Corona – update – Ostern

Es ist Ostern – ein besonderes Osterfest in diesem Jahr.

Der Papst steht alleine auf dem Petersplatz, Jerusalem ist leer, unsere Kirchen auch.

Auch die Straßen, die Strände und die Naherholungsgebiete.

Aber der Karfreitag 2020 ist auch so ein besonderer Tag:

Wenn man den Mittelwert bildet zwischen den  laut RKI an Corona Verstorbenen 2307 Menschen und den Zahlen der Johns Hopkins Universität (2736), dann kommt man gerundet bei 2522 raus.

So viele Menschen sind  bei uns „an“ Corona verstorben.

Sagen jedenfalls die MEDIEN und Politiker. Manche haben das „wording“ auch schon geändert und sprechen nun von „in Zusammenhang mit Corona Verstorbenen“.

Prof Püschel, einer der bekanntesten Rechtsmediziner, der in Hamburg die „Coronatoten“ obduziert, schreibt heute (11.4.) wieder in BILD: KEINER der von ihm untersuchten ist an Corona gestorben, alle hatten wesentliche Grunderkrankungen.

Bleiben wir bei der Zahl 2522.

In Deutschland versterben in jedem Jahr ca.  932000 Menschen, in einem Schaltjahr ergibt das 2546 Tote pro Tag.

Der Karfreitag ist in diesem Jahr also der Tag, an dem ungefähr genauso viele Menschen „an/mit“ dem Corona-Virus verstorben sind, wie sonst an einem normalen Tag sterben.

Ab dem 28.1.2020, als der erste Coronafall in Bayern bekannt wurde, sind bis Karfreitag 75 Tage vergangen. In dieser Zeit müssten im Mittel  75x 2546 = 190950 verstorben sein. Das entspricht einer berechneten „Coronasterblichkeit“ von 1,33%.

Erste Studien-basierte Zahlen

Prof. Hendrik Streeck, https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/zwischenergebnis_covid19_case_study_gangelt_0.pdf

der in Gangelt, einem Ortsteil von Heinsberg, die erste Feldstudie überhaupt durchgeführt hat, indem er 400 Haushalte mit ca. 1000 Personen befragt und untersucht hat, kommt zu einem nicht überraschenden Ergebnis:

Etwa 15 % der Bevölkerung sind oder waren infiziert. Die Sterblichkeit, berechnet auf alle, die nachweislich infiziert waren oder es gerade sind, beträgt 0.37%.

(Für 2018/19 veröffentlicht das RKI bei Grippe eine reale Sterblichkeit von 0,1%, – nimmt man die  „geschätzten“ Fälle als Basis (25100 Grippetote) würden die Rate auf 2,69% steigen.

Wo bitte ist die Coronagefahr? https://de.statista.com/statistik/daten/studie/405363/umfrage/influenza-assoziierte-uebersterblichkeit-exzess-mortalitaet-in-deutschland/ )

Traue den Zahlen nicht…

Die Unterschiede zu den offiziellen Meldungen ergeben sich aus den unterschiedlichen Grundgesamtheiten. Wenn jeder Verstorbene , auf dem auch ein Coronavirus nachgewiesen wurde, fälschlicherweise als „Corona-Fall“ subsummiert wird, obwohl die Todesursache eine andere war, wird die Zahl der „Coronatoten“  höher als sie eigentlich ist.

Wenn man nur die positiv getesteten Fälle als Basis nimmt und die (unklare) Dunkelziffer vernachlässigt, wird die Sterblichkeit besonders hoch. Deswegen wird nach Pandemien, wie auch nach SARS 1 in 2003 oder der Grippe 2009/2010, die wirkliche Sterblichkeit immer neu berechnet und sinkt immer unter die vorher prognostizierten und publizierten Werte.

Obwohl das jeder weiß, wird auch jetzt in den Medien, basierend auf den Aussagen der vermeintlichen Experten und vor allem der Politiker, die Angst vor Corona künstlich hoch gehalten,- durch immer neue Zahlen und Quoten, die wissenschaftlich nicht belegt sind.

Und was Prof. Streeck jetzt erlebt, ist auch üblich, wenngleich verurteilenswert. Obwohl keiner von den Kritikern bessere Zahlen hat, geschweige denn selbst eine Studie durchgeführt hat, werden alle methodischen Probleme und Unwägbarkeiten aufs Tablett gebracht.

„Wenig glaubwürdig, Test nicht zuverlässig usw..“

Alle medizinischen Tests sind in der Anfangsphase noch ungenau und werden erst durch größere Zahlen an Untersuchten und Vergleichsstudien validiert. Sensitivität  und Spezifität (Das Auffinden der wirklich positiven und das Erkennen der wirklich negativen Probanden) liegen bei vielen medizinischen Tests zwischen 98 und 99%.

Und die Auswirkungen sind abhängig von der Prävalenz, also der Häufigkeit mit der das gesuchte Merkmal – hier Corona-Kontamination-  in der untersuchten Gruppe überhaupt vorkommt.

 Beispiel zum besseren Verständnis:

Wenn eine Krankheit A in der Bevölkerung jeden 5. betrifft (20% Durchsuchung) und man eine Stichprobe von 100 000 Menschen untersucht, bedeutet das bei den o.g. Zahlen:

99% Sensitivität bedeutet,  man findet von den tatsächlich Betroffenen 99%.

Von den 100 000 sind 20% betroffen, davon werden 99% gefunden = 19 800. Diese werden richtig als mit Krankheit A infiziert erkannt. Andererseits werden 200 nicht erkannt.

Eine Spezifität: von 98% bedeutet im Beispiel, dass ich von den 80 000 negativen 78 400 als negativ erkenne. 1600 (80 000 – 78 400 = 1600) werden als positiv gewertet, obwohl sie es nicht sind.

Wenn Krankheit B in der Bevölkerung nur jeden 100ten trifft und man eine Stichprobe von 100 000 Menschen untersucht, bedeutet das bei den o.g. Zahlen:

99% Sensitivität bedeutet, man findet von den tatsächlich Betroffenen 99% .

Von den 100 000 sind 1%  (= 1000 Probanden) betroffen, davon werden 99% gefunden = 990 werden richtig als mit Krankheit A infiziert erkannt. Andererseits werden 10 nicht erkannt.

Eine Spezifität von 98% bedeutet im Beispiel, dass ich von den  99 000 negativen 97020 als negativ erkenne. 1980(99000-97020= 1980) werden als positiv gewertet, obwohl sie es nicht sind.

Wenn also etwas in der Bevölkerung sehr selten vorkommt, ist das Verhältnis zwischen richtig und falsch größer, als wenn etwas häufig vorkommt.

In meinem Beispiel:

Krankheit A: 200 nicht erkannte Fälle  im Verhältnis zu 1600 falsch positiven Ergebnissen

Krankheit B: 10 nicht erkannte Fälle im Verhältnis zu 1980 falsch positiven Ergebnissen

Krankheit A: 1600/200 =   8

Krankheit B: 1980/10  = 198

Bei Krankheit B werden durch das Untersuchungsverfahren im Verhältnis ca. 25 mal mehr falsch Kranke produziert. Das bedeutet für die  falsch positiven Probanden unnötige Ängste und weitere medizinische Maßnahmen, die eigentlich nicht nötig sind.

Um dem vorzubeugen, versucht man, die Gruppe einzugrenzen und diejenigen zu testen, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, wirklich erkrankt zu sein.

DAS war einer der Gründe, warum man Menschen aus Risikogebieten und mit Symptomen anfangs auf Corona getestet hat und nicht alle.

Das Prinzip, die Trefferwahrscheinlichkeit der Untersuchungsgruppe möglichst hoch zu haben, ist aus den dargestellten Gründen sinnvoll.

Deswegen ist es z.B. auch nicht sinnvoll alle Frauen jährlich auf Brustkrebs oder Männer auf Prostatakrebs zu untersuchen, sondern eine Vorauswahl zu treffen. Es werden die untersucht, die aus epidemiologischen Gründen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben (Alter) oder entsprechende Befunde aufweisen oder eine familiäre Belastung haben.

Diese Unsicherheiten, die allen bekannt sind und die bei allen medizinischen Tests vorkommen, benutzt man nun und  versucht, die Ergebnisse von Prof.  Streeck zu diskreditieren.

Das Ziel scheint, die Bevölkerung in Angst zu halten und vor allem, die Impfbereitschaft zu erhöhen. Das wird den in der Zukunft wahrscheinlich vorhandenen „Corona“ Impfstoff genauso betreffen, wie alle anderen Impfungen.

Bill und Melissa Gates und ihre Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Bevölkerung der Welt gesünder zu machen, hat sogar vorgeschlagen, dass man mit einem kleinen Chip die Information über die verabreichte Impfung mit unter die Haut spritzt, so dass man später immer auslesen kann, ob eine Mensch geimpft wurde oder nicht.

Wer alles dran verdient, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen.

Bekannt ist aber, dass Bill Gates z.B. an der Tübinger Firma CureVac  https://www.welt.de/wirtschaft/article206555143/Corona-USA-will-Zugriff-auf-deutsche-Impfstoff-Firma.html beteiligt ist, deren erste Impfstoffe sich die USA exklusiv sichern wollte. Bill Gates hat finanzielle Verbindungen zur WHO,  Charité, dem RKI, dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Spiegel, der Welt, sowie den großen Pharmafirmen wie Pfizer, GSK , Novartis und andere. https://www.youtube.com/watch?v=8TUv07vNZAA&feature=youtu.be (Minute 11:49)

Bill Gates ist übrigens der zweitgrößte Geldgeber der WHO, noch vor Großbritannien oder Deutschland. Glauben Sie, dass jemand Milliarden gibt, ohne auf die Verwendung Einfluss zu nehmen?

Gesund und wieder krank?

Jetzt kommt heute die Meldung, 91 Personen in Süd-Korea seien erneut an Corona erkrankt, nachdem sie bereits als genesen galten. Das macht natürlich Angst und verunsichert auch die Epidemiologen,  Virologen und Immunologen, die ja alle davon ausgegangen sind, dass eine durchgemachte COVID-19-Infektion zumindest für einige Jahre gegen den Erreger schützt.

Was könnten die Gründe sein?

Wie schon in meinen vorherigen Ausführungen, die Sie auf www.tank-deutschland.de unter Corona spezial finden, berichtet, beruht die PCR-Untersuchung auf dem Nachweis von 3 Genen.

Es ist nicht bekannt, ob diese 3 Gene nicht auch in anderen Viren vorkommen. Zumindest ist denkbar, dass das so sein könnte und ein positiver Abstrich nicht nur das SARS-CoV-2 nachweist. Wenn Tiger in den USA positiv getestet werden, kann auch das dafür sprechen, dass die untersuchten Gene nicht ausschließlich in „unserem“ Coronavirus vorkommen.

Viren sind intrazelluläre Krankheitserreger. Sie regen die Bildung von Antikörpern nur an,  wenn sie im Blut sind (Virämie am Anfang der Krankheit- Antikörper des Typ IgM/IgG) und wenn sie auf Schleimhäuten vorkommen (Antikörper des Typs IgA). Auf den beiden Antikörpern (IgG und IgA) basieren die aktuell angewandten Tests auf durchgemachte Infektionen. Dass man trotz vorhandener Antiköper erkranken kann, wissen wir von anderen Viren wie dem Herpes Virus, Ebstein Barr Virus (EBV), Cytomegalie (CMV)  und anderen.

Der Körper fährt nach einer akuten Infektion seine Antikörperbildung zurück, weil er mit den Antikörpern chronisch befallene Zellen nicht erreicht. Diese werden über das zelluläre Immunsystem (u.a. T-Zellen) erkannt und eliminiert. Es ist in der Medizin bekannt, dass ein Wiederaufflammen einer zurückliegenden Infektion oder eine Neuinfektion mit dem gleichen Erreger durch einen Anstieg der Antikörper nachgewiesen werden kann. Dazu muss man zwei oder mehr Blutuntersuchungen im Abstand von 1-2 Wochen durchführen. Für einen Teil dieser Infekte gibt es zelluläre Tests, die die T-Zellaktivität nachweisen (LTT= Lymphozytentransformationstest). Diese weisen chronisch persisitierende Infekte besser nach. Ob es bei SARS-CoV-2  zu einer chronisch aktiven Infektion kommt, ist unklar und kann erst die Zukunft zeigen.

Für die in Korea jetzt gemeldeten erneut Erkrankten könnte es auch so sein, dass das Virus sich verändert hat und die gebildeten Abwehrkräfte nicht mehr ausreichend gegen das „neue“ Virus wirken.

Und letztlich bleibt noch die Möglichkeit, dass eine Neu-Infektion so massiv war, dass die bestehenden, von der vorher durchgemachten Infektion geschwächten Immunsysteme der nun betroffenen Menschen nicht ausreichten, um die neuen Virusmengen zu eliminieren.

Wer auf die Seite des RKI geht https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-14.pdf

findet unten im Dokument die schweren Atemwegserkrankungen, bei denen Influenza und COViD19 nachgewiesen wurden. Weiter oben dann die anderen typischen nachgewiesenen Erreger von Atemwegserkrankungen.

Was in Korea genau passiert ist, kann heute nur spekuliert werden.

Ich bin gespannt, wann sich das auflöst.

Ausstiegsszenario

Auch gespannt bin ich, wie die Politik aus dem Shutdown aussteigen will.

Ich fände es angemessen, die Maßnahmen am Volk zu orientieren und nicht an Meinungen von (Labor-) Virologen.

Immerhin sind Politiker Volksvertreter und nicht Volksaufseher.

Wenn die Menschen weitgehend verantwortlich mit den Gegebenheiten umgehen, sind eine Vielzahl praktikabler Lösungen möglich.

Warum soll der Einzelhändler nicht, wie Juweliere auch, den Einlass kontrollieren und Kunden einzeln oder in kleinen Zahlen in die Läden holen können?

Warum werden nicht alle Sportplätze geöffnet? Auf Laufbahnen wird man gesünder und steckt sich nicht mit Viren an, auf Golfplätzen auch nicht. Gleiches gilt für Strände, Seeufer etc., wenn die Abstandsregeln eingehalten werden.

Menschen, die im Grenzgebiet zwischen Bundesländern eine Radtour machen und dazu kurz die Landesgrenzen überschreiten, weil der Radweg da lang führt, muss man nicht zurückschicken, sondern fahren lassen. Niemand wird beim Radfahren Corona-gefährdet.

Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln dürfte eine einigermaßen sinnvolle Idee sein, damit die, die infiziert und ansteckend sind, andere nicht anstecken. Auch wenn wir davon ausgehen, dass Genesene eigentlich nicht wieder erkranken, wissen wir nicht, ob sie das Virus übertragen können.

Laut Prof. Streeck ist die Ansteckung im Supermarkt nicht wahrscheinlich, so dass die Maskenpflicht in  Läden für mich eine Übertreibung wäre.

Ich bin sicher, Sie haben eine Menge guter Ideen, wie man die Maßnahmen sinnvoll anpassen könnte. Reden Sie mit Ihren Politikern, schreiben Sie sie an und machen Sie Druck. Sonst passiert nämlich nichts, außer dass ihre Lieblingsläden verschwunden sind und unnötig viele Menschen um ihre Existenz gebracht werden.

Zahlenspiele der Regierung

Es wird mehr getestet.

Dass mehr Tests zu mehr positiven Ergebnissen führen, dürfte jedem klar sein.

Trotzdem wird in den Medien täglich nur die Zunahme  -absolut, aber nicht relativ in Bezug auf die Testanzahl-  angegeben. +5000 Fälle pro Tag hört sich ja auch mächtiger an als eine lineare konstante Zunahme ohne Steigerung.

Wenn wir aktuell 122000 Infizierte haben (Quelle: Johns Hopkins University) und wir von einer Dunkelziffer von Faktor 10 ausgehen, dann sind in Deutschland aktuell vielleicht 1 220 000 Mio Menschen mit Corona in Kontakt gekommen.

Das entspricht etwa einem 80stel der Bevölkerung. Wenn wir 75 Tage für 1/80 gebraucht haben, bräuchten wir bei dem jetzigen Tempo der Durchseuchung viereinhalb Jahre, um auf die gewünschten 65% Durchseuchung zu kommen, die unsere Bevölkerung nach Meinung der Epidemiologen stabil mit Corona umgehen lässt.

Es muss also eine Erhöhung der Durchseuchung und damit eine Erhöhung der Infektionsrate geben, um nicht die kommenden Jahre so eingeschränkt leben zu müssen.

Unsere Kliniken haben über 10 000 freie Intensivbetten.

Das erwartete Szenario ist nicht eingetreten – ob wegen, trotz oder unabhängig von den Maßnahmen, kann ich nicht beurteilen.

Aber es gibt für mich keinen belastbaren Grund, die Maßnahmen so beizubehalten.

Und dass wir immer mit einer Differenzierung arbeiten müssen  (wer ist gefährdet und braucht wieviel Schutz), ist jedem klar, auch wenn die Politik schon wieder vor einer Spaltung der Bevölkerung warnt.

Wir sollten auch bei der Lastenverteilung den Satz aus der ersten Merkel-Rede anwenden: „…wir lassen niemanden zurück.“

Frohe Ostern!

© Copyright Praxis Dr. Tank