet im Rahmen des EU-Rettungspakets für mindestens 123 000 000 000€. Das sind Gelder, die wir und unsere nächsten Generationen erwirtschaften müssen, zusätzlich zu der Billion (1 000 000 000 000€), die wir in Zukunft wegen der Corona-Maßnahmen auch noch abarbeiten müssen. Fair wäre für mich, wenn man dann mal diese Zahlen betrachtete und diese Länder aufforderte, sich bei ihren Bürgern zuerst zu bedienen. Solidarität in der Not ist wichtig, aber die Not kann angesichts dieser Zahlen so groß nicht sein. Vielmehr scheint mir das eine Folge egoistischer Politik in diesen Ländern zu sein. Ich bin nur Arzt und lasse mich gerne eines Besseren belehren, aber wenn Minister Scholz jetzt von Steuererhöhungen redet, möchte ich, dass die Einnahmen zuerst bei uns ausgegeben werden.

Testen testen testen

Das RKI und die Bundesregierung setzen bei der aktuellen Corona-Pandemie auf noch mehr Tests. Doch was sagt welcher Test aus und was bedeutet er für den Getesteten?

PCR-Test – Nachweis der Erbinformation

PCR steht für Polymerase Chain Reaction (Polymerase Ketten Reaktion). Eine Polymerase ist ein in allen Lebewesen vorkommendes Enzym, das die Einzelbausteine der Erbsubstanz (Nukleotide) mit einander verbindet und so bei der Vermehrung der Erbsubstanz und bei Eiweißherstellung in der Zelle eine wichtige Rolle spielt.

Die Erbsubstanz, die entweder aus DNS (DesoxyriboNucleinSäure, engl. DNA) oder RNS (RiboNukleinSäure, engl. RNA) besteht, trägt (Erb-)Information. Während menschliche Zellen ihre Erbsubstanz in Form einer DNS vorliegen haben, gibt es z.B. Viren, die ihre Erbinformation in Form von RNS speichern. Der Unterschied zwischen beidem besteht chemisch gesehen in einem fehlenden Sauerstoffatom auf molekularer Ebene. In der Natur sind DNS und RNS mit unterschiedlichen Funktionen belegt. Auch menschliche Zellen nutzen RNS in den Zellen, z.B. um Eiweiße herzustellen.

Coronaviren haben eine RNS als Erbsubstanz und unterscheiden sich damit z.B. von menschlichen Zellen.

Ein DNS-Molekül ist eine lange Kette von Einzelbausteinen (Nucleotiden), die wie eine Strickleiter konstruiert ist. Die Information ergibt sich durch die Abfolge der Einzelbausteine, die immer nur mit einem passenden Gegenüber verbunden werden können.

Quelle: bs-wiki.de

Dieser Doppelstrang  kann in der Mitte der „Stufen“ der Strickleiter getrennt werden. Weil jede Stufe nur mit genau einem Gegenüber wieder verbunden werden kann, trägt jede Hälfte die gleiche Information – jeweils als Negativ des komplementären Stranges.

Um eine Erbsubstanz zu vermehren oder abzulesen, wird der DNS-Strang also in der Mitte geteilt. An jeweils die beiden Hälften werden dann aus Einzelbausteinen (Nucleotiden) die fehlenden Nucleotide ersetzt und man erhält zwei gleiche  Stränge. Das Enzym, das das macht, ist die Polymerase.

Sie gibt dem Verfahren den Namen: Polymerase Chain Reaction (PCR).

Für die Erfindung, wie man Erbsubstanz künstlich vermehren  kann, wurde  1993 der Nobelpreis vergeben:

Vereinfacht: Man nimmt das Stück Erbsubstanz, teilt es in der Mitte und gibt Nucleotide, einige Chemikalien und das Polymerase-Enzym dazu. Durch Erhitzen und Abkühlen steuert man den Prozess.

Die Erbsubstanz wird in die Einzelstränge aufgeteilt und dann wieder komplettiert. Aus einem Stück sind nun zwei entstanden. Dieser Prozess wird 20-50 Mal wiederholt und so potenziert sich die Menge an Kopien der ursprünglichen Erbsubstanz.

Ist die Menge groß genug, kann man sie nicht nur sehen, sondern auch untersuchen.

Die Proben werden dann chemisch und chromatographisch analysiert und man vergleicht die gefundenen Proben mit einem bekannten Stück Erbsubstanz.

Bei Corona sind das 3-4 kurze Bruchstücke, die von den Wissenschaftlern für das neue Coronavirus als spezifisch eingestuft werden. Wenn man diese findet, gilt der Nachweis der Viren-Erbsubstanz als erbracht: der Untersuchte ist positiv getestet.

Man nimmt also bei einem Abstrich aus Rachen oder Nase sowohl menschliche Zellen mit menschlicher Erbsubstanz als auch die Erbsubstanz aller auf den Schleimhäuten vorhandenen Bakterien und Viren. Aus diesen versucht man die Corona-Erbsubstanz zu isolieren und zu vervielfältigen.

Fehlerquoten von 12-14% werden in Labormanuals angegeben.

Positiver Abstrich– was bedeutet das?

Ein positives Ergebnis weist (vermutlich) das Vorhandensein der Erbsubstanz von 3-4 Genen des SARS-CoV-2- Virus nach. Das sagt nichts darüber aus,

  • ob der Proband selbst erkrankt ist,
  • nur das Virus trägt und damit immunologisch so gut umgehen kann, dass er nicht erkrankt,
  • oder immun ist und nur das Virus trägt.

Es ist nicht einmal zu 100% sicher, dass die untersuchten Gene nicht auch in anderen Viren vorkommen könnten.

Politisch wird der Nachweis von Viruserbsubstanz als „positiver Befund“ interpretiert, der andere anstecken könnte und deswegen eine Quarantäne nach sich ziehen muss.

Indem man bis jetzt nur Probanden mit Symptomen untersucht, erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass der Betroffene auch Symptome durch das Sars CoV-2  zeigt und wirklich erkrankt ist.

Allerdings sind Mehrfachinfekte mit Atemwegserregern nicht selten. Medizinisch können wir nicht unterscheiden, ob eine gleichzeitig bestehende Virusinfektion mit anderen Viren (Adenoviren, Rhinoviren, RSV, Influenza etc.) die Symptome auslöst. Leider werden die Probanden nicht regelhaft auf andere Erreger untersucht. Für die Therapie Erkrankter macht das auch keinen Unterschied. Virusinfekte werden symptomatisch behandelt, egal welches Virus zugrunde liegt.

In der Realität hat sich gezeigt, dass positiv Getestete mit milden Symptomen in die häusliche Quarantäne weggesperrt und sich weitgehend allein überlassen werden. Sie melden allenfalls ihre Symptome an das Gesundheitsamt. Verschwinden die Symptome und ist der 14-Tageszeitraum abgelaufen, werden die Menschen ohne weiteren Test ins normale Leben entlassen. Wer nicht sozial vernetzt ist, hat es in der Quarantäne schwer an Einkäufe zu kommen, den Müll loszuwerden, Medikamente zu bekommen etc..  Auch die finanziellen Einbußen werden bei weitem nicht vollständig ausgeglichen. Verständlich, wenn dann jemand bei Symptomen lieber auf den Test verzichtet und sich selbst behandelt.

Antikörpertests

Unser Immunsystem bildet gegen viele Erreger Antikörper, wenn es mit ihnen in Kontakt gekommen ist. Voraussetzung ist ein funktionierendes Immunsystem. Antikörper zeigen also eine Immunreaktion des Körpers an. Dabei bilden sich unterschiedliche Antikörpertypen zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Mengen. Die Kenntnis darüber nutzt die Medizin, um sich ein Bild über Krankheitsstadien zu machen.

Abb: Verlauf der Serum-Antikörper bei SARS-CoV-2-Infektion (Quelle IMD)

Nach den bisherigen Studien treten bei SARS-CoV-2 Antikörper frühestens  5-9 Tage nach erfolgter Virusübertragung auf. In den ersten 7 Tagen nach Auftreten von Symptomen liegt die Rate positiver Ergebnisse für IgA oder IgM bei ca. 50 % (für IgG noch darunter), steigt aber danach deutlich an. Patienten mit Symptomen zeigen 14-21 Tage nach Erkrankungsbeginn in ca. 98 % der Fälle Seropositivität für IgG. Nicht sicher ist aktuell noch, ob diese Ergebnisse auch auf asymptomatische Krankheitsverläufe übertragbar sind. (Quelle: IMD Berlin-Potsdam)

Je nach Labor werden bei dem SARS-CoV-„-Antikörpertests unterschiedliche Kombinationen von IgA, IgM und IgG bestimmt.

IgM (Immunglobulin M) tritt zeitlich als erster Antikörper bei einer NEUEN  Infektion auf. Neu bedeutet, dass das Immunsystem vor noch nie Kontakt mit diesem Erreger hatte. IgM gegen einen Erreger zu finden, legt deswegen nahe, dass es sich um eine Erst-Infektion handelt. In seltenen Einzelfällen kann IgM auch bei späteren Re-Infekten erneut gebildet werden. IgM werden im Verlauf einer Infektion von IgG abgelöst. Deswegen nimmt ihr Spiegel ab, je länger eine Infektion besteht.

IgG-Antikörper bilden die verzögerte Antwort des Immunsystems und zeigen an, dass der Erreger, gegen den sie gerichtet sind, bekannt ist. Kommt es (Jahre oder Monate) später zu einem erneuten Kontakt mit dem Erreger, dann werden aus Gedächtniszellen diese IgG-Antikörper schnell und in großer Zahl gebildet. Haben wir eine Infektion bereits einmal durchgemacht ist unsere Immunantwort beim zweiten Mal schneller und effektiver.

Eine Zweit-Infektion würde man an einem Anstieg der IgG-Titer (Titer = Menge der Antikörper) erkennen. Dazu bedarf es zweier Blutentnahmen in mehrtägigem Abstand.

Der Nachweis von IgG sagt also aus, dass eine Infektion schon länger besteht oder erneut besteht. Es signalisiert, dass das Immunsystem vorbereitet ist.

IgA finden sich im Blut und vor allem auf Schleimhäuten und in allen Körperflüssigkeiten. Sie erscheinen zeitverzögert und ihr Spiegel fällt auch langsamer ab, als der von IgM.

Wichtig ist zu beachten, dass es bei einer Erstinfektion einige Tage dauert, bis sich Antikörper bilden.

Der Untersuchte hat aber schon vorher Erregerkontakt, ggf. auch Symptome und, je nach Krankheit, kann er auch vorher schon ansteckend sein. Deswegen eignen sich Antikörpertests nicht, um Patienten zu finden, die frisch infiziert sind und noch keine spezifische Immunantwort gebildet haben.

Es gibt demnach 3 verschiedene Antikörper, die man zusammen nutzen kann, um den Status des Untersuchten einzuschätzen:

Findet sich nur IgM, handelt es sich um eine frühe Erstinfektion. Findet sich auch IgA ist die Infektion schon etwas weiter fortgeschritten. Fehlt IgG, ist klar, dass es sich um eine Erstinfektion handelt und man sich in einem frühen Stadium der Infektion befindet.

Der Nachweis von IgM und IgG reicht aus, um einzuschätzen, dass es sich um ein mittleres Stadium der akuten Infektion handelt.

Ist nur noch IgG vorhanden, kann man von einer abgelaufenen Infektion ausgehen und, Stand heute, bei SARS-CoV-2 auch davon, dass der Proband zunächst immun gegen den Erreger ist.

Epidemiologie

Die Testung der Bevölkerung auf Antikörper zeigt keine akuten Infekte an, aber gibt Auskunft darüber, wie viele Menschen bereits Erregerkontakt hatten. Das ist insofern wichtig, als man einerseits daraus Rückschlüsse über die Verteilung und die Anzahl an stillen Verläufen gewinnt, andererseits auch abschätzen kann, wie viele Menschen immun sind.

Insofern sind Antikörpertests bei Menschen, die vermuten, Corona gehabt zu haben, sinnvoll.

Außerdem darf man erwarten, dass es Sonderregelungen in Bezug auf Quarantänemaßnahmen für diejenigen geben wird, die immun sind. Sie können z.B. gefährdeten Menschen risikoloser begegnen ohne die Masken zu tragen.

 Durchseuchung versus Impfstoff

Ziel ist, dass möglichst viele Menschen einen Antikörperschutz haben. Dieser würde sich bilden, wenn möglichst viele infiziert würden. Die Politik befürchtet, dass dadurch viele Menschen so krank würden, dass unsere Behandlungskapazitäten nicht ausreichen. Deswegen werden wir den Maßnahmen zum Infektionsschutz unterzogen.

Da die allermeisten die Krankheit ohne Arzt und ohne Krankenhaus durchmachen würden, ist das eine nicht faktenbasierte, sondern eine fiktive, emotional begründete, politische Annahme. Man wartet lieber auf den Impfstoff.

Dass der keine Lösung sein kann, wissen die Mediziner längst – aber es scheint sich niemand so richtig zu trauen, der Regierung das deutlich zu sagen.

Grippeimpfungen gibt es seit 1942. Trotz knapp 80 Jahren Erfahrung mit diesen Impfungen, erreichen wir bei denen, die es benötigen(> 60-Jährige), Impferfolge um 30% (siehe RKI-Bericht 2017). Wer nicht immunkompetent ist, erreicht auch mit der Impfung keinen Schutz. Diejenigen, die ein gutes Immunsystem haben, brauchen keine Impfung. Warum glaubt die Politik, dass es bei einer neuen, unerforschten Corona-Impfung anders oder sogar besser sein sollte?

Social distancing macht kränker, nicht gesünder….

Einsamkeit (Isolation)  führt zu einem geschwächten Immunsystem:

https://www.scinexx.de/news/medizin/wie-einsamkeit-die-immunabwehr-schwaecht/

und

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64918/Immunsystem-Wie-Einsamkeit-die-Gesundheit-gefaehrdet

(beide Quellen aus 2015)

Für die, die sich für mögliche Hintergründe und das WARUM der Pandemiemaßnahmen interessieren, empfehle ich folgendes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=fdXd–E6LnU

Einfach mal drüber nachdenken, was der Mann (Shiva Ayyadurai) so sagt….

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Mai!

© Copyright Praxis Dr. Tank