120 Expertenstimmen zu Corona

„Er untersucht mit seinem Team in Hamburg die Corona-Opfer: Nun hat der Hamburger Rechtsmediziner Klaus Püschel an Kanzlerin Angela Merkel appelliert, Deutschland langsam wieder aufzumachen. ‚Jetzt ist der richtige Zeitpunkt‘, sagt Püschel dem ‚Hamburger Abendblatt‘. Er fügte hinzu: ‚Die Zeit der Virologen ist vorbei. Wir sollten jetzt andere fragen, was in der Coronakrise das Richtige ist, etwa die Intensivmediziner.‘ Nach seinen Erkenntnissen ist Covid-19 ‚eine vergleichsweise harmlose Viruserkrankung‘. Die Deutschen müssten lernen, damit zu leben, und zwar ohne Quarantäne. Die von ihm untersuchten Todesopfer hätten alle so schwere Vorerkrankungen gehabt, dass sie, ‚auch wenn das hart klingt, alle im Verlauf dieses Jahres gestorben wären‘, sagte Püschel.“

Professor Dr. Klaus Püschel ist Rechtsmediziner und Chef der Hamburger Rechtsmedizin.

„‚Wir kommen zu einem viel niedrigeren Wert von 1,6 Promille. Wenn wir also 1.000 Dänen haben, die diese Infektion hatten, dann gibt es ein bis zwei, die damit gestorben sind.‘ (…) Zusammen mit Kollegen führte er Blutuntersuchungen von knapp 1.500 Blutspendern durch (…) Das Blut wurde verwendet, um auf Coronavirus-Antikörper zu testen, und vorläufige Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Anzahl der Infizierten.“

Professor Dr. Henrik Ullum, Rigshospitalet Kopenhagen, Dänemark, Section for Transfusion Medicine, Centre of Diagnostic Investigation.

“’Was wir brauchen, ist die Panik zu kontrollieren‘, sagte er. Im Großen und Ganzen wird es uns gut gehen. (…) Aber er wirft den Medien auch vor, unnötige Panik zu verursachen, indem sie sich auf die unerbittliche Zunahme der kumulativen Zahl der Fälle konzentrieren und Prominente ins Rampenlicht rücken, die sich mit dem Virus infizieren. Im Gegensatz dazu hat die Grippe seit September 36 Millionen Amerikaner erkrankt und schätzungsweise 22.000 getötet, so die CDC, aber diese Todesfälle werden weitgehend nicht gemeldet.”

Professor Dr. Michael Levitt, Professor für Biochemie, Stanford University, USA. Nobelpreis für Chemie 2013.

„Persönlich würde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Wintergrippeepidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 Todesfälle in den Risikogruppen, d.h. über 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl überschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!“

Professor Dr. John Oxford von der Queen Mary Universität London, Großbritannien, weltweit führender Virologe und Influenza-Spezialist.

„Ich empfinde, was im Moment läuft, ist das, was wir mehr oder weniger jeden Winter erleben. (…) Die Ansteckung ist hoch. Aber die Krankheit ist aus meiner Sicht nicht so schlimm wie die Influenza. (…) Ich bin der Ansicht, dass man eigentlich hier selektiv nur eine Sache anschaut und die mit einer gewissen Panik füllt. (…) Ich bin der Ansicht, dass wir solche Situationen schon mehrfach hatten und dass jetzt in Bezug auf die Maßnahmen der Bogen überspannt wird. (…) Wir brauchen Luft und Sonne, Luft verdünnt die Viren und Sonne mit UV Licht tötet sie. Aber bloß keine Ausgangssperre! Auf der Straße steckt man sich nicht an!“

Professor Dr. Karin Mölling, international renommierte Virologin. Ehemalige Direktorin des Instituts für Medizinische Virologie in Zürich, Schweiz. Verdienstkreuz 1. Klasse der BRD.

„Covid-19. Scharfe Kritik an ARD und ZDF wegen Berichterstattung zum Coronavirus.
(…) Dadurch inszeniere das Fernsehen zugleich Bedrohung und exekutive Macht – und betreibe ‚Systemjournalismus‘. (…) Die Chefredaktionen haben abgedankt‘, folgert Jarren. In der Berichterstattung fehlten ‚alle Unterscheidungen, die zu treffen und nach denen zu fragen wäre: Wer hat welche Expertise? Wer tritt in welcher Rolle auf?‘ Gesendet würden zudem größtenteils einzelne Statements, eine echte Debatte zwischen Expertinnen und Experten entstehe nicht, schreibt der Medienwissenschaftler.“

Professor Dr. Otfried Jarren, Institut für Kommunikationswissenschaft und Medienforschung der Universität Zürich, Präsident der Eidgenössischen Medienkommission in der Schweiz.

„Zunächst: Mit der Verdreifachung der Tests ergab sich auch etwas mehr als eine Verdreifachung der positiv Getesteten. Diese Verdreifachung wurde den Bürgerinnen und Bürgern als Verdreifachung der Infizierten vorgeführt. (…) Weitreichende Entscheidungen bedürfen gesicherter Grundlagen. Genau das ist bisher vernachlässigt worden. Die wiederholte Gleichsetzung der Zahl positiv Getesteter mit der Zahl der Infizierten vernebelt den Blick, die Zählweise bei Corona-Toten ebenfalls. (…) Der Maßstab der Regierung, ab wann eine Abschwächung der Maßnahmen geboten ist, basiert auf einer Scheinzahl von Infizierten, die aber nichts mit der Realität gemein hat.“

Professor Dr. Gerd Bosbach, Professor für Statistik, Mathematik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung und Mit-Autor des bekannten Buches „Lügen mit Zahlen“.

„Erste Analysen österreichischer COVID-19 Sterbezahlen nach Alter und Geschlecht:
Wir analysieren die Alters- und Geschlechtsverteilung der gemeldeten COVID-19 Verstorbenen in Österreich. Übereinstimmend mit internationalen Studien legen auch die österreichischen Daten nahe, dass das Sterberisiko mit dem Alter stark ansteigt. Die beobachtete Altersabhängigkeit ist konsistent mit der des allgemeinen jährlichen Sterberisikos in Österreich.“

Institut für Medizinische Statistik (IMS) der Medizinischen Universität Wien, Österreich.

„‚Wer rechnen kann und ein Zahlenverständnis hat, ist dem Schwindel der Statistik nicht wehrlos ausgesetzt. Das erweist sich gerade in der Corona-Krise als nützlich.‘ Meyerhöfer sieht ‚auch eine Krise der mathematischen Bildung‘. ‚Wir sehen rasant steigende Infizierten-Zahlen, und diese Kurve ängstigt uns.‘ (…) ‚Es sind Zahlen, die Kontaktsperren und Geschäftsschließungen legitimieren‘ (…) Meyerhöfer verweist auf den statistischen Umgang mit den Verstorbenen: ‚In der statistischen Praxis wird ein Mensch, der mit Corona stirbt, als ein an Corona Gestorbener gezählt. Ob er an Corona gestorben ist, geht daraus nicht hervor.’“

Professor Dr. Wolfram Meyerhöfer, Professor für Mathematik-Didaktik.

„Die Zahl der gemeldeten Infektionen hat nur eine geringe Aussagekraft, da kein populationsbezogener Ansatz gewählt wurde, die Messung auf einen zurückliegenden Zeitpunkt verweist und eine hohe Rate nicht getesteter (v.a. asymptomatischer) Infizierter anzunehmen ist. (…) Die allgemeinen Präventionsmaßnahmen (z.B. social distancing) sind theoretisch schlecht abgesichert, ihre Wirksamkeit ist beschränkt und zudem paradox (je wirksamer, desto größer ist die Gefahr einer ‚zweiten Welle‘) und sie sind hinsichtlich ihrer Kollateralschäden nicht effizient.“

Prof. Dr. Matthias Schrappe, Hedwig François-Kettner, Dr. Matthias Gruhl, Franz Knieps, Prof. Dr. Holger Pfaff, Prof. Dr. Gerd Glaeske, Thesenpapier zur Pandemie durch SARS-CoV-2/Covid-19.

„Tom Jefferson, ein Epidemiologe und ehrenamtlicher Forschungsstipendiat am Zentrum für evidenzbasierte Medizin der Universität Oxford, sagte, die Ergebnisse seien ’sehr, sehr wichtig‘. Er sagte dem BMJ: ‚Die Stichprobe ist klein, und es werden mehr Daten zur Verfügung stehen. Außerdem ist nicht klar, wie diese Fälle genau identifiziert wurden. Aber sagen wir einfach, dass sie verallgemeinerbar sind. Und selbst wenn sie zu 10% ausfallen, deutet dies darauf hin, dass das Virus überall ist. Wenn – und ich betone, wenn die Ergebnisse repräsentativ sind, dann müssen wir fragen: Warum zum Teufel sperren wir uns ein?’“

Dr. Thomas Jefferson, Epidemiologe und Research Fellow der University of Oxford, Großbritannien.

„Sowohl in China als auch in Südkorea begann die soziale Distanzierung also erst lange, nachdem die Zahl der Infektionen bereits rückläufig war, und sie hat sich daher nur sehr wenig auf die Epidemie ausgewirkt. Das bedeutet, dass man dort bereits Herdenimmunität erreicht hatte, oder man stand kurz davor, die Herdenimmunität zu erreichen. Sie stand unmittelbar bevor. Aber durch die Anordnung der sozialen Distanzierung verhinderten sie, dass es tatsächlich zum Endpunkt kam, weshalb wir auch einige Wochen nach dem Höhepunkt noch immer neue Fälle in Südkorea sehen.“

Professor Dr. Knut Wittkowski aus New York, USA.

„Nach langer Bedenkzeit wende ich mich an die verbliebenen Vernunftbegabten. Und ich möchte mir trotz möglicher Anfeindungen, Shit Storms oder Stigmatisierung das Recht nicht nehmen lassen, Kommentare von Journalisten, sogenannten Experten sowie Entscheidungen politischer Verantwortungsträger kritisch zu hinterfragen. (…) Prozentsatz von schweren Fällen und Todesraten um den Faktor 10 überschätzt. (…) Wer das aktuelle Vorgehen fälschlicherweise als angemessen bewertet, müsste dies anlässlich der jährlichen Influenza-Daten bei uns wohl jedes Jahr in der Influenza-Saison mit gleicher Konsequenz aufs Neue erfordern müssen.“

Professor Dr. Dr. Martin Haditsch, Facharzt für Mikrobiologie, Virologie und Infektions- epidemiologie, Österreich.

„‚Die Versorgungsqualität geht gerade in den Keller‘, sagt der Vorsitzende der Stiftung Deutsche Depressionshilfe Professor Ulrich Hegerl. ‚Das könnte Leben kosten. Die Zahl der Suizide könnte steigen.‘ Depressionen seien jährlich die Ursache für die meisten Suizide. (…) Die Deutsche Depressionshilfe empfiehlt Betroffenen, in Zeiten häuslicher Quarantäne aktiv zu bleiben und einen Tagesrhythmus zu pflegen. Schlafzeiten sollten nicht verlängert werden, weil zu viel Schlaf eine Depressionsschwere erhöhen kann.“

Professor Dr. Ulrich Hegerl, Universitätsklinikum Frankfurt, Vorsitzender der Stiftung Deutsche Depressionshilfe.

„Früher nannte man die Lungenentzündung am Ende des Lebens den Freund des alten Menschen. Und jetzt geht man her, diagnostiziert die Corona-Infektion und macht daraus einen Intensivfall und kann die Patienten natürlich trotzdem nicht retten. Die sind einfach zu schwer krank.“

Dr. Matthias Thöns, Facharzt für Anästhesiologie Notfall-, Schmerz- und Palliativmedizin.

„In meinem ersten Video zu COVID-19 schlug ich vor (…), dass die Todesrate bei etwa 0,7% liegen sollte. Heute wurde mir das Gegenteil bewiesen. Die Zahl der Todesfälle liegt tatsächlich bei einem Zehntel davon. Hier ist die ungeschminkte Wahrheit: COVID-19 ist nicht viel schlimmer als eine schlimme Grippe.“

Professor Sam Vaknin, Israel.

„Die Furcht vor Covid-19 basiert auf seiner hohen geschätzten Todesrate – laut Weltgesundheitsorganisation und anderen Organisationen sind 2 bis 4% der Menschen mit bestätigtem Covid-19 gestorben. (…) Wir glauben, dass diese Schätzung zutiefst fehlerhaft ist.
(…) Wenn die Zahl der tatsächlichen Infektionen viel größer ist als die Zahl der Fälle – um Größenordnungen größer – dann ist auch die tatsächliche Sterblichkeitsrate viel niedriger. Das ist nicht nur plausibel, sondern nach dem, was wir bisher wissen, auch wahrscheinlich.“

Professor Dr. Eran Bendavid und Professor Dr. Jay Bhattacharya sind Medizin-Professoren an der Stanford-Universität, USA.

„In der Infektiologie wird zwischen Infektion und Erkrankung unterschieden. Es sollten also nur Patienten mit Symptomen – wie in diesem Fall Fieber oder Husten – als Neuerkrankungen in die Statistik eingehen. Mit anderen Worten: Eine Neuinfektion, festgestellt durch einen Labortest, bedeutet nicht zwangsläufig, dass wir es mit einem neu erkrankten Patienten zu tun haben, der ein Krankenhausbett benötigen wird. (…) Drakonische Maßnahmen, die die Grundrechte der Menschen auf so umfassende Weise einschränken, dürfen doch nur verhängt werden, wenn es gesicherte Hinweise dafür gibt, dass ein neues Virus überaus gefährlich ist. (…) Gab es je einen solchen wissenschaftlich begründeten Hinweis für COVID-19? Aus meiner Sicht lautet die einfache Antwort: Nein.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„In Heinsberg etwa ist ein 78 Jahre alter Mann mit Vorerkrankungen an Herzversagen gestorben, und das ohne eine Lungenbeteiligung durch Sars-2. Da er infiziert war, taucht er natürlich in der Covid-19-Statistik auf. Die Frage ist aber, ob er nicht sowieso gestorben wäre, auch ohne Sars-2. In Deutschland sterben jeden Tag rund 2500 Menschen, bei bisher zwölf Toten gibt es in den vergangenen knapp drei Wochen eine Verbindung zu Sars-2. Natürlich werden noch Menschen sterben, aber ich lehne mich mal weit aus dem Fenster und sage: Es könnte durchaus sein, dass wir im Jahr 2020 zusammengerechnet nicht mehr Todesfälle haben werden als in jedem anderen Jahr.“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„Diese schwerwiegenden gesamtgesellschaftlichen Maßnahmen [Anmerkung: Interviewfrage nach Kontaktsperren und Ausgangsbeschränkungen] müssen wir so kurz und so niedrig intensiv wie möglich halten, denn sie könnten möglicherweise mehr Krankheits- und Todesfälle erzeugen als das Coronavirus selbst. (…) Wir wissen, dass zum Beispiel Arbeitslosigkeit Krankheit und sogar erhöhte Sterblichkeit erzeugt. Sie kann Menschen auch in den Suizid treiben. Einschränkung der Bewegungsfreiheit hat vermutlich auch weitere negative Auswirkung auf die Gesundheit der Bevölkerung.“

Professor Dr. Gérard Krause, Leiter des Bereich Epidemiologie am Helmholtz-Zentrum für Infektionsforschung.

„Das ist nicht der Eindruck, den ich aus Gesprächen mit meinen Kollegen in Deutschland habe. Wir sind uns einig, etwa darin, dass es zu diesem Zeitpunkt sinnlos ist, die Grenzen zu schließen. Wir sind uns auch einig darin, dass es nötig ist, soziale Kontakte zu minimieren. Wir sind uns aber auch darin einig, dass es sehr schwer abzusehen ist, was passiert, wenn man Schulen schließt. Viele Dinge passieren, wenn man das macht: Die Kinder sind davon betroffen, die Gesellschaft, besonders die Eltern. (…) Das bedeutet, dass der Effekt dieser Maßnahme auf die öffentliche Gesundheit viel schlimmer sein wird als die Ausbreitung des Viruses in einer Schule.“

Dr. Anders Tegnell, Leiter der schwedischen Gesundheitsbehörde.

„Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht aus Heidelberg, kündigt Normenkontrollklage gegen die Corona-Verordnung Baden-Württemberg an: Die Maßnahmen der Bundes- und Landesregierung sind eklatant verfassungswidrig und verletzen in bisher nie gekanntem Ausmaß eine Vielzahl von Grundrechten der Bürgerinnen und Bürger in Deutschland. (…) Wochenlange Ausgehbeschränkungen und Kontaktverbote auf Basis der düstersten Modellszenarien (ohne Berücksichtigung sachlich-kritischer Expertenmeinungen) sowie die vollständige Schließung von Unternehmen und Geschäften ohne jedweden Nachweis einer Infektionsgefahr durch diese Geschäfte und Unternehmen sind grob verfassungswidrig.„

Beate Bahner, Fachanwältin für Medizinrecht, Autorin von fünf medizinrechtlichen Fachbüchern.

„Totale algorithmische Bevölkerungskontrolle. Wer in Wuhan keinen grünen Button auf seinem Überwachungs-Smartphone vorweisen kann, der signalisiert, dass man wahrscheinlich nicht infiziert ist, der kann sich höchstens zu Fuß bewegen und darf Restaurants und ähnliches nicht betreten. In Südkorea werden Aufnahmen von Überwachungskameras, Kreditkartendaten und GPS- Daten ausgewertet, um potentielle Virusträger zu identifizieren und zu verfolgen. Covid-19 ist wie ein Himmelsgeschenk für die Pläne des Weltwirtschaftsforums. (…) Und dank Covid-19 finden sehr viele Menschen diese totalitären Möglichkeiten jetzt sogar erstrebenswert.“

Dr. Norbert Häring, Journalist und Wirtschaftswissenschaftler.

„Schließlich ist die Anwendung der nicht-invasiven Beatmung bei Patienten mit COVID-19 auf der Intensivstation umstritten. In Anbetracht der oben genannten Faktoren werden Kliniker bei kritisch kranken Patienten mit ARDS aufgrund von COVID-19 möglicherweise nicht auf nicht-invasive Beatmung zurückgreifen, bis weitere Daten aus der COVID-19-Epidemie vorliegen.“

Professor Dr. Silvio A. Ñamendys-Silva, Intensivmediziner, Mexiko.

„Das Robert Koch Institut ändert seine Zählweise, dadurch werden die Daten immer unsauberer. Es wird immer schwieriger, eine objektive Zusammenfassung zu erstellen. Immer mehr beängstigendere Bilder und Berichte stürmen auf uns ein, ohne, dass sich an den Zahlen erkennbar etwas ändert.“

Dr. Bodo Schiffmann, Mediziner.

„Coronaviren sind uns bekannt aus der Vergangenheit (…) Die Daten aber sprechen dafür, dass diese Erkrankung weniger gefährlich ist als Influenza. (Bei) Influenza können wir uns doch noch alle gut daran erinnern, wie es 2017 zu einer schweren Ausbruchsituation kam. Letztendlich mit 27000 Toten in Deutschland und diese 27000 Tote, die scheinen Manche verdrängt zu haben. (…) Es kann nicht sein, dass wir uns nur noch um Corona kümmern und dass irgendwo die Gefahr besteht, dass irgendwelche anderen Keimausbrüche zum Beispiel resultieren.“

Professor Dr. Jochen A. Werner, Ärztlicher Direktor und Vorstandsvorsitzender der Universitätsmedizin Essen.

„Angesichts der bekannten Tatsache, dass bei jeder ‚Grippe-Welle‘ auch immer 7-15% der akuten Atemwegserkrankungen (ARE) auf das Konto von Coronaviren gehen, liegen die jetzt laufend addierten Fallzahlen immer noch völlig im Normbereich. Es sterben bei den allwinterlichen Infektionswellen auch immer etwa einer von je tausend Erkrankten. Durch selektive Anwendung von Nachweisverfahren – zum Beispiel nur in Kliniken und medizinischen Ambulanzen – lässt sich diese Rate natürlich leicht in beängstigende Höhe treiben, denn jenen, die dort Hilfe brauchen, geht es meistens schlechter als jenen, die sich zu Hause auskurieren.“

Dr. Wolfgang Wodarg, Internist, Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009.

„Ist unser Kampf gegen den Coronavirus schlimmer als die Krankheit? (…) Mögliche Anwendung eines ‚Herdenimmunitäts‘-Ansatzes (…) Die Daten aus Südkorea (…) zeigen, dass 99 Prozent der aktiven Fälle in der generellen Population ‚mild‘ sind und keine spezifische medizinische Behandlung brauchen. (…) Die Todesfälle sind vor allem bei älteren Menschen, bei Menschen mit schweren chronischen Krankheiten wie Diabetes und Herzkrankheiten sowie bei Menschen in beiden Gruppen zu finden. Dies gilt nicht für infektiöse Geißeln wie die Grippe. Die Grippe trifft ältere und chronisch kranke Menschen ebenfalls hart, aber sie tötet auch Kinder.“

Dr. David Katz, Universität Yale, USA, Gründungsdirektor des Yale University Prevention Research Center.

„Es ist in der Regel so, dass die Menschen ihre Freiheit bereitwillig aufgeben, wenn sie sich gegen eine äußere Bedrohung schützen wollen. Und die Bedrohung ist in der Regel eine echte Bedrohung, die aber meist übertrieben ist. Ich fürchte, das ist es, was wir jetzt sehen. (…) Und jeder, der die Geschichte studiert hat, wird hier die klassischen Symptome einer kollektiven Hysterie erkennen. Hysterie ist ansteckend (…) ob die Kur vielleicht schlimmer ist als die Krankheit.“

Jonathan Sumption, ehemaliger Richter des britischen Supreme Court.

„Daraus lässt sich ableiten, dass die Letalitätsrate von COVID 19 deutlich unter 1% liegt: Dieser Befund wurde auch in eine Studie des Kollegen Anthony Fauci vom US National Institute of Allergy and Infectious Diseases aufgenommen, die auf einem Bericht basiert, der sich auf 1099 im Labor bestätigte COVID-19-Patienten aus 552 chinesischen Krankenhäusern konzentriert. Dies lässt vermuten, dass die klinischen Gesamtfolgen von COVD-19 letztlich ähnlich sein könnten wie die schwere saisonale Grippe, die eine Letalität von etwa 0,1% aufweist, oder eine pandemische Grippe wie die von 1957 oder 1968, und nicht wie die von SARS oder MERS, die durch eine Letalität von 10% bzw. 36% gekennzeichnet sind und die, unglaublich zu sagen, keine Panikmache in unserem Land hervorgerufen haben.“

Professor Dr. Giulio Tarro, Virologe, Italien.

„Aber Prof. Ricciardi fügte hinzu, dass Italiens Todesrate auch aufgrund der Art und Weise, wie Ärzte die Todesfälle melden, hoch sein kann. (…) ‚Eine Re-Evaluation des Nationalen Gesundheitsinstituts zeigte, dass nur 12 Prozent der Todeszertifikate einen direkten Zusammenhang zum Coronavirus zeigten, während 88 Prozent der gestorbenen Patienten mindestens eine Vorerkrankung hatten – viele hatten zwei oder drei‘, sagte er.“

Professor Dr. Walter Ricciardi ist wissenschaftlicher Berater des italienischen Gesundheitsministers.

„Dieses Beweisfiasko schafft eine enorme Unsicherheit über das Risiko, an Covid-19 zu sterben. Gemeldete Todesfälle, wie die offizielle Rate von 3,4% der Weltgesundheitsorganisation, sind entsetzlich – und bedeutungslos. Patienten, die auf SARS-CoV-2 getestet wurden, sind unverhältnismäßig viele mit schweren Symptomen und schlechten Ergebnissen. Da die meisten Gesundheitssysteme nur über begrenzte Testkapazitäten verfügen, könnte sich die Selektionsverzerrung in naher Zukunft sogar noch verstärken. (…) Eine bevölkerungsweite Todesfallrate von 0,05% ist niedriger als die der saisonalen Grippe. Wenn dies die tatsächliche Rate ist, kann die Abriegelung der Welt mit potenziell enormen sozialen und finanziellen Folgen völlig irrational sein.“

Professor Dr. John Ioannidis, Stanford-University, USA.

„Corona: Eine Massenpanik-Epidemie. (…) Die WHO schätzt, dass eine Grippesaison etwa 500.000 Menschen tötet, d.h. etwa 50 Mal mehr als diejenigen, die bisher während der mehr als dreimonatigen Coronavirus-Epidemie gestorben sind. (…) Während der Influenzapandemie 2009 wurden keine solch drakonischen Maßnahmen ergriffen, und sie können natürlich nicht jeden Winter, der das ganze Jahr über andauert, angewandt werden, da es irgendwo immer Winter ist. Wir können nicht die ganze Welt dauerhaft abschalten.“

Professor Dr. Peter C. Gøtzsche, Medizinforscher und Professor an der Universität Kopenhagen.

„Die Medien schüren zum Coronavirus die Angst (…) Wir haben jeden Winter eine Virus-Epidemie mit Tausenden von Todesfällen und mit Millionen Infizierten auch in Deutschland. Und immer haben Coronaviren ihren Anteil daran. (…) Wer nur wegen eines positiven Coronavirus-PCR-Tests Quarantänemaßnahmen ausgesetzt wird und finanzielle Schäden erleidet, hat unter Umständen nach Paragraph 56 des Infektionsschutzgesetzes Anspruch auf Entschädigung. Aber auch gegen einen unsinnigen Freiheitsentzug sollte man sich zur Wehr setzen.“

Dr. Wolfgang Wodarg, Internist, Lungenarzt, Facharzt für Hygiene und Umweltmedizin. Mitglied des Deutschen Bundestages von 1994 bis 2009.

„SARS-CoV-2, das neuartige Coronavirus aus China, breitet sich weltweit aus und löst trotz seiner derzeit geringen Inzidenz außerhalb Chinas und des Fernen Ostens eine enorme Reaktion aus. Vier verbreitete Coronaviren sind derzeit im Umlauf und verursachen weltweit Millionen von Fällen. Dieser Artikel vergleicht die Inzidenz- und Sterblichkeitsraten dieser vier häufigen Koronaviren mit denen von SARS-COV-2 (…) Er kommt zu dem Schluss, dass das Problem von SARS-CoV-2 wahrscheinlich überschätzt wird, da jedes Jahr 2,6 Millionen Menschen an Atemwegsinfektionen sterben, verglichen mit weniger als 4000 Todesfällen bei SARS-CoV-2 zum Zeitpunkt der Abfassung dieses Artikels.“

Die französischen Wissenschaftler Yanis Roussel, Audrey Giraud-Gatineau, Marie-Thérèse Jimenoe, Jean-Marc Rolain, Christine Zandotti, Philippe Colson und Didier Raoult in einem Beitrag zur Coronakrise.

„Am Jahresende werden aber alle Staaten mit Wohlstand unrettbar verschuldet, alle Menschen mit materiellem Wohlstand enteignet, die mittelständische Wirtschaft dezimiert, die großen Banken dank ihrer Kredite für Staaten saniert, der sogenannte Gesundheitssektor noch aufgeblasener und Big Pharma noch reicher geworden sein. (…) Jeder wird vor jedem in Ansteckungsangst leben und sozial isoliert arbeitslos oder im ‚Home Office‘ mit Online-Bestellungen dahinvegetieren. Alles über dem nackten Existenzminimum werden die Überlebenden benötigen, um das Schutzgeld für Banken und Big Pharma aufzubringen.“

Dr. Gerd Reuther, Mediziner.

„Die Zahlen zu den jungen Coronavirus-Erkrankten sind irreführend (…) Vernazza fordert deshalb, alle teilweise überstürzt getroffenen Entscheidungen in den letzten Wochen nun zu reflektieren. Wenn fast 90 Prozent der Infektionen unbemerkt bleiben, mache es keinen Sinn alle Leute zu testen. (…) Aufgrund der neuen Erkenntnisse zeige sich, dass viele der Maßnahmen vielleicht sogar kontraproduktiv seien. Vor allem die Schulen zu schließen, hält er für falsch wie auch eine Ausgangssperre im epidemiologischen Sinn nicht das Richtige wäre.“

Professor Dr. Pietro Vernazza, Infektiologe, Kantonsspital St.Gallen (Schweiz).

„Während der Coronavirus in aller Munde ist, hört man von der Grippewelle derzeit allerdings wenig. Dabei sind Ansteckungsgefahr und Sterblichkeit bei Influenzaviren nach Experten- Einschätzung etwa gleich hoch wie beim Coronavirus. ‚Corona ist auf keinen Fall gefährlicher als Influenza‘, sagt Chefarzt Clemens Wendtner von der Schwabinger Klinik für Infektiologie, wo sieben der dreizehn Corona-Infizierten in Deutschland in Behandlung sind. ‚Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich‘, erklärt Wendtner. Das sei eine ähnliche Größe wie bei der Influenza.“

Professor Dr. Clemens Wendtner, Chefarzt der Schwabinger Klinik für Infektiologie.

„Die Virologen, die jetzt das politische Geschehen maßgeblich beeinflussen, machen sich für ihre Form der Panikmache eine Neudefinition von ‚Pandemie‘ der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zunutze. Während zuvor eine Pandemie erst dann ausgerufen wurde, wenn ein Virus weltweit erhebliche Erkrankungsraten bewirkt, ist seit 2017 bereits die alleinige Verbreitung von Viren ein Grund dafür, einen Stufenplan des Monitorings und der Virusbekämpfung in Gang zu setzen. Da sich aber aufgrund der Globalisierung alle Formen von Viren schnell über die Welt verbreiten, ist im Grunde stets der Zustand einer Pandemie gegeben. Und jedes Jahr gibt es neue Viren, die sich schnell in der Weltbevölkerung verbreiten. Es wird so zu einer Frage der Willkür oder von speziellen Interessen, bei einem bestimmten Virus eine Pandemie auszurufen.“

Professor Dr. Franz Ruppert, Psychotraumatologe.

„Die EU-Kommission hat sich mit Facebook & Co. getroffen, um Schritte gegen die Verbreitung von Verschwörungstheorien rund um den Covid-19-Ausbruch abzustimmen. (…) Alle Teilnehmer hätten versichert, dass sie ‚zuverlässige Nachrichtenquellen‘ prominenter darstellen, ‚verbotene oder schädliche Inhalte entfernen‘ (…) wollten (…) Die im Verhaltenskodex entwickelten Werkzeuge, wonach etwa enttarnte ‚Fake Accounts‘ und Social Bots rasch abgeschaltet und Profiteuren von Falschmeldungen die Werbeeinnahmen entzogen werden sollen, haben laut Jourová den Unterzeichnern dabei geholfen, schnell zu reagieren. (…) Facebook-Chef Mark Zuckerberg hatte parallel öffentlich versichert, entschieden gegen falsche Informationen rund um das Coronavirus vorgehen zu wollen.“

Stefan Krempl, IT-Fachmagazin Heise Online.

„‚Corona ist mehr ein Kopf-Problem‘. Eine deutlich höhere Gefahr als vom Corona-Virus gehe derzeit von der Grippe aus, so der Mediziner. 200 Menschenleben in Deutschland, so eine Meldung vom Donnerstagmorgen, hatte diese in den ersten Monaten des Jahres gefordert. 17.000 hatten sich hierzulande bereits infiziert. Verglichen mit den wenigen hundert in Deutschland bekannten Corona-Fällen, die meist glimpflich verliefen, sei das weitaus schlimmer. Dennoch herrsche eine große Unsicherheit in der Bevölkerung beim Thema Corona, ein ‚riesiges Rauschen‘, wie Hable sagt.“

Dr. Michael Hable, Amtsarzt.

„Sie können die Ansteckung nicht verhindern. Die Asymptomatischen sind ja genauso Virenverbreiter wie die Symptomatischen. (…) Die Symtomatischen sind eigentlich weniger ansteckend wie die Asymptomatischen, die noch in der Inkubationszeit sind. (…) Es ist völlig aussichtslos gegen eine virale Durchseuchung schützen zu wollen. Deswegen sind die Maßnahmen, die im Moment getroffen werden, völlig abwegig.“

Dr. Claus Köhnlein, Internist.

„Wir könnten eine einfache Schätzung des IFR als 0,36% vornehmen, basierend auf der Halbierung der untersten Grenze des CFR-Vorhersageintervalls. Die beträchtliche Unsicherheit darüber, wie viele Menschen an der Krankheit leiden, der Anteil der asymptomatischen Patienten (und die Demographie der Betroffenen) bedeutet jedoch, dass dieser IFR wahrscheinlich eine Überschätzung darstellt. (…) In Island, wo die meisten Tests pro Kopf durchgeführt wurden, liegt der IFR irgendwo zwischen 0,01% und 0,19%. Unter Berücksichtigung der historischen Erfahrung, der Tendenzen in den Daten, der gestiegenen Anzahl von Infektionen in der größten Bevölkerungsgruppe und der potenziellen Auswirkungen einer Fehlklassifizierung von Todesfällen ergibt sich eine vermutete Schätzung für den COVID-19 IFR zwischen 0,1% und 0,36%.“

Dr. Jason Oke, Professor Dr. Carl Heneghan, Universität Oxford, Großbritannien.

„In jedem Land sterben mehr Menschen an der regulären Grippe als an dem Coronavirus. (…) Was hat die Schweinegrippe-Pandemie gestoppt und was stoppt Viren generell? Wer glaubt, dass die Regierung Viren beendet, liegt völlig falsch. Was passiert wirklich? Das Virus, das niemand stoppen kann, verbreitet sich in der Bevölkerung, und dann wird die Bevölkerung, nicht die Gefährdeten, dem Virus ausgesetzt, und gleichzeitig bildet der Körper Antikörper, um die Krankheit abzuschalten und zu verhindern. Zurzeit wird das Virus in Israel von sehr vielen Menschen verbreitet, die nicht wissen, dass sie es haben, und die Menschen werden dem Virus ausgesetzt und werden immun. Die Infektionskette wird unterbrochen, und auf diese Weise kommt das Virus zum Stillstand.“

Professor Dr. Yoram Lass, ehemaliger Generaldirektor des israelischen Gesundheitsministeriums.

„Die einzige ‚Basis‘ des völlig absurden im faktenfreien Vakuum schwebenden ‚Corona- Schwindels‘ sind die ‚5%-IPS-Patientenlüge’ – jeder Primarschüler weiß, dass das Verhältnis IPS- Patienten : Erkrankten (d.h. positiv Getesteten) von 1:20 aka 5% in der Realität um den Faktor 100 oder noch tiefer liegt, weil zwar jeder IPS-Patient getestet wird aber die wenigsten Erkrankten, ergo <0.05% beträgt, und die ‚Corona-Toten-Lüge‘ mit der jeder an was weiß ich auch immer Verstorbene (zufällige) Träger EINES (PCR extrem sensitiv) Corona-Virus als AN COVID-19 Verstorbener gilt. Dies ist in Italien und in Deutschland so, und weil ich auf meine Anfrage an das BAG nie eine Antwort erhalten habe, wohl auch bei uns und überall sonst.„

Dr. Thomas Binder, Arzt, Schweiz.

„Die diversen Ausgangsbeschränkungen wurden soweit ersichtlich per Allgemeinverfügung unter Berufung auf § 28 Infektionsschutzgesetz erlassen. Unter den wenigen Jurist*innen, die sich dazu öffentlich geäußert haben, scheint man sich – völlig zu Recht – mehrheitlich einig, dass diese allesamt rechtswidrig sind. Der § 28 IfSG ist bereits keine taugliche Rechtsgrundlage – mal ganz davon abgesehen, dass auch die Verhältnismäßigkeit einiger Beschränkungen sehr zweifelhaft ist. Daher hätte meines Erachtens eine Klage gegen die Allgemeinverfügungen – oder gegen entsprechende darauf basierte verhängte Strafen oder Bußgelder – gute Aussichten auf Erfolg.“

Dr. Jessica Hamed, Straf- und Verfassungsrechtlerin.

„Das Virus hat nach meiner Auffassung – und da habe ich eine große Übereinstimmung mit viele anderen Medizinern – in etwa die gleiche Gefährlichkeit wie Influenza. Wir sehen das an den Todesraten, die in etwa bei 0,3 bis 0,7 Prozent liegen. Das entspricht dem, was wir bei Influenza auch sehen. Der Verlauf ist ähnlich. Also es ist ein Erkrankung des Hals-Nasenbereiches bis hin zur Lunge. Das ist eine Infektion, die ähnlich verläuft wie Influenza und auch ähnlich ansteckend ist. (…) Masern sind deutlich gefährlicher.“

Professor Dr. Stefan Hockertz, Immunologe und Toxikologe.

„Die Zahlen von 20 oder 50.000 Corona-Infizierten, die jeden Tag in verschiedenen Ländern genannt werden, sind völliger Unsinn. Nicht einmal 1 Prozent der Bevölkerung sind mit höchst fragwürdigen Tests untersucht worden. Über die anderen 99 Prozent wissen wir gar nichts. Bereits Anfang Februar wurde ein starker Anstieg von Grippesymptomen festgestellt. Wahrscheinlich waren das auch schon Coronafälle. Nur, es wurde nicht getestet. Die aktuellen Maßnahmen beruhen jedenfalls nicht auf Fakten, sondern sind eine irrationale Überreaktion.“

Dr. Gerd Reuter, Mediziner.

„In Italien sind die Todesfälle während der regulären Grippesaison jedes Jahr 20-mal höher als die, die bisher mit Covid-19 gestorben sind. Wie kommt es, dass wir die Intensivstationen nicht jedes Jahr überlasten? Hier sind die Daten von Covid-19 in Italien, die am 10. März 2020 um 18:00 Uhr aktualisiert wurden: 8514 Fälle mit 631 Toten. Beachten Sie, dass diese Auswahl äußerst selektiv gewählt wird, da die Tests hauptsächlich an kranken Personen durchgeführt werden. Die Mehrheit der Experten, einschließlich Ilaria Capua, glaubt, dass asymptomatische Fälle 10- bis 100-mal höher sind. Daher wird die Sterblichkeitsrate nicht 7,4% betragen, sondern mindestens zehnmal niedriger. (…) Diese Daten bestätigen, dass wir immer noch vor einer Panik- Epidemie stehen und dass die Medien die Hauptverbreiter sind.“

Dr. Leopoldo Salmaso aus Italien ist spezialisiert auf Infektions- und Tropenkrankheiten sowie die öffentliche Gesundheit.

„Es ist weder möglich eine signifikant erhöhte Letalität des Virus, noch ein pandemischen Verlauf nachzuweisen. Aus wissenschaftlichen Gründen ist es in meinen Augen zwingend erforderlich eine statistische Studie zu erstellen, um die wirkliche Gefährlichkeit der Situation zu prüfen. Politik und Ärzteschaft befinden sich bei der Coronakrise – nicht Pandemie da nicht nachgewiesen – im kompletten Blindflug. Dies kann und wird Menschenleben kosten.“

Dr. Richard Capek, Mediziner.

„Damit wird die Sterblichkeit an der Krankheit aber deutlich überschätzt, um wie viel ist aber unbekannt. Wir haben also ein Begriffswirrwarr, das sich letztlich damit erklärt, dass wir immer wieder von Infizierten anstatt von positiv Getesteten reden. Im Gedächtnis bleiben davon die hohen Zahlen, etwa die von der WHO genannte Mortalitätsrate von 3,4%. Und das erzeugt Angst.

(…) dass wir dafür sorgen müssten, dass die Medien nicht über die Kraft von Bildern Emotionen erzeugen, die unser Urteil beeinflussen. Wenn man Bilder von Särgen und Sterbeabteilungen aus Italien gezeigt bekommt oder Bilder absolut leerer Regale, dann übersteigt deren Wirkungen auch genannte Fakten.“

Professor Dr. Gerd Bosbach, emeritierter Professor für Statistik, Mathematik und empirische Wirtschafts- und Sozialforschung und Mit-Autor des bekannten Buches „Lügen mit Zahlen“.

„Ich habe eine wissenschaftliche Studie über Chloroquin und Viren durchgeführt, die vor dreizehn Jahren veröffentlicht wurde. Seitdem haben vier weitere Studien anderer Autoren gezeigt, dass das Coronavirus auf Chloroquin reagiert. Nichts davon ist neu. Dass die Gruppe von Entscheidungsträgern nicht einmal über die neueste Wissenschaft Bescheid weiß, verschlägt mir den Atem. Wir wussten über die mögliche Wirkung von Chloroquin auf kultivierte Virusproben Bescheid. Es war bekannt, dass es ein wirksames Antivirenmittel ist.“

Professor Dr. Didier Raoult ist Experte für Infektionskrankheiten und leitet ein Krankenhaus in Marseille, Frankreich.

„[Frage: Frau Professorin Edenharter, sind die derzeit verhängten Kontaktverbote und Ausgangsbeschränkungen überhaupt vom Grundgesetz und den geltenden Gesetzen gedeckt?]

Ein klares Nein. Es fehlt zu allererst an einer tauglichen Rechtsgrundlage. Außerdem sind zumindest in einigen Bundesländern Regelungen beschlossen worden, die die Freiheitsrechte bestimmter Personengruppen unverhältnismäßig stark einschränken.“

Professor Dr. Andrea Edenharter, Rechtsprofessorin.

„[Zitiert einen Kollegen] In diesem Zusammenhang möchte ich darauf hinweisen, dass sich das RKI aus Gründen des Infektionsschutzes gegen Obduktionen auspricht! (…) Bisher war es für Pathologen selbstverständlich, mit entsprechenden Sicherheitsvorkehrungen auch bei infektiösen Erkrankungen wie HIV/AIDS, Hepatitis, Tuberkulose, PRION-Erkrankungen usw. zu obduzieren. Hat man Angst, davor, die wahren Todesursachen der positiv getesteten Verstorbenen zu erfahren? Könnte es sein, dass die Zahlen der Corona-Toten dann dahin schmelzen würden wie Schnee in der Frühlingssonne? Minimale bzw. begrenzte Autopsien, wie sie das RKI empfiehlt, sind übrigens immer problematisch, weil man in der Regel nur das findet, was man sucht, wesentliche unerwartete Befunde aber oft unentdeckt bleiben.“

Dr. Bodo Schiffmann, Arzt.

„Wenn ein Virus nicht selbst tötet oder allein tötet, sondern nur im Verbund mit anderen Krankheiten, dann darf man dem Virus nicht die Schuld allein in die Schuhe schieben. Dass dieses passiert bei COVID-19 ist nicht nur falsch, sondern gefährlich irreführend. Weil dadurch vergisst man, dass viele andere Faktoren – lokale Faktoren – mit eine entscheidende Rolle spielen können. (…) Ich kann nur sagen: Diese Maßnahmen sind selbstzerstörerisch und dass, wenn die Gesellschaft die akzeptiert und durchführt, gleich dieses einem kollektiven Selbstmord.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Ein Journalismus, der öffentliche Verlautbarungen nur noch unkritisch nachplappert, ist am Ende. (…) Zeitunglesen geht im Moment schnell. Zwei Minuten, wie in der DDR. Einmal blättern und man weiß, dass sich die Regierungsmeinung nicht geändert hat und die Medienlogik auch nicht. Eigentlich habe ich dazu schon alles gesagt. Ich habe letzte Woche geschrieben, wie sich Journalismus und Politik gegenseitig hochgeschaukelt haben am Imperativ der Aufmerksamkeit und dadurch eine Realität geschaffen wurde, die man jetzt nicht einmal mehr zu dritt auf der Straße erörtern kann. Das ist der Tod von Öffentlichkeit, die online nicht wiederbelebt werden kann.“

Professor Dr. Michael Meyen, Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU München.

„Der Salzburger Internist Jochen Schuler sprach laut ‚Kurier‘ (Mittwoch-Ausgabe) von ’nicht quantifizierbaren medizinischen Kollateralschäden des Shutdown‘. ‚Es gibt derzeit eine große Menge an Patienten, die nicht gut versorgt werden. Die gewohnten Wege im Gesundheitssystem sind vielen versperrt‘, sagte Schuler. ‚Viele von uns haben das Gefühl, dass uns das um die Ohren fliegen wird, weil die Probleme verschwinden ja nicht.'“

Dr. Jochen Schuler, Arzt, Salzburg, Österreich.

„Dies deutet darauf hin, dass die klinischen Gesamtfolgen von Covid-19 letztlich eher denen einer schweren saisonalen Grippe (mit einer Todesfallrate von etwa 0,1%) oder einer pandemischen Grippe (ähnlich denen von 1957 und 1968) ähneln als einer Krankheit wie SARS oder MERS, bei denen die Todesfälle 9 bis 10% bzw. 36% betrugen.“

Dr. Anthony S. Fauci ist Immunologe Berater der US-Regierung auf den Gebieten der Biogefährdung sowie der Infektion mit HIV und anderen Viren. Co-Autoren: Dr. H. Clifford Lane und Dr. Robert R. Redfield.

„Häufig wird gesagt, wenn man jetzt dieses Corona-Virus mit Influenza vergleicht, dann sei das eine Verharmlosung. Das ist aber nicht so. Also wir haben in Deutschland eine sehr, sehr hohe Krankheitslast durch das Influenza-Virus und auch sehr, sehr viele Todesfälle. Das bisher schlimmste Influenza-Jahr in der jüngeren Geschichte in Deutschland war der Winter 2018. Da ist es so gewesen, dass innerhalb eines Zeitraumes von 8 Wochen ungefähr 25000 Menschen in Deutschland gestorben sind. Und man sich das jetzt Mal vorstellt mit einer medialen Begleitung, wie sie heute beim Coronavirus üblich ist, dann wäre das so, dass wir wöchentlich solche Meldungen bekämen: In der ersten Woche sind 100 Menschen gestorben in Deutschland, dann sinds 1000 Menschen, dann sinds 5000 in der nächsten Woche, dann sinds 8000, dann nehmen die Zahlen langsam wieder ab. Das wäre sehr, sehr dramatisch, wenn das wirklich so medial immer begleitet würde. Von dieser Situation sind wir mit Corona sehr, sehr weit entfernt. Trotzdem ist die Angst, die viele haben, ungleich größer als sie im Winter 2018 gewesen ist.“

Professor Dr. Carsten Scheller ist Professor für Virologie an der Universität Würzburg.

„Es wurden alleine in der Steiermark 400 Menschen schon angezeigt, weil sie irgendwas falsch gemacht haben. Und da denk ich mir schon ‚Wow‘. Das hätte wir uns vor Kurzem von niemandem bieten lassen, was uns jetzt alles verboten ist. Da muss man schon abwägen: Ist dieses medizinische Risiko auf der einen Seite, das wir tatsächlich haben, es wert, dass wir sämtliche unsere Freiheiten mit den Füßen treten lassen. Ist das verhältnismäßig oder nicht? Diese Frage finde ich wichtig. Weil natürlich: Der Angstpatient möchte immer radikale Lösungen. Er möchte totale Lösungen. Das will der Angstpatient, weil er hat Angst, er will den Virus weghaben.“

Dr. Raphael Bonelli, Neurowissenschaftler und Psychologe, Österreich.

„Die Massenpsychologie lehrt uns spätestens seit Le Bon, dass sich Menschen vor allem in Krisenzeiten, unter dem Eindruck einer Bedrohung, zu einer uniformen Masse zusammenschließen. Dabei spielt es keine Rolle, ob die Bedrohung objektiv vorhanden ist, oder nur als solche wahrgenommen wird, vielleicht auch nur konstruiert ist. Besonders gut funktioniert dieser ungemein starke massenpsychologische Mechanismus mit einer Bedrohung, die als unbekannt, also neu wahrgenommen wird. Etwa ein Virus wie das Coronavirus.“

Harald Haas, Psychologe, Politologe.

„Wie funktioniert die Diskreditierung und Desinformation? (…) Strategie 1: Die betroffenen Personen werden in abschätziger Weise vorgestellt (…) 2: Es werden Wörter um das Begriffsfeld ‚Lügen‘ verwendet (…) 3: Argumente werden nicht konkret genannt, sondern nur angedeutet und bewertet (…) 4: In der angeblichen Widerrede werden nur Blickwinkel oder sogar Bestätigungen gebracht (…) 5: Widersprüchliche oder seltsame Aussagen der Mainstream-Meinung bleiben unbeleuchtet (…) 6: Es werden Argumente pro Regierungslinie gebracht, die – wörtlich – nichtssagend sind (…) 7: Aussagen der betroffenen Person werden falsch oder gar nicht wiedergegeben (…) Wohl aber sehe ich als Sprachwissenschaftler, dass es Filter und Diskursmuster von Journalisten wie Lobbyisten gibt, die für die Diskussion wenig hilfreich sind, denn sie verdecken den Blick auf Argumente.“

Professor Dr. Joachim Grzega, Sprachwissenschaftler.

„Bislang vermieden es das Robert Koch-Institut und die Bundesregierung, die Anzahl der wöchentlich in Deutschland durchgeführten Corona-Tests zu erheben und zu veröffentlichen. Stattdessen wurden mit aus dem Zusammenhang gerissenen Fallzahlen Angst und Panik geschürt. Amtliche Daten belegen nun erstmals, dass die rasante Zunahme der Fallzahlen im Wesentlichen aus einer Zunahme der Anzahl der Tests resultiert.“

Paul Schreyer, Investigativjournalist.

„Die tatsächliche Zahl der Coronavirus-Positiven ‚kann nur nach einer ernsthaften epidemiologischen Studie angegeben werden‘, mahnt Gismondo. Sie warnt: ‚Die einzigen verlässlichen Zahlen sind heute die von Patienten, die in der Sub-Intensiv- und Intensivstation stationär behandelt werden, und die von Todesfällen‘. Folglich stellt die Virologin klar: ‚Heute können wir nur noch über den Prozentsatz der Todesfälle unter den hospitalisierten Patienten sprechen. Alle anderen Zahlen sind falsch‘ und als solche ‚verzerren sie auch den Eindruck der Menschen‘. Es hat auch gefährliche Auswirkungen ‚auf die Psyche‘. Wir geben Zahlen an – so Gismondo abschließend -, die den Trend der getroffenen Maßnahmen verändern und das Verhalten der Bürger beeinflussen können“

Professor Dr. Maria Rita Gismondo, Mikrobiologin, Mailand, Italien.

„Bedenken Sie die Auswirkungen der Schließung von Büros, Schulen, Verkehrssystemen, Restaurants, Hotels, Geschäften, Theatern, Konzerthallen, Sportveranstaltungen und anderen Veranstaltungsorten auf unbestimmte Zeit und der damit verbundenen Arbeitslosigkeit und Arbeitslosigkeit aller ihrer Mitarbeiter. Das wahrscheinliche Ergebnis wäre nicht nur eine Depression, sondern ein vollständiger wirtschaftlicher Zusammenbruch mit unzähligen dauerhaft verlorenen Arbeitsplätzen, lange bevor ein Impfstoff fertig ist oder die natürliche Immunität einsetzt. (…) Personen mit höherem Risiko raten, sich durch körperliche Distanz zu schützen und unsere Gesundheitsfürsorgekapazitäten so aggressiv wie möglich zu steigern. Mit diesem Kampfplan könnten wir allmählich Immunität aufbauen, ohne die finanzielle Struktur, auf der unser Leben basiert, zu zerstören.“

Professor Michael T. Osterholm, Director des Center for Infectious Disease Research and Policy an der University of Minnesota.

„Ich bin kein Freund des Lockdown. Wer so etwas verhängt, muss auch sagen, wann und wie er es wieder aufhebt. Da wir ja davon ausgehen müssen, dass uns das Virus noch lange begleiten wird, frage ich mich, wann wir zur Normalität zurückkehren? Man kann doch nicht Schulen und Kitas bis Jahresende geschlossen halten. Denn so lange wird es mindestens dauern, bis wir über einen Impfstoff verfügen. Italien hat einen Lockdown verhängt und hat einen gegenteiligen Effekt erzielt. Die waren ganz schnell an ihren Kapazitätsgrenzen, haben aber die Virusausbreitung innerhalb des Lockdowns überhaupt nicht verlangsamt. Ein Lockdown ist eine politische Verzweiflungsmaßnahme, weil man mit Zwangsmaßnahmen meint, weiter zu kommen, als man mit der Erzeugung von Vernunft käme.“

Prof. Dr. Frank Ulrich Montgomery, Präsident der Bundesärztekammer, Vorsitzender des Weltärztebundes.

„[Bericht über Oxford-Studie] Coronavirus ‚hat möglicherweise bereits die Hälfte der britischen Bevölkerung infiziert‘. Die Untersuchung deutet darauf hin, dass die Krankheit in Großbritannien möglicherweise bereits zwei Monate früher als der erste Fall offiziell diagnostiziert wurde, verbreitet war. (…) Sollten sich die Ergebnisse der Studie als richtig erweisen, würde dies darauf hindeuten, dass nur einer von tausend infizierten Patienten eine Krankenhausbehandlung benötigt, und es besteht die Hoffnung, dass die ‚Lockdown‘-Maßnahmen des Vereinigten Königreichs früher als geplant aufgehoben werden könnten.“

Professor Dr. Sunetra Gupta, Professor für theoretische Epidemiologie, Universität Oxford.

„[Interviewer: Aber das COVID-19 ist sehr ansteckend, Doktor…] Ja, wie eine Erkältung — in den Altenheimen sterben die Leute daran. Bis jetzt hat man sie nicht gezählt, nun tut man das aber. Im letzten Jahr gab es weltweit mehr als 500.000 Lungenentzündungen. In Afrika könnte sich eine Million mit der Meningitis anstecken, die durch Spucke übertragbar ist — und die Flugzeuge kommen und gehen. Das interessiert niemanden. Es gibt 135.000 mit Tuberkulose Infizierte in Lateinamerika, und keiner regt sich auf. Wenn jemand viel Lärm um etwas macht wie bei Corona … ich finde, das wird alles sehr dramatisiert. Vom ersten Tag an sagte ich, die Zahlen stimmten nicht — wie damals mit der Schweinegrippe.“

Dr. Pablo Goldschmidt, Virologe. Monaco, Frankreich und Argentinien.

„[Hamburger Morgenpost] Kitas und Schulen sollen möglichst bald wieder geöffnet werden, damit Kinder und ihre Eltern durch eine Ansteckung mit dem Coronavirus immun werden können. Das fordert der UKE-Infektiologe Dr. Ansgar Lohse in der ‚Bild‘-Zeitung. Die Fortdauer der strikten Maßnahmen würde zu einer Wirtschaftskrise führen, die ebenfalls Menschenleben kostet, so der Mediziner.“

Professor Dr. Ansgar Lohse ist Klinikdirektor des Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf (UKE).

„Dass Grundrechte weitgehend suspendiert werden für die gesamte Bevölkerung. Dass es bei anderen Grundrechten Einschränkungen in einem Umfang gibt, dass sie nur noch marginal ausübbar sind. Dass so viele Grundrechte gleichzeitig betroffen sind. Und wie gesagt, nicht für einzelne Menschen, sondern für alle in Deutschland. (…) Das ist in der Tat erschreckend, wie sich die Menschen einschüchtern lassen durch eine Darstellung mit Hilfe suggestiver Bilder, die Angst erzeugt. Wir haben im Fernsehen diese Särge aus Italien gesehen und schon sind die Menschen in Furcht und Schrecken versetzt und vergessen, wie sehr sie die Freiheit vorher geliebt haben, wie sehr sie es für wichtig gehalten haben, dass man Demonstrieren darf in Deutschland und so weiter.“

Professor Dr. Dietrich Murswick, Professor für öffentliches Recht.

„Persönlich würde ich sagen, dass der beste Ratschlag ist, weniger Zeit mit dem Anschauen von Fernsehnachrichten zu verbringen, die sensationell und nicht sehr gut sind. Ich persönlich halte diesen Covid-Ausbruch für eine schlimme Wintergrippeepidemie. In diesem Fall hatten wir im letzten Jahr 8000 Todesfälle in den Risikogruppen, d.h. über 65% Menschen mit Herzkrankheiten usw. Ich glaube nicht, dass der aktuelle Covid diese Zahl überschreiten wird. Wir leiden unter einer Medienepidemie!“

Professor Dr. John Oxford von der Queen Mary Universität London, Großbritannien, ein weltweit führender Virologe und Influenza-Spezialist.

„COVID-19 wurde als die Pandemie des Jahrhunderts bezeichnet: „Es ist eine Pandemie des Jahrhunderts“. Und klar in Bezug auf das, was wir sehen und hören und die Mobilisierung und all die Nachrichten und all die Todesfälle, die wir miterleben… Offensichtlich ist es eine große Bedrohung. Oder ich würde sagen, eine Bedrohung mit unbekanntem Potenzial in Bezug auf ihre letztendlichen Auswirkungen. Gleichzeitig bezeichne ich dies – da es sich möglicherweise um ein einmaliges Fiasko in einem Jahrhundert handelt – als ein Beweisfiasko (…) Aktionen (…) Einige von ihnen werden mehr Schaden anrichten als Nutzen bringen.“

Professor Dr. John Ioannisdis, Stanford-University, USA.

„Wichtig ist, dass die Ergebnisse, die wir hier präsentieren, darauf hindeuten, dass die laufenden Epidemien in Großbritannien und Italien mindestens einen Monat vor dem ersten gemeldeten Todesfall begannen und bereits zur Anhäufung eines signifikanten Niveaus an Herdenimmunität in beiden Ländern geführt haben. Es besteht eine umgekehrte Beziehung zwischen dem Anteil der derzeit immunen Tiere und dem Anteil der Bevölkerung, der für schwere Krankheiten anfällig ist. Diese Beziehung kann dazu verwendet werden, zu bestimmen, wie viele Menschen in den kommenden Wochen stationär behandelt werden müssen (und möglicherweise sterben), wenn wir in der Lage sind, das aktuelle Niveau der Herdenimmunität genau zu bestimmen.“

Jose Lourenco, Robert Paton, Mahan Ghafari, Moritz Kraemer, Craig Thompson, Peter Simmonds, Paul Klenerman, Sunetra Gupta, Wissenschaftler der Universität Oxford, Großbritannien.

„Ich kann also meine nagenden Zweifel nicht beantworten, es scheint nichts Besonderes an dieser besonderen Epidemie grippeähnlicher Erkrankungen zu sein. (…) Wird es, wenn das Rampenlicht erst einmal weitergezogen ist, ernsthafte und konzentrierte internationale Bemühungen geben, um die Ursachen und den Ursprung von grippeähnlichen Krankheiten und den Lebenszyklus ihrer Erreger zu verstehen?“

Dr. Tom Jefferson, Epidemiologe, Rom, Italien.
„Dasselbe trifft auf alle anderen Aussagen in dieser Spiegel-Online-Meldung zu. Besonders hanebüchen ist die, im Jahr 2009 hätte das so genannte ‚Schweinegrippe‘-Virus, auch ‚H1N1‘ genannt, eine Pandemie mit weltweit 150.000 Toten ausgelöst. In Wahrheit nämlich wurde ‚die große Angst vor der ‚Schweinegrippe-Pandemie‘ medial inszeniert‘, wie Ulrich Keil, Professor für Epidemiologie und Sozialmedizin an der Uni Münster, jahrzehntlanger Berater der Weltgesundheitsorganisation (WHO) und bis 2002 Vorsitzender der Europäischen Region des Weltverbands der Epidemiologen IEA, zu recht konstatiert. ‚Das ist heute vergessen, da nach der ausgebliebenen Katastrophe hierzulande nicht aufgearbeitet wurde, welche Irrtümer bei der Bewertung der H1N1 Grippevirus-Infektion begangen wurden. Die Gefährlichkeit der ‚Schweinegrippe‘ wurde völlig überschätzt’“

Professor Dr. Ulrich Keil, Epidemiologe von der Universität Münster und ehemaliger Berater der WHO.

„Nicht mehr als 10 Menschen werden in Israel an der neuartigen Coronavirus-Krankheit COVID- 19 sterben, sagte der Nobelpreisträger Michael Levitt am Mittwoch voraus, als die Regierung der Bevölkerung weiterhin zusätzliche Einschränkungen auferlegte. Levitt sagte, die Befürchtungen in Israel wegen des Coronavirus stünden in keinem Verhältnis zur Bedrohung, und die Zahl der Fälle im Land sei aufgrund von Abweichungen in der Berichterstattung ungewiss. ‚Ich wäre überrascht, wenn die Zahl der Todesfälle in Israel mehr als 10 betragen würde‘, sagte er und fügte hinzu, dass der jüdische Staat ‚bezüglich der Krankheit nicht auf der Weltkarte zu finden sei‘.“

Professor Dr. Michael Levitt, Professor für Biochemie, Stanford University, USA. Nobelpreis für Chemie 2013.

„Im derzeitigen Klima wird jeder, der einen positiven Test auf Covid-19 hat, dem klinischen Personal, das sich um ihn kümmert, sicherlich bekannt sein: Wenn einer dieser Patienten stirbt, muss das Personal die Bezeichnung Covid-19 auf dem Totenschein vermerken – im Gegensatz zur üblichen Praxis bei den meisten Infektionen dieser Art. Es besteht ein großer Unterschied zwischen Covid-19, das den Tod verursacht, und Covid-19, das bei jemandem gefunden wird, der an anderen Ursachen gestorben ist. Wenn man Covid-19 meldepflichtig macht, könnte der Anschein erweckt werden, dass es immer mehr Todesfälle verursacht, ob das nun wahr ist oder nicht. Es könnte viel mehr den Anschein erwecken, dass es eher ein Killer ist als eine Grippe, einfach aufgrund der Art und Weise, wie die Todesfälle registriert werden.“

Professor Dr. Jon Lee, Pathologe, Großbritannien.

„Es besteht kein signifikantes Risiko, sich beim Einkaufen mit der Krankheit anzustecken. Schwere Ausbrüche der Infektion waren immer eine Folge davon, dass Menschen über einen längeren Zeitraum näher beieinander waren, wie zum Beispiel bei den Après-Ski-Partys in Ischgl, Österreich. Er konnte auch keine Hinweise auf ‚lebende‘ Viren auf Oberflächen finden. ‚Als wir Proben von Türklinken, Telefonen oder Toiletten entnahmen, war es nicht möglich, das Virus auf der Grundlage dieser Abstriche im Labor zu kultivieren…'“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„Zunächst möchte ich sagen, dass ich in 30 Jahren der öffentlichen Gesundheitsmedizin noch nie so etwas gesehen habe, nicht einmal annähernd so etwas. Ich spreche nicht von der Pandemie, denn ich habe 30 davon gesehen, jedes Jahr eine. Sie heißt Influenza. Und andere Atemwegsviren, wir wissen nicht immer, was sie sind. Aber ich habe diese Reaktion noch nie gesehen, und ich versuche zu verstehen, warum. (…) Druck, der auf die Ärzte des öffentlichen Gesundheitswesens und die Verantwortlichen des öffentlichen Gesundheitswesens ausgeübt wird. Und dieser Druck kommt von verschiedenen Seiten. Der erste Ort, von dem er kam, war der Generaldirektor der Weltgesundheitsorganisation (WHO), als er sagte: ‚Dies ist eine ernste Bedrohung und ein Staatsfeind Nummer eins‘, ich habe noch nie gehört, dass ein Generaldirektor der WHO solche Ausdrücke verwendet.“

Professor Dr. Joel Kettner, Universität von Manitoba, Kanada.

„Überhaupt ist der derzeit verbreiteten Vorstellung entgegenzutreten, dass bei den notwendigen Abwägungsentscheidungen Gesundheit und Leben apriorisch höherrangig sind als andere Verfassungsgüter. Auch wenn es schwer fällt: Das Grundrecht auf Leben und körperliche Unversehrtheit (Art. 2 Abs. 2 S. 1 GG) steht unter einem einfachen Gesetzesvorbehalt. Im Interesse der persönlichen Freiheit zwingen wir niemanden, in die postmortale Organspende einzuwilligen, obwohl tagtäglich Menschen auf den Wartelisten sterben. Natürlich würden ein Tempolimit auf den Autobahnen und ein Überholverbot auf Landstraßen dazu führen, dass nicht jeden Tag neun Menschen auf Deutschlands Straßen sterben; wir machen es nicht, weil wir (hier m. E. absurderweise) die mobile Freiheit höher gewichten als den Lebensschutz.“

Proessor Dr. Thorsten Kingreen, öffentliches, soziales und Gesundheitsrecht, Universität Regensburg.

„Der europäische ‚Mortalitäts-Monitor‘, an den wöchentlich alle Sterbefälle gemeldet werden, zeigt sogar momentan eine Untersterblichkeit an. Auch der befürchtete Ansturm auf die Krankenhäuser ist ausgeblieben. Es fehlen somit belastbare Daten, die die Schwere der Eingriffe rechtfertigen. (…) Dies ist zweifellos das größte Umverteilungsprogramm, das es je in Friedenszeiten gegeben hat. Profitieren werden Glückritter und Subventionsjäger, die in den grob gestrickten Gesetzen Lücken suchen. Profitieren werden auch Branchen wie Lieferdienste oder Medizingerätehersteller, denen man daraus keinen Vorwurf machen kann. Verlieren werden alle übrigen, insbesondere Transferempfänger und Steuerzahler. (…) Im Nachhinein müssen wir alle dafür aufkommen.“

Professor Dr. Stefan Homburg, der Direktor des Instituts für öffentliche Finanzen an der Leibniz- Universität in Hannover.

„Die CDC zählt sowohl echte COVID-19-Fälle als auch spekulative Vermutungen von COVID-19 gleich. Sie nennen es Tod durch COVID-19. Sie überschätzen automatisch die tatsächlichen Todeszahlen, wie sie selbst zugeben. Vor COVID-19 war es wahrscheinlicher, dass Menschen eine genaue Todesursache auf ihrem Totenschein vermerkt bekamen, wenn sie im Krankenhaus starben. Warum genauer, wenn ein Patient im Krankenhaus stirbt? Weil das Krankenhauspersonal über Laboratorien für physische Untersuchungsergebnisse, radiologische Studien usw. verfügt, um eine gute fundierte Vermutung anstellen zu können. Es wird geschätzt, dass 60 Prozent der Menschen im Krankenhaus sterben. Aber selbst [bei diesen] Todesfällen im Krankenhaus ist die Todesursache nicht immer klar, insbesondere bei jemandem mit mehreren Gesundheitszuständen, von denen jeder einzelne den Tod verursachen könnte.“

Dr. Annie Bukacek ist seit 30 Jahren Ärztin im Bundesstaat Montana, USA.

„Der Bundesverband Deutscher Pathologen (BDP) und die Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP) fordern möglichst zahlreiche Obduktionen von Corona-Verstorbenen. Sie widersprechen damit der Empfehlung des Robert Koch Instituts, in diesen Fällen innere Leichenschauen zu vermeiden. Im Gegenteil sei es notwendig, weitere Erkenntnisse über die Erkrankung und deren oft erstaunlich fulminanten Verlauf zu gewinnen und offene Fragen zu beantworten. Im besten Fall ließen sich daraus weitere Therapieoptionen ableiten – darin bestehe der Wert der Obduktion für die Lebenden, so Prof. Dr. med. K.-F. Bürrig, Präsident des Bundesverbandes. Die Obduktion sei in hohem öffentlichem Interesse und sollte deshalb nicht vermieden, sondern im Gegenteil so häufig wie möglich durchgeführt werden.“

Professor Dr. med. K.-F. Bürrig ist Präsident des Bundesverbandes Deutscher Pathologen (BDP).

„Schon bei Ausbruch des Marburg-Virus, bei HIV, bei SARS, MERS und BSE haben Befunde aus der Pathologie und Neuropathologie geholfen, die klinischen Krankheitsbilder zu verstehen und haben damit auch therapeutische Konzepte beeinflusst. Dies muss auch für COVID-19 gelten. Dieses Anliegen hat auch Prof. Dr. T. Welte vom Deutschen Zentrum für Lungenforschung/DZL und Direktor der Klinik für Pneumologie und Infektionsmedizin der Med. Hochschule Hannover/MHH an die DGP gerichtet.“

Professor Dr. T. Welte, Deutsches Zentrum für Lungenforschung/DZL, Direktor der Klinik für Pneumologie und Infektionsmedizin der Med. Hochschule Hannover/MHH.

„An der Rheinisch-Westfälischen Technischen Hochschule Aachen werde zudem gerade ein Register für COVID-19-Obduktionen im deutschsprachigen Raum eingerichtet, so der Vorsitzende der DGP, Prof. Dr. Gustavo Baretton. In Aachen werden die Obduktionsinformationen gesammelt. Die dezentrale Asservierung von Untersuchungsgewebe stellt sicher, dass es für Spezialuntersuchungen zur Verfügung steht. DGP und BDP planen einen schnellen Wissenstransfer nicht nur innerhalb des Fachs Pathologie, sondern gerade auch an Lungenfachärzte sowie Intensivmediziner, und ebenso an die zuständigen Behörden.“

Professor Dr. Gustavo Baretton ist Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP).

„Dieses Virus beeinflusst in einer völlig überzogenen Weise unser Leben. Das steht in keinem Verhältnis zu der Gefahr, die vom Virus ausgeht. Und der astronomische wirtschaftliche Schaden, der jetzt entsteht, ist der Gefahr, die von dem Virus ausgeht, nicht angemessen. Ich bin überzeugt, dass sich die Corona-Sterblichkeit nicht mal als Peak in der Jahressterblichkeit bemerkbar machen wird … (…) So sei bisher in Hamburg kein einziger nicht vorerkrankter Mensch an dem Virus verstorben. (…) Es gebe keinen Grund für Todesangst im Zusammenhang mit der Ausbreitung der Krankheit hier in der Region Hamburg, sagt er““

Professor Dr. Klaus Püschel ist Rechtsmediziner und Chef der Hamburger Rechtsmedizin.

„Der Kinder- und Jugendpsychiater Michael Schulte-Markwort sagte der Zeitung: „Keine der Zahlen, die wir kennen, rechtfertigt die Angst, die in Deutschland vor dem Virus geschürt wird. Er habe den Eindruck, dass die Angst sich allmählich verselbstständige, dass gute Nachrichten im Zusammenhang mit dem Virus gar nicht mehr wahrgenommen würden.“

Professor Dr. Michael Schulte-Markwort ist unter anderem ärztlicher Leiter des Zentrums für Psychosoziale Medizin am Universitätsklinikum Hamburg Eppendorf.

„sagte der Staatsrechtler und ehemalige Bundesminister Rupert Scholz, Teile davon seien verfassungswidrig. ‚Die Situation, in der wir leben, hat einen notstandsähnlichen Charakter angenommen‘ (…) Eine Notstandsgesetzgebung gebe es jedoch nur für den Verteidigungsfall, nicht aber ein Virus wie Covid-19. Zudem müsse bei allen Gesetzen der Grundsatz der Verhältnismäßigkeit gewahrt bleiben. Für Scholz ist das vor allem mit Blick auf die Schließung von Hotels und Restaurants nicht der Fall. Wer sein Restaurant ohne nachgewiesene Infektion schließen musste, hat laut Scholz Anspruch auf Entschädigung.“

Professor Dr. Rupert Scholz, Staatsrechtler.

„Interessanterweise ist der in Wuhan vorherrschende Typ B nicht der ursprüngliche menschliche Virustyp. Aber auch in Wuhan kommt Typ A, also das ursprüngliche menschliche Virusgenom, durchaus vor. In dieser ersten Phase des Ausbruchs waren die A- und C-Typen in signifikanten Anteilen außerhalb Ostasiens zu finden – bei Betroffenen in Europa, Australien und Amerika. Im Gegensatz dazu ist der B-Typ der häufigste Typ in Ostasien. (…) So wurde beispielsweise zunächst angenommen, dass der erste norditalienische Infektionsfall („Patient Eins“) von einer bestimmten Wuhan-Kontaktperson aus seinem Bekanntenkreis infiziert worden war. Doch als diese Kontaktperson getestet wurde, stellte sich heraus, dass sie das Virus nicht hatte. Die Suche nach dem italienischen ‚Patienten Null‘ endete somit in einer Sackgasse“

Dr. Michael Forster, Institut für Klinische Molekularbiologie (IKMB) des Universitätsklinikums Schleswig-Holstein (UKSH), Campus Kiel, und der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU), Dr. Peter Forster, McDonald Institute for Archaeological Research an der Universität Cambridge, et al.

„Abseits des Coronavirus werden Kontroll- und Operationstermine verschoben, ‚Kollateralschäden‘ würden damit drohen. In Wien kommen weniger Patienten mit Herzinfarktsymptomen in die Spitäler. Bereits in der Vorwoche meldete die Kardiologische Gesellschaft rückläufige Herzinfarktzahlen. „Aber es kommen auch weniger Patienten mit diagnostizierter Herzschwäche. Diese sollten sich unbedingt melden, wenn sich ihr Zustand verschlechtert“, so der Kardiologe Thomas Stefenelli, Leiter der 1. Medizinischen Abteilung im Donauspital, gegenüber der APA.“

Professor Dr. Thomas Stefenelli, Leiter der 1. Medizinischen Abteilung im Donauspital, Wien, Österreich.

„‚Wir sind überrascht, dass für Italien, einem der am frühesten und stärksten betroffenen EU- Länder, trotz der hervorragenden Forschenden bisher nur eine Handvoll italienischer Fälle in der globalen COVID-19-Falldatenbank GISAID gemeldet wurden‘, fügt Prof. Andre Franke hinzu.“

Professor Dr. rer. nat. Andre Franke, Institut für Klinische Molekularbiologie, Christian-Albrechts- Universität zu Kiel.

„‚Andauernde Gefühle von Unsicherheit, Angst und Isolation erzeugen Stress und sind ein Risikofaktor für Gesunde ‚(…) ‚Ehemalige schwer betroffene Corona-Patienten, Ärzten und Pflegekräfte sind in und nach der Krise möglicherweise traumatisiert.‘ (…) ‚In den Therapien arbeiten wir daran, dass Patienten aktiv ihre Tagesstruktur gestalten und unter Menschen gehen‘, sagt Hauth. In der Coronakrise sind viele Patienten nun isoliert und fühlen sich einsam. Ein weiteres Problem ist, dass viele Versorgungsangebote entfallen.“

Dr. Iris Hauth, Mitglied im Vorstand der Deutschen Gesellschaft für Psychiatrie und Psychotherapie, ärztliche Direktorin der Alexianer St. Joseph Klinik in Berlin.

„Zweifach interessant wird es, wo es um die mutmaßliche Immunität von Menschen geht, die bereits eine Infektion überstanden haben. Das verbindet Gates mit dem Thema Lockerung der Reisebeschränkungen, indem er sagt: ‚Schlussendlich werden wir ein Zertifikat für die brauchen, die entweder genesen oder geimpft sind, weil wir nicht wollen, dass Menschen beliebig durch die Welt reisen, in der es Länder gibt, die es (das Virus) leider nicht unter Kontrolle haben. Man will diesen Menschen nicht die Möglichkeit komplett nehmen, zu reisen und zurückzukommen.‘ Und dann kommt der doppelt interessante Satz: ‚Deshalb wird es schließlich eine Art digitalen Immunitätsbeleg geben, der die globale Öffnung der Grenzen ermöglichen wird.’“

Dr. Norbert Häring, Journalist und Wirtschaftswissenschaftler.

„Können die Menschen in diesem Lande nicht begreifen, daß sie verführt werden durch Menschen ohne jegliche Qualifikation? Wieler ist Tiermediziner, ohne Ausbildung in den Grundzügen der Infektiologie. Oder Spahn, Bankkaufmann ohne Ahnung von Krankheit und deren Entstehung, geschweige denn von Leben und Tod?

Von Drosten will ich nicht reden: Er hat in seinem Leben bestimmt kaum leidende Patienten gesehen oder behandelt. Und diese Menschen bestimmen, was wir dürfen und nicht dürfen? Und bedrohen uns, so daß jeder Wiederspruch zur Straftat wird? Ich bin fassungslos. Deutschland wird 85 Jahre zurückgeworfen.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Für den Epidemiologen Prof. Alexander Kekulé (61), bekannt aus ‚Kekulés Corona-Kompass‚ (MDR), ist die Sache klar. ‚Wir können nicht auf einen Impfstoff warten und für weitere sechs bis zwölf Monate im Lockdown-Modus leben. Wenn wir das tun würden, würde unsere Gesellschaft und unsere Kultur zerstört‘, sagte er im britischen ‚The Telegraph‚.“

Professor Dr. rer. nat. Alexander S. Kekulé ist Direktor des Instituts für Medizinische Mikrobiologie an der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg.

„‚Daten zeigen, dass massive Wirtschaftseinbrüche ebenfalls Menschenleben in großer Zahl kosten – die Weltwirtschaftkrise 2009 etwa eine halbe Million weltweit‘, sagte der Philosoph. Es sei also gefährlich, Krisen wie die gegenwärtige möglichst zu strecken, um Infektionszahlen zu verlangsamen. ‚Das geht nicht, das können wir nicht machen‘, betonte er.“

Professor Dr. Dr. h.c. Julian Nida-Rümelin, Ludwig-Maximilians-Universität München.

„Der Journalist von Ouest France erzählt die Geschichte einer Videokonferenz in Anwesenheit eines Psychiaters. ‚Plötzlich, mitten in der Videokonferenz, in der mehrere hundert Notärzte zusammenkommen, wie unter einer kalten Dusche. Eisig, sogar. Das Ereignis geriet nicht in die Schlagzeilen und erreichte nicht einmal die Ärzte des französischen CHU.‘ ‚Wir hatten eine Krankenschwester, die sich die Kehle durchschnitt. In absoluter Notlage hospitalisiert. Sie dachte, sie habe ihren Mann, der Hustenanfälle hatte, angesteckt.‘ Pierre Vidhailhet, Psychiater an der Universitätsklinik Straßburg (Bas-Rhin), flüsterte diese Worte“

Professor Dr. Pierre Vidailhet, Psychiater, Universität Straßburg, Frankreich.

„Am Stockholmer Karolinska Krankenhaus ist die Situation in der CoronaIntensivstation deutlich ruhiger geworden, so Oberarzt David Konrad gegenüber dem öffentlich rechtlichen TV SVT. Immer mehr Patienten würden derzeit aus der Klinik entlassen, sagt er. Und von den vor allem Alten und Schwerkranken, die mit lebensgefährlichen Symptomen eingeliefert wurden, hätten deutlich über 80 Prozent überlebt. 177 Intensivstationskrankenplätze waren am Wochenende frei für neue Patienten. «Es gibt viele freie Plätze in den Intensivstationen in allen Stockholmer Krankenhäusern», so der Oberarzt. Derzeit kümmert er sich noch um 127 Corona-Patienten. Täglich kommen nur um die «sechs bis zwölf» Patienten mit schwereren Symptomen, hinzu. «Wir nähern uns der Abflachung der Erkrankungskurve», sagt Konrad.“

Dr. David Konrad, Karolinska University Hospital Stockholm, Schweden.

„215 schwangere Frauen (…) wurden bei der Aufnahme auf Symptome von Covid-19 untersucht. Vier Frauen (1,9%) hatten bei der Aufnahme Fieber oder andere Symptome von Covid-19, und alle vier Frauen wurden positiv auf SARS-CoV-2 getestet (Abbildung 1). Von den 211 Frauen ohne Symptome waren alle bei der Aufnahme fieberfrei. Von 210 der 211 Frauen (99,5%), die keine Symptome von Covid-19 aufwiesen, wurden Nasen-Rachen-Abstriche entnommen; von diesen Frauen waren 29 (13,7%) positiv für SARS-CoV-2. Somit wiesen 29 der 33 Patienten, die bei der Aufnahme positiv für SARS-CoV-2 waren (87,9%), bei der Präsentation keine Symptome von Covid-19 auf.“

Dr. Desmond Sutton, Dr. Karin Fuchs, Dr. Mary D’Alton, Dr. Dena Goffman, Columbia University Irving Medical Center, New York, NY.

„Diese Schutzmaßnahmen könnten uns gefährden. Man sollte keine Angst vor Herdenimmunität haben. (…) Wenn wir über die Schließung der Wirtschaft für eine Woche sprechen, bedeutet dies, dass wir mit diesem Geld ein schickes Krankenhaus bauen könnten, und was bedeutet es, dass wir dieses Krankenhaus nicht eröffnen können? Selbst in den trockenen und vorsichtigen Zahlen schätze ich, dass zwischen 2.000 und 4.000 Menschen im Land an der Krankheit sterben werden.“

Professor Dr. Dan Yamin, Direktor des Forschungslabors für Epidemien an der Universität von Tel Aviv.

„Ab der sechsten Woche war der Anstieg der Patientenzahl moderat und erreichte in der sechsten Woche mit 700 Patienten pro Tag seinen Höhepunkt. Seitdem ist sie rückläufig, und heute gibt es nur noch 300 neue Patienten. In zwei Wochen wird sie Null erreichen und es wird keine neuen Patienten mehr geben (…) So ist es auf der ganzen Welt. Sowohl in Ländern, in denen sie Schritte zur Schliessung unternommen haben, wie Italien, als auch in Ländern, in denen es keine Schliessungen gab, wie Taiwan oder Singapur. In diesen und jenen Ländern gibt es einen Anstieg bis zur vierten bis sechsten Woche, und unmittelbar danach eine Mäßigung, bis es in der achten Woche verschwindet“

Professor Dr. Isaac Ben-Israel, Präsident des israelischen Nationalen Forschungsrats.

„Was sich jedoch auf Deutschland schon übertragen lässt, ist die Sterblichkeitsrate unter den Menschen mit Coronavirus CoV-2-Infektionen: Unsere Ergebnisse erlauben eine recht gute Abschätzung der Letalität in der Größenordnung von 0,37 Prozent. Diese konnten wir mit einer repräsentativen Stichprobe gut ermitteln. Auch der Wissenschaftler Christian Drosten sagte im ‚heute journal‘, dass dieser Wert ihn nicht überrascht.“

Professor Dr. Hendrick Streeck, Professor für Virologie und Direktor des Instituts für Virologie und HIV-Forschung an der Medizinischen Fakultät der Universität Bonn.

„‚Ich gehe davon aus, dass zu diesen Themen noch viele Rechtsstreitigkeiten vor den Verwaltungsgerichten ausgetragen werden.‘ Es gebe große Zweifel, ‚dass die Regelungen bestimmt genug formuliert sind‘. Das fördere den Verdacht der Willkür. Für die Justiz sei die Situation in jedem Fall vollkommen neu.“

Rechtsanwältin Lea Voigt, Vorsitzende des Ausschusses für Gefahrenabwehr des Deutschen Anwaltsvereins (DAV).

„Denn was aufgebauscht wird, sind seltene Einzelfälle, und zum Teil auch nur Hinweise, welche bei genauerer Betrachtung gar kein Problem darstellen. So wurden auch Fälle als «Zweitinfektionen» berichtet, bei denen es nach Abheilung einer Covid-19 Erkrankung noch einmal zum Nachweis vom Virus mittels PCR kam, aber ohne dass die Personen wieder Symptome aufwiesen. Daher lohnt es sich, wenn man sich zunächst einmal an der «normalen Biologie» orientiert. Und diese ist eindeutig: Gegen Virusinfektionen – insbesondere auch gegen Beta-Coronaviren, zu denen das SARS-CoV-2 gehört – bilden wir neutralisierende Antikörper und somit eine Immunität. (…) Nach allem was wir heute wissen, dürfen wir davon ausgehen, dass eine Infektion mit Covid-19 eine normale Antikörperantwort mit neutralisierenden Antikörpern und einer vernünftigen Immunität hinterlässt.“

Professor Dr. med. Pietro Vernazza, Chefarzt der Infektiologie am Kantonsspital St. Gallen, Schweiz.

„Das absolute Risiko, an COVID-19 zu sterben, lag zwischen 1,7 pro Million für Menschen unter 65 Jahren in Deutschland und 79 pro Million in New York City. Das absolute Risiko, an COVID-19 zu sterben, lag für Menschen im Alter von ≥80 Jahren zwischen etwa 1 zu 6.000 in Deutschland und 1 zu 420 in Spanien. Das Sterberisiko für COVID-19 bei Menschen unter 65 Jahren während der Zeit, in der die Epidemie tödlich verlief, entsprach dem Sterberisiko bei einer Fahrleistung zwischen 9 Meilen pro Tag (Deutschland) und 415 Meilen pro Tag (New York City). Nur 0,3%, 0,7% und 1,8% aller COVID-19-Todesfälle in den Niederlanden, Italien und New York City entfielen auf Menschen unter 65 Jahren, die keine prädisponierenden Grunderkrankungen hatten.“

Professor Dr. John Ioannidis, Stanford-University, USA.

„Die Bevölkerungsprävalenz von SARS-CoV-2-Antikörpern im Bezirk Santa Clara deutet darauf hin, dass die Infektion viel weiter verbreitet ist, als die Zahl der bestätigten Fälle vermuten lässt. Schätzungen der Bevölkerungsprävalenz können nun zur Kalibrierung von Epidemie- und Mortalitätsprognosen verwendet werden.“

Professor Dr. Eran Bendavid (et al), Stanford-Universität, USA.

„Vor allem in Deutschland ist kein Krankenhaus überfordert (…) Dann sage ich, die Epidemie ist vorbei. (…) Seit mindestens drei Tagen* fällt die Zahl der Neuinfizierten in Europa (…) Um Immunität zu bekommen, ist der schnellste Weg, Kinder einander anstecken zu lassen und das ist, wie man die Älteren davor beschützt, infiziert zu werden (…) Maßnahmen haben die Situation verschlimmert (…) Öffnet die Schulen! Es gibt keinen und gab nie einen Grund, die Schulen zu schließen.“

Professor Dr. Knut Wittkowski aus New York, USA, Epidemiologe und Biostatistiker. (*Interview vom 8.4.)

„Solche Apps werden ja derzeit auf europäischer Ebene diskutiert. Und das zeigt schön die Problematik auf, die wir bereits angesprochen haben, vom Übergang in die neue Realität: die Frage, wie es nach dem Lockdown auf längere Sicht weitergehen soll. Und wie das dann alles mit unseren Grundrechten vereinbar ist. Da wird es schnell viel problematischer, als es heute schon ist. Und eine derartige App ist in der Tat hoch problematisch. Denn damit könnte man 24-Stunden- Bewegungsprofile von Personen erstellen. Somit wäre zwar die Rückverfolgbarkeit der Ansteckungskette wohl möglich. Gleichzeitig hätten Sie faktisch dasselbe Ergebnis, wie wenn Sie uns alle rund um die Uhr observierten. Bei derart schwerwiegenden Grundrechtseingriffen ist es Aufgabe des Staates, nach Methoden zu suchen, die vielleicht etwas weniger effektiv sind, aber dafür die Privatsphäre des Einzelnen viel weniger beeinträchtigen“

Professor Dr. Markus Schefer ist Professor für Staatsrecht und Verwaltungsrecht an der Universität Basel, Schweiz.

„Das Coronavirus gefährdet global die Gesundheit der Menschen – und bringt das komplette Leben ins Trudeln. Professor Ulrich Keil, Epidemiologe von der Universität Münster und ehemaliger Berater der WHO, vergleicht die jetzige Epidemie mit anderen Seuchen. Er ruft zu mehr Gelassenheit auf. (…) ist in diesen Tagen in schwerer Sorge.“

Professor Dr. Ulrich Keil, Epidemiologe von der Universität Münster und ehemaliger Berater der WHO.

„Corona zeigt: Die digitalen Plattformen mögen wichtig sein, die Realität aber wird nach wie von den Leitmedien gesetzt. Die Macht liegt bei denen, die es schaffen, ihre Version der Wirklichkeit in der Tagesschau zu platzieren, in der Süddeutschen Zeitung, im Spiegel, in der Zeit, in der Bild- Zeitung. Wir haben gesehen, was passiert, wenn die Pressemitteilungen der Regierung zur Medienrealität werden, die großen Leitartikler mit den Politikern heulen und ihre kleinen Gefolgsleute jeden Abweichler im Netz als Verschwörer und Gesundheitsfeind brandmarken. Zustimmungsraten wie in Nordkorea.“

Professor Dr. Michael Meyen, Professor für Kommunikationswissenschaft an der LMU München.

„Auf der Grundlage öffentlicher und veröffentlichter Informationen schätzen wir, dass das gesamte symptomatische Todesfallrisiko (die Wahrscheinlichkeit, nach der Entwicklung von Symptomen zu sterben) von COVID-19 in Wuhan bei 1,4% (0,9-2,1%) lag, was wesentlich niedriger ist als sowohl das entsprechende rohe oder naive bestätigte Todesfallrisiko (2.169/48.557 = 4,5%) als auch der Approximator1 der Todesfälle/Todesfälle + Genesungen (2.169/2.169 + 17.572 = 11%) zum 29. Februar 2020.“

Professor Dr. Tsz Kei Joseph Wu (et al), Professor für Epidemiology und Biostatistik, Hongkong, China.

„Ein wissenschaftlich fundierter Diskurs aller relevanten Medizingesellschaften mittel z. B. ad Hoc Kommission hat nicht stattgefunden. Stattdessen wurden Virologen zu Medienstars und Beratern der Politik, die nun den Krieg gegen Corona (Präsident Macron) oder drakonische Maßnahmen auch fur Demokratien ausrufen. (…) Immunologisch sind sich jedoch weite Teile der medizinischen Fachgesellschaften einig, bedarf es einer Herdenimmunisierung durch Infektion oder Impfung, um der Pandemie Einhalt zu gebieten. (…) Getrieben durch die Medien erleben wird eine Eskalationsstufe nach der anderen und stehen nunmehr vor der Einschränkung demokratisch verbriefter Grundrechte, ohne den demokratischen Gesellschaftsprozess eines diskursiven Dialoges auch nur annähernd zu fuhren.“

Professor Dr. med. Harald Matthes ist ärztlicher Leiter des Berliner Gemeinschaftskrankenhauses Havelhöhe.

„Können die Menschen in diesem Lande nicht begreifen, dass sie verführt werden durch Menschen ohne jegliche Qualifikation? Wieler ist Tiermediziner, ohne Ausbildung in den Grundzügen der Infektiologie. Oder Spahn, Bankkaufmann ohne Ahnung von Krankheit und deren Entstehung, geschweige denn von Leben und Tod?

Von Drosten will ich nicht reden: Er hat in seinem Leben bestimmt kaum leidende Patienten gesehen oder behandelt. Und diese Menschen bestimmen, was wir dürfen und nicht dürfen? Und bedrohen uns, so dass jeder Widerspruch zur Straftat wird? Ich bin fassungslos.“

Professor Dr. Sucharit Bhakdi, Facharzt für Mikrobiologie und Infektionsepidemiolgie, ehemaliger Leiter des Instituts für Medizinische Mikrobiologie und Hygiene der Universität Mainz.

„Obduktionen an COVID-19-verstorbenen Patienten sind nicht gefährlicher als andere infektiöse Verstorbene, zum Beispiel Tuberkulose- oder HIV- oder Hepathitis-C-Infizierte. (…) Natürlich hat die Obduktion einen ganz wesentlichen Beitrag zu leisten – wie sie sagen – die richtige Todesursache zu klären. Ob man an COVID verstorben ist oder mit COVID. Es geht auch darum, dieses neue Krankheitsbild besser zu verstehen.“

Professor Dr. Gustavo Baretton ist Vorsitzender der Deutsche Gesellschaft für Pathologie (DGP).

„Die Pandemiepsychose eröffnet die Möglichkeit für die Herstellung einer neuen totalitären Weltordnung zur Rettung der Menschheit. Dass es größere Interessen gibt, einen Massenwahn zu erzeugen oder auch nur zu nutzen, das wird sofort als ‚Verschwörungstheorie‘ abgestraft. (…) Die Virusangst muss nur längere Zeit geschürt werden, zum Beispiel durch Virusmutation oder ’neue‘ Viren, sodass praktisch alle Notstandsgesetze fortdauern müssen. Mit der Infektions- und Todesangst werden jeder Protest und auch alle Gegenbeweise im Keime erstickt und alle schwerwiegenden Folgen, wie Arbeitslosigkeit, Insolvenz, Verarmung, soziale Not, schwere psychische und psychosoziale Erkrankungen, Gewalt, werden den Viren angelastet. Die politischen und ökonomischen Verhältnisse und Ursachen bleiben unangetastet.“

Dr. Hans-Joachim Maaz, ehemaliger Chefarzt der Klinik für Psychotherapie und Psychosomatik in Halle sowie langjähriger Vorsitzender der Deutschen Gesellschaft für analytische Psychotherapie und Tiefenpsychologie.

„Bis heute steht ein großer Teil der hektisch freigeräumten Intensivbetten in Kliniken leer. Es hat sich herumgesprochen, dass die ersten Prognosen einer ungebremsten exponentiellen Verbreitung des angeblich ganz neuen Coronavirus weit übertrieben waren. Entwarnung liegt in der Luft, begleitet von Ermahnungen, die Kontaktsperre und Vereinzelungen nicht zu schnell aufzugeben. Aber haben sie wirklich dazu beigetragen, eine medizinische Katastrophe zu vermeiden? Weitgehend unbeachtete Daten des Robert Koch-Instituts legen nahe, dass der Trend schon vor den härtesten Gegenmaßnahmen wie Schulschließungen und Versammlungsverboten umgekehrt war. Und dass SARS-CoV-2 nur eine Teilrolle bei den in den Fokus genommenen Krankheiten hat — wie jedes Jahr die unterschiedlichen Viren zur Grippesaison.“

Dr. Johannes Wollbold, Systembiologe und Mathematiker.

„Wir hätten niemals den Stoppknopf drücken sollen. Kommentatoren und Montagstrainer müssen die Taschenlampe ausschalten: Der dänische Gesundheitsdienst hat die Kontrolle über die Situation. Und die totale Abschaltung war ein Schritt zu weit.“

Professor Dr. Jens Otto Lunde Jörgensen, Aarhus Universitetshospital, Dänemark.

„Einige der Wasserträger der neuen Weltregierung haben sich schon verplappert: Eine Aufhebung der Grundrechtseinschränkungen würde voraussetzen, dass es eine Impfung oder ein Medikament gegen ‚Covid-19‘ gibt. Die Tatsache, dass die große Mehrzahl der Betroffenen entweder gar nicht krank wird oder die Krankheit ohne jede Therapie bewältigt, entlarvt die Bedrohlichkeit dieser Ansage.“

Dr. Gerd Reuther, Universitätsdozent und Facharzt für Radiologie

„Die Epidemie bringt eine zweite, nicht minder beunruhigende Tatsache zum Vorschein: Der Ausnahmezustand, auf den uns die Regierungen seit geraumer Zeit einstimmen, ist zu unserem Normalzustand geworden. Es kam in der Vergangenheit zu schlimmeren Epidemien als der heutigen, aber niemand hatte jemals daran gedacht, deshalb einen Notstand wie den jetzigen auszurufen, der uns sogar daran hindert, uns frei zu bewegen. Die Menschen haben sich daran gewöhnt, unter Bedingungen einer ständigen Krise und eines ständigen Notstands zu leben. Dabei scheinen sie nicht zu bemerken, dass sich ihr Leben auf eine rein biologische Funktion reduziert hat und nicht nur jeder sozialen oder politischen, sondern auch menschlichen oder affektiven Dimension verlustig gegangen ist. Eine Gesellschaft, die im ständigen Ausnahmezustand lebt, kann keine freie Gesellschaft sein.“

Professor Dr. Giorgio Agamben, Italien. Philosophieprofessor an den Universitäten Venedig und Paris.

„Nach einer neuen Studie des RKI ist diese Reproduktionszahl, die sie nannten, die angibt, wie viele neue Personen ein Infizierter ansteckt… ist vor dem Lockdown auf unter 1 gefallen. (…) Wenn man sich die Graphik anschaut, dann sieht man (…) am 20. März ungefähr sinkt sie unter 1. Drei Tage später dann erst kam der Lockdown. Das war der 23. März. Und wenn man jetzt weiter schaut, dann sieht man, die Kurve bleibt mit kleineren Schwankungen so unter 1. Es ist nicht so, dass nach dem Lockdown die Kurve weiter runtergeht. Man kann deshalb zweierlei daraus schließen: 1. Der Lockdown war nicht nötig, weil er [Reproduktionsfaktor, Reproduktionszahl] schon unter 1 war, und 2. war der Lockdown auch nicht wirksam, weil er [Reproduktionsfaktor, Reproduktionszahl] durch den Lockdown nicht weiter gefallen ist.“

Professor Dr. Stefan Homburg, Universität Hannover.
„Es ist wichtig, dass die Ärzte gehört werden. Aber offensichtlich gibt es da Situationen (…) wo aber den Ärzten im Spital und den offiziellen Funktionen ein Maulkorb verpasst worden ist“

Dr. Stephan Rietiker, Mediziner, Schweiz.

„Das psychologische Prinzip, das uns Angst vor der Schweinegrippe, der Vogelgrippe oder COVID- 19, aber nicht vor der gewöhnlichen Grippe macht, heißt Angst vor dem Risiko der Angst. Es ist leicht, Angst vor Episoden zu schüren, bei denen viele Menschen innerhalb eines kurzen Intervalls sterben, wie z.B. Flugzeugabstürze oder Epidemien. (…) Als sich zum Beispiel die Schweinegrippe ausbreitete, folgten viele Regierungen dem Rat der Weltgesundheitsorganisation und horteten Tamiflu, ein Medikament, das zum Schutz vor den schweren Folgen der Grippe auf den Markt gebracht wurde. Dennoch hatten viele Expertenberater der WHO finanzielle Verbindungen zu Arzneimittelherstellern, und es gibt immer noch keinen Beweis dafür, dass Tamiflu wirksam ist.“

Professor Dr. Gerd Gigerenzer ist Direktor des Harding-Zentrums für Risikokompetenz an der Universität in Potsdam.

„Suizide, gesellschaftliche Wut und juristische Klagen – Epidemien wie die von SARS (2003 in China und Kanada) und Ebola (2014 in Westafrika) verdeutlichten bereits, was eine Quarantäne bei den betroffenen Menschen auslösen kann. Die potenziellen Vorteile einer solchen verpflichtenden Massenisolierung müssen deshalb sorgfältig gegen die psychologischen Nachteile abgewogen werden, betonen Dr. Samantha K. Brooks vom Londoner King’s College und Kollegen.“

Dr. Samantha K. Brooks (et al), King’s College, London, Großbritannien.

„‚Wir erwarten von der Bundeskanzlerin, die drastisch zurückgestellten Klinikbehandlungen wieder aufnehmen zu dürfen.‘ (…) Gaß betont: ‚Es drohen Menschen zu sterben, weil sie wegen Corona nicht rechtzeitig behandelt werden.‘ Es gibt Belegungsrückgänge in den Kliniken von 30 Prozent. Gaß: ‚Wir haben 150.000 freie Krankenhausbetten und rund 10.000 freie Intensivbetten.‘ (…) In Berlin sind nur 68 ITS-Betten mit Corona-Patienten belegt, 60 davon werden beatmet. Dem stehen 341 leere ITS-Betten gegenüber. Gaß: ‚Die Berliner Notklinik mit 1000 Betten in den Messehallen wird aktuell nicht gebraucht.'“

Dr. Gerald Gaß, Präsident der deutschen Krankenhausgesellschaft.

„Hat SARS-CoV-2 die ganze Welt zum Narren gehalten? (…) Ein IFR-Wert von 0,1%, was wahrscheinlich eine konservative Zahl ist, deutet darauf hin, dass alle bereits infiziert sind. Dies impliziert, dass SARS-CoV-2 sich rasch ausbreitete, bevor sich fast jeder dessen bewusst war. Es ist daher wahrscheinlich, dass das Virus über die Luft übertragbar ist. Ich fordere die Welt eindringlich auf, schnell und geordnet von der Abriegelung wegzukommen und vernünftige Ansätze zur Bekämpfung der Krankheit zu entwickeln, ohne weiteres wirtschaftliches Elend zu verursachen. Es mag schwierig sein, dies zu tun, aber die Heilung ist derzeit viel schlimmer als die Krankheit.“

Professor Dr. Mikko Paunio, Epidemiologe, Universität Helsinki, Finnland.

„Ich denke, was wir sehen, ist ein Tsunami einer gewöhnlichen milden Krankheit, der über Europa fegt und manche Länder tun dies und manche Länder tun das und manche Länder tun das nicht und am Ende wird es nur sehr kleine Unterschiede geben (…) Die meisten Menschen, die es bekommen, werden noch nicht einmal merken, dass sie infiziert sind.“

Professor Dr. Johan Giesecke, Epidemiologe, Schweden.

Testen testen testen

Das RKI und die Bundesregierung setzen bei der aktuellen Corona-Pandemie auf noch mehr Tests. Doch was sagt welcher Test aus und was bedeutet er für den Getesteten?

PCR-Test – Nachweis der Erbinformation

PCR steht für Polymerase Chain Reaction (Polymerase Ketten Reaktion). Eine Polymerase ist ein in allen Lebewesen vorkommendes Enzym, das die Einzelbausteine der Erbsubstanz (Nukleotide) mit einander verbindet und so bei der Vermehrung der Erbsubstanz und bei Eiweißherstellung in der Zelle eine wichtige Rolle spielt.

Die Erbsubstanz, die entweder aus DNS (DesoxyriboNucleinSäure, engl. DNA) oder RNS (RiboNukleinSäure, engl. RNA) besteht, trägt (Erb-)Information. Während menschliche Zellen ihre Erbsubstanz in Form einer DNS vorliegen haben, gibt es z.B. Viren, die ihre Erbinformation in Form von RNS speichern. Der Unterschied zwischen beidem besteht chemisch gesehen in einem fehlenden Sauerstoffatom auf molekularer Ebene. In der Natur sind DNS und RNS mit unterschiedlichen Funktionen belegt. Auch menschliche Zellen nutzen RNS in den Zellen, z.B. um Eiweiße herzustellen.

Coronaviren haben eine RNS als Erbsubstanz und unterscheiden sich damit z.B. von menschlichen Zellen.

Ein DNS-Molekül ist eine lange Kette von Einzelbausteinen (Nucleotiden), die wie eine Strickleiter konstruiert ist. Die Information ergibt sich durch die Abfolge der Einzelbausteine, die immer nur mit einem passenden Gegenüber verbunden werden können.

Quelle: bs-wiki.de

Dieser Doppelstrang  kann in der Mitte der „Stufen“ der Strickleiter getrennt werden. Weil jede Stufe nur mit genau einem Gegenüber wieder verbunden werden kann, trägt jede Hälfte die gleiche Information – jeweils als Negativ des komplementären Stranges.

Um eine Erbsubstanz zu vermehren oder abzulesen, wird der DNS-Strang also in der Mitte geteilt. An jeweils die beiden Hälften werden dann aus Einzelbausteinen (Nucleotiden) die fehlenden Nucleotide ersetzt und man erhält zwei gleiche  Stränge. Das Enzym, das das macht, ist die Polymerase.

Sie gibt dem Verfahren den Namen: Polymerase Chain Reaction (PCR).

Für die Erfindung, wie man Erbsubstanz künstlich vermehren  kann, wurde  1993 der Nobelpreis vergeben:

Vereinfacht: Man nimmt das Stück Erbsubstanz, teilt es in der Mitte und gibt Nucleotide, einige Chemikalien und das Polymerase-Enzym dazu. Durch Erhitzen und Abkühlen steuert man den Prozess.

Die Erbsubstanz wird in die Einzelstränge aufgeteilt und dann wieder komplettiert. Aus einem Stück sind nun zwei entstanden. Dieser Prozess wird 20-50 Mal wiederholt und so potenziert sich die Menge an Kopien der ursprünglichen Erbsubstanz.

Ist die Menge groß genug, kann man sie nicht nur sehen, sondern auch untersuchen.

Die Proben werden dann chemisch und chromatographisch analysiert und man vergleicht die gefundenen Proben mit einem bekannten Stück Erbsubstanz.

Bei Corona sind das 3-4 kurze Bruchstücke, die von den Wissenschaftlern für das neue Coronavirus als spezifisch eingestuft werden. Wenn man diese findet, gilt der Nachweis der Viren-Erbsubstanz als erbracht: der Untersuchte ist positiv getestet.

Man nimmt also bei einem Abstrich aus Rachen oder Nase sowohl menschliche Zellen mit menschlicher Erbsubstanz als auch die Erbsubstanz aller auf den Schleimhäuten vorhandenen Bakterien und Viren. Aus diesen versucht man die Corona-Erbsubstanz zu isolieren und zu vervielfältigen.

Fehlerquoten von 12-14% werden in Labormanuals angegeben.

Positiver Abstrich– was bedeutet das?

Ein positives Ergebnis weist (vermutlich) das Vorhandensein der Erbsubstanz von 3-4 Genen des SARS-CoV-2- Virus nach. Das sagt nichts darüber aus,

  • ob der Proband selbst erkrankt ist,
  • nur das Virus trägt und damit immunologisch so gut umgehen kann, dass er nicht erkrankt,
  • oder immun ist und nur das Virus trägt.

Es ist nicht einmal zu 100% sicher, dass die untersuchten Gene nicht auch in anderen Viren vorkommen könnten.

Politisch wird der Nachweis von Viruserbsubstanz als „positiver Befund“ interpretiert, der andere anstecken könnte und deswegen eine Quarantäne nach sich ziehen muss.

Indem man bis jetzt nur Probanden mit Symptomen untersucht, erhöht man die Wahrscheinlichkeit, dass der Betroffene auch Symptome durch das Sars CoV-2  zeigt und wirklich erkrankt ist.

Allerdings sind Mehrfachinfekte mit Atemwegserregern nicht selten. Medizinisch können wir nicht unterscheiden, ob eine gleichzeitig bestehende Virusinfektion mit anderen Viren (Adenoviren, Rhinoviren, RSV, Influenza etc.) die Symptome auslöst. Leider werden die Probanden nicht regelhaft auf andere Erreger untersucht. Für die Therapie Erkrankter macht das auch keinen Unterschied. Virusinfekte werden symptomatisch behandelt, egal welches Virus zugrunde liegt.

In der Realität hat sich gezeigt, dass positiv Getestete mit milden Symptomen in die häusliche Quarantäne weggesperrt und sich weitgehend allein überlassen werden. Sie melden allenfalls ihre Symptome an das Gesundheitsamt. Verschwinden die Symptome und ist der 14-Tageszeitraum abgelaufen, werden die Menschen ohne weiteren Test ins normale Leben entlassen. Wer nicht sozial vernetzt ist, hat es in der Quarantäne schwer an Einkäufe zu kommen, den Müll loszuwerden, Medikamente zu bekommen etc..  Auch die finanziellen Einbußen werden bei weitem nicht vollständig ausgeglichen. Verständlich, wenn dann jemand bei Symptomen lieber auf den Test verzichtet und sich selbst behandelt.

Antikörpertests

Unser Immunsystem bildet gegen viele Erreger Antikörper, wenn es mit ihnen in Kontakt gekommen ist. Voraussetzung ist ein funktionierendes Immunsystem. Antikörper zeigen also eine Immunreaktion des Körpers an. Dabei bilden sich unterschiedliche Antikörpertypen zu unterschiedlichen Zeiten und in unterschiedlichen Mengen. Die Kenntnis darüber nutzt die Medizin, um sich ein Bild über Krankheitsstadien zu machen.

Abb: Verlauf der Serum-Antikörper bei SARS-CoV-2-Infektion (Quelle IMD)

Nach den bisherigen Studien treten bei SARS-CoV-2 Antikörper frühestens  5-9 Tage nach erfolgter Virusübertragung auf. In den ersten 7 Tagen nach Auftreten von Symptomen liegt die Rate positiver Ergebnisse für IgA oder IgM bei ca. 50 % (für IgG noch darunter), steigt aber danach deutlich an. Patienten mit Symptomen zeigen 14-21 Tage nach Erkrankungsbeginn in ca. 98 % der Fälle Seropositivität für IgG. Nicht sicher ist aktuell noch, ob diese Ergebnisse auch auf asymptomatische Krankheitsverläufe übertragbar sind. (Quelle: IMD Berlin-Potsdam)

Je nach Labor werden bei dem SARS-CoV-„-Antikörpertests unterschiedliche Kombinationen von IgA, IgM und IgG bestimmt.

IgM (Immunglobulin M) tritt zeitlich als erster Antikörper bei einer NEUEN  Infektion auf. Neu bedeutet, dass das Immunsystem vor noch nie Kontakt mit diesem Erreger hatte. IgM gegen einen Erreger zu finden, legt deswegen nahe, dass es sich um eine Erst-Infektion handelt. In seltenen Einzelfällen kann IgM auch bei späteren Re-Infekten erneut gebildet werden. IgM werden im Verlauf einer Infektion von IgG abgelöst. Deswegen nimmt ihr Spiegel ab, je länger eine Infektion besteht.

IgG-Antikörper bilden die verzögerte Antwort des Immunsystems und zeigen an, dass der Erreger, gegen den sie gerichtet sind, bekannt ist. Kommt es (Jahre oder Monate) später zu einem erneuten Kontakt mit dem Erreger, dann werden aus Gedächtniszellen diese IgG-Antikörper schnell und in großer Zahl gebildet. Haben wir eine Infektion bereits einmal durchgemacht ist unsere Immunantwort beim zweiten Mal schneller und effektiver.

Eine Zweit-Infektion würde man an einem Anstieg der IgG-Titer (Titer = Menge der Antikörper) erkennen. Dazu bedarf es zweier Blutentnahmen in mehrtägigem Abstand.

Der Nachweis von IgG sagt also aus, dass eine Infektion schon länger besteht oder erneut besteht. Es signalisiert, dass das Immunsystem vorbereitet ist.

IgA finden sich im Blut und vor allem auf Schleimhäuten und in allen Körperflüssigkeiten. Sie erscheinen zeitverzögert und ihr Spiegel fällt auch langsamer ab, als der von IgM.

Wichtig ist zu beachten, dass es bei einer Erstinfektion einige Tage dauert, bis sich Antikörper bilden.

Der Untersuchte hat aber schon vorher Erregerkontakt, ggf. auch Symptome und, je nach Krankheit, kann er auch vorher schon ansteckend sein. Deswegen eignen sich Antikörpertests nicht, um Patienten zu finden, die frisch infiziert sind und noch keine spezifische Immunantwort gebildet haben.

Es gibt demnach 3 verschiedene Antikörper, die man zusammen nutzen kann, um den Status des Untersuchten einzuschätzen:

Findet sich nur IgM, handelt es sich um eine frühe Erstinfektion. Findet sich auch IgA ist die Infektion schon etwas weiter fortgeschritten. Fehlt IgG, ist klar, dass es sich um eine Erstinfektion handelt und man sich in einem frühen Stadium der Infektion befindet.

Der Nachweis von IgM und IgG reicht aus, um einzuschätzen, dass es sich um ein mittleres Stadium der akuten Infektion handelt.

Ist nur noch IgG vorhanden, kann man von einer abgelaufenen Infektion ausgehen und, Stand heute, bei SARS-CoV-2 auch davon, dass der Proband zunächst immun gegen den Erreger ist.

Epidemiologie

Die Testung der Bevölkerung auf Antikörper zeigt keine akuten Infekte an, aber gibt Auskunft darüber, wie viele Menschen bereits Erregerkontakt hatten. Das ist insofern wichtig, als man einerseits daraus Rückschlüsse über die Verteilung und die Anzahl an stillen Verläufen gewinnt, andererseits auch abschätzen kann, wie viele Menschen immun sind.

Insofern sind Antikörpertests bei Menschen, die vermuten, Corona gehabt zu haben, sinnvoll.

Außerdem darf man erwarten, dass es Sonderregelungen in Bezug auf Quarantänemaßnahmen für diejenigen geben wird, die immun sind. Sie können z.B. gefährdeten Menschen risikoloser begegnen ohne die Masken zu tragen.

 Durchseuchung versus Impfstoff

Ziel ist, dass möglichst viele Menschen einen Antikörperschutz haben. Dieser würde sich bilden, wenn möglichst viele infiziert würden. Die Politik befürchtet, dass dadurch viele Menschen so krank würden, dass unsere Behandlungskapazitäten nicht ausreichen. Deswegen werden wir den Maßnahmen zum Infektionsschutz unterzogen.

Da die allermeisten die Krankheit ohne Arzt und ohne Krankenhaus durchmachen würden, ist das eine nicht faktenbasierte, sondern eine fiktive, emotional begründete, politische Annahme. Man wartet lieber auf den Impfstoff.

Dass der keine Lösung sein kann, wissen die Mediziner längst – aber es scheint sich niemand so richtig zu trauen, der Regierung das deutlich zu sagen.

Grippeimpfungen gibt es seit 1942. Trotz knapp 80 Jahren Erfahrung mit diesen Impfungen, erreichen wir bei denen, die es benötigen(> 60-Jährige), Impferfolge um 30% (siehe RKI-Bericht 2017). Wer nicht immunkompetent ist, erreicht auch mit der Impfung keinen Schutz. Diejenigen, die ein gutes Immunsystem haben, brauchen keine Impfung. Warum glaubt die Politik, dass es bei einer neuen, unerforschten Corona-Impfung anders oder sogar besser sein sollte?

Social distancing macht kränker, nicht gesünder….

Einsamkeit (Isolation)  führt zu einem geschwächten Immunsystem:

https://www.scinexx.de/news/medizin/wie-einsamkeit-die-immunabwehr-schwaecht/

und

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/64918/Immunsystem-Wie-Einsamkeit-die-Gesundheit-gefaehrdet

(beide Quellen aus 2015)

Für die, die sich für mögliche Hintergründe und das WARUM der Pandemiemaßnahmen interessieren, empfehle ich folgendes Video:

https://www.youtube.com/watch?v=fdXd–E6LnU

Einfach mal drüber nachdenken, was der Mann (Shiva Ayyadurai) so sagt….

Ich wünsche Ihnen einen guten Start in den Mai!

Corona update

Wer regelmäßig auf meiner Homepage (www.tank-deutschland.de – Corona spezial) mitliest, weiß, dass ich die offiziellen Verlautbarungen wegen ihrer Sprache kritisiere.

Es wird künstlich Angst erzeugt, die nicht nötig ist, und so das Leiden der Menschen verschlimmert.

Stand gestern (22.4.2020) gibt es in Deutschland 148700 Infizierte – lt. Johns Hopkins University.

Gleichzeitig sind nach dieser Quelle 5100 Menschen in Deutschland an Corona gestorben und 99 400 genesen.

Dazu ist anzumerken, dass bei 148 700 Infizierten und vermeintlich an – eher aber mit – Corona verstorbenen 5100 Personen sowie 99 400 Genesenen, die tatsächliche Zahl der AKTUELL in Deutschland nachgewiesen Infizierten 148700 – (5100 + 99 400) = 44 200 beträgt.

Warum wird die deutliche höhere Zahl angegeben?

Bei 83 000 000 Menschen die in Deutschland leben, ergibt die Zahl 44200 aktuell einen Anteil von 0,05% Infizierten. Und etwa 0,006%  sind verstorben.

Wir alle wissen, dass es wissenschaftlich nachweislich falsch ist, die Menschen, die mit Corona gestorben sind, als Coronatote zu werten. Prof. Püschel, Rechtmediziner aus Hamburg, hat in mehreren Statements geäußert, dass alle von ihm obduzierten Verstorbenen schwere Grunderkrankungen hatten und die Lebenserwartung ohne Corona auch unter einem Jahr gelegen hätte. Corona ist dann, wie eine normale Grippe oder andere Atemwegsinfekte auch, der letzte Tropfen, der das Fass zum Überlaufen bringt. Dadurch, dass man diesen Verstorbenen grundsätzlich das Etikett „Corona“ anheftet, entsteht eine verzerrte Darstellung und die Pandemie wird schlimmer gemacht als sie ist – nicht nur in Deutschland. Es geht, wie auch aus einem unabsichtlich veröffentlichten Geheimpapier der Bundesregierung zu entnehmen war, darum, die Bevölkerung in Angst zu halten, um die politisch motivierten Vorgaben besser durchzusetzen. Dazu trägt auch das RKI, namentlich mit seinem Chef, dem Tierarzt Prof. Wieler bei, der die Zählweise mit seinen Verlautbarungen öffentlich verteidigt.

Jüngere Verstorbene, angeblich ohne Vorerkrankungen, werden immer wieder ins Feld geführt. Als meine Patienten wissen Sie, dass, wenn die „Schulmedizin“ sagt, da ist keine Vorerkrankung, dann stimmt das nahezu nie. Wir sehen jeden Tag Patienten, bei denen die Schulmedizin nichts findet und die dann verzweifelt zu uns ins Therapeutikum kommen.

Risiko für Sie

Die statistische Wahrscheinlichkeit jemanden zu treffen, der positiv auf Corona getestet wurde, selbst wenn derjenige NICHT in Quarantäne gesperrt würde, liegt aktuell bei ca. 1:1870. Da positiv Getestete noch immer in eine häusliche Quarantäne gehen müssen, ist das tatsächliche Risiko, jemanden mit Infektion zu treffen, noch deutlich geringer.

Es ergeben sich aus ersten Studien Dunkelziffern um den Faktor 3. Das würde bedeuten. Dass die Chance auf einen „Corona-positiven“ zu treffen bei ca. 1:625 liegt. Das variiert von Landstrich zu Landstrich. Amrum z.B. ist „coronafrei“.

Es gibt also keinen Grund zu Angst und Panik vor Corona

– eher dazu, die Politik zu hinterfragen und Angst vor den Konsequenzen der politischen Entscheidungen zu bekommen. Bei  10000 freien Intensivbetten und einem völlig fehlenden Ansturm auf Intensivstationen kann von einer realistischen Einschätzung der Lage und einer vernünftigen Steuerung durch die Regierung keine Rede sein. Dass jetzt die Kliniken noch für das Vorhalten freier Kapazitäten Geld wollen und ihr Personal teilweise auf „Kurzarbeit“ setzen – Kosten die der Steuerzahler trägt- setzt dem Ganzen die Krone auf.

Die erwarteten Schäden an der Gesundheit der Bevölkerung sind ausgeblieben.

Der materielle Schaden für die Menschen ist unverhältnismäßig größer als prognostiziert.

Der seelische, gesellschaftliche Schaden: nicht messbar.

Für mich wäre es besser, auf die Vernunft der Bürger zu setzen und lokale Einzellösungen zu finden, mit denen die Menschen besser und sicher umgehen können.

Um es noch einmal zu sagen:

Die Coronainfektion ist eine ziemlich harmlose Virusinfektion. Sie löst, wenn überhaupt, ein paar Atemwegssymptome aus, bei manchen auch eine ordentliche Grippe mit Fieber.

Bei einem verschwindend geringen Teil kommt es zu SARS, einem schweren akuten respiratorischen Syndrom. Die betroffenen Patienten sind in der Regel vorgeschädigt und wissen das auch. Einige wenige unerwartete schwere Verläufe mit Todesfolge kommen bei Menschen vor, die noch nicht wussten, dass sie so schwer vorerkrankt waren.

Die schweren Verläufe werden intensivmedizinisch behandelt und müssen, teils bis zu 6 Wochen oder im Einzelfall länger, beatmet werden. Wie viele dann wirklich an Covid19 versterben oder an Krankenhauskeimen, an ihren Grunderkrankungen etc…,  dazu gibt es in der Fläche keine aussagekräftigen Untersuchungen.

Wenn man Ärzte nicht schon bei einem Kontakt mit einem Infizierten mit einem Berufsverbot ohne Verlustausgleich bestrafen würde, würden die Ärzte in den Praxen einfach das tun, was sie immer tun: eine virale Atemwegsinfektion symptomatisch behandeln. Da es keine spezifische Behandlung gibt, ist eine klare Diagnose, ob Sars-CoV-2 vorliegt oder nicht, für den Betroffenen medizinisch nicht relevant. Da die Infektion für die allermeisten harmlos ist, sind auch die verordneten Schutz-Maßnahmen weitgehend überflüssig. Bei der genauso tödlichen Influenza geht es ja auch ohne.

https://www.medscape.com/answers/219557-3459/what-is-the-global-incidence-of-influenza

Die Anwendung des Infektionsschutzgesetzes führt zu den Engpässen, den Ängsten, den Pleiten und letztlich zu dem unverhältnismäßigen Schaden für die Bevölkerung, – nicht die Viruserkrankung selbst.

Impfstoff – auch keine Lösung

Ein wann auch immer erwarteter Impfstoff wird bei den Immunkompetenten, die ihn nicht brauchen, am besten wirken. Bei denen, die es zu schützen gilt, dürfte die Wirkung eher mau ausfallen. Ich erwarte Zahlen, die der der Grippe-Impfung ähneln werden. Die wirkt in der Altersgruppe > 60 Jahre nach Angaben des RKI-Berichts 2017 zu etwa 30%.

Ich stelle mir immer vor: 10 Rentner gehen zum Mittagstisch und alle bezahlen. Aber nur 3 bekommen etwas zu essen. Wie laut wäre da das Geschrei?

Was leider gerade passiert, ist, dass man den Jungen einredet, dass sie sich impfen lassen sollen, damit die „Alten“ besser geschützt sind.  So erzeugt man Schuldgefühle. Und man verkauft Impfstoffe.

Hier noch eine schöne, übersichtliche Darstellung zu Corona: https://epidemic-stats.com/.

Bitte beachten, was ich geschrieben habe: wenn Corona draufsteht, ist noch lange nicht Corona drin.

Masken tragen

Allen, auch den Experten, ist klar, dass das Tragen einer Maske nicht davor schützt, infiziert zu werden.

Wenn man sich im Supermarkt anstecken würde, dann müsste man insbesondere zu Beginn der Pandemie, als das Ansteckungsrisiko viel größer war und es keine Sichtscheiben gab, eine große Zahl an infizierten Kassierer(innen) gefunden haben. Stand heute gibt es keine Untersuchung, die das nahelegt.

Also: Masken im Supermarkt: nachweislich nicht nötig (https://www.watson.de/unterhaltung/tv/709338996-markus-lanz-virologe-sagt-dass-supermarkt-ansteckung-nicht-entscheidend-ist)

Allerdings wurde genau das als Drangsalierungsmaßnahme der Bevölkerung nun flächendeckend eingeführt. Zumindest vom Hamburger Bürgermeister, der Arzt ist, hätte man erwarten dürfen, dass er Zahlen lesen und verstehen kann und eine Politik für die Menschen macht.

Masken unter freiem Himmel beim Sport: Unsinn.

Masken im ÖPNV: sinnvoll. In kleinen Räumen und bei einer schlechten Durchlüftung eng zu stehen, erhöht das Risiko mit dem Virus in Kontakt zu kommen.

Gehen Sie raus, genießen Sie den Frühling – und bleiben Sie kritisch!

Ihr Dr. Michael Tank

Corona – update – Ostern

Es ist Ostern – ein besonderes Osterfest in diesem Jahr.

Der Papst steht alleine auf dem Petersplatz, Jerusalem ist leer, unsere Kirchen auch.

Auch die Straßen, die Strände und die Naherholungsgebiete.

Aber der Karfreitag 2020 ist auch so ein besonderer Tag:

Wenn man den Mittelwert bildet zwischen den  laut RKI an Corona Verstorbenen 2307 Menschen und den Zahlen der Johns Hopkins Universität (2736), dann kommt man gerundet bei 2522 raus.

So viele Menschen sind  bei uns „an“ Corona verstorben.

Sagen jedenfalls die MEDIEN und Politiker. Manche haben das „wording“ auch schon geändert und sprechen nun von „in Zusammenhang mit Corona Verstorbenen“.

Prof Püschel, einer der bekanntesten Rechtsmediziner, der in Hamburg die „Coronatoten“ obduziert, schreibt heute (11.4.) wieder in BILD: KEINER der von ihm untersuchten ist an Corona gestorben, alle hatten wesentliche Grunderkrankungen.

Bleiben wir bei der Zahl 2522.

In Deutschland versterben in jedem Jahr ca.  932000 Menschen, in einem Schaltjahr ergibt das 2546 Tote pro Tag.

Der Karfreitag ist in diesem Jahr also der Tag, an dem ungefähr genauso viele Menschen „an/mit“ dem Corona-Virus verstorben sind, wie sonst an einem normalen Tag sterben.

Ab dem 28.1.2020, als der erste Coronafall in Bayern bekannt wurde, sind bis Karfreitag 75 Tage vergangen. In dieser Zeit müssten im Mittel  75x 2546 = 190950 verstorben sein. Das entspricht einer berechneten „Coronasterblichkeit“ von 1,33%.

Erste Studien-basierte Zahlen

Prof. Hendrik Streeck, https://www.land.nrw/sites/default/files/asset/document/zwischenergebnis_covid19_case_study_gangelt_0.pdf

der in Gangelt, einem Ortsteil von Heinsberg, die erste Feldstudie überhaupt durchgeführt hat, indem er 400 Haushalte mit ca. 1000 Personen befragt und untersucht hat, kommt zu einem nicht überraschenden Ergebnis:

Etwa 15 % der Bevölkerung sind oder waren infiziert. Die Sterblichkeit, berechnet auf alle, die nachweislich infiziert waren oder es gerade sind, beträgt 0.37%.

(Für 2018/19 veröffentlicht das RKI bei Grippe eine reale Sterblichkeit von 0,1%, – nimmt man die  „geschätzten“ Fälle als Basis (25100 Grippetote) würden die Rate auf 2,69% steigen.

Wo bitte ist die Coronagefahr? https://de.statista.com/statistik/daten/studie/405363/umfrage/influenza-assoziierte-uebersterblichkeit-exzess-mortalitaet-in-deutschland/ )

Traue den Zahlen nicht…

Die Unterschiede zu den offiziellen Meldungen ergeben sich aus den unterschiedlichen Grundgesamtheiten. Wenn jeder Verstorbene , auf dem auch ein Coronavirus nachgewiesen wurde, fälschlicherweise als „Corona-Fall“ subsummiert wird, obwohl die Todesursache eine andere war, wird die Zahl der „Coronatoten“  höher als sie eigentlich ist.

Wenn man nur die positiv getesteten Fälle als Basis nimmt und die (unklare) Dunkelziffer vernachlässigt, wird die Sterblichkeit besonders hoch. Deswegen wird nach Pandemien, wie auch nach SARS 1 in 2003 oder der Grippe 2009/2010, die wirkliche Sterblichkeit immer neu berechnet und sinkt immer unter die vorher prognostizierten und publizierten Werte.

Obwohl das jeder weiß, wird auch jetzt in den Medien, basierend auf den Aussagen der vermeintlichen Experten und vor allem der Politiker, die Angst vor Corona künstlich hoch gehalten,- durch immer neue Zahlen und Quoten, die wissenschaftlich nicht belegt sind.

Und was Prof. Streeck jetzt erlebt, ist auch üblich, wenngleich verurteilenswert. Obwohl keiner von den Kritikern bessere Zahlen hat, geschweige denn selbst eine Studie durchgeführt hat, werden alle methodischen Probleme und Unwägbarkeiten aufs Tablett gebracht.

„Wenig glaubwürdig, Test nicht zuverlässig usw..“

Alle medizinischen Tests sind in der Anfangsphase noch ungenau und werden erst durch größere Zahlen an Untersuchten und Vergleichsstudien validiert. Sensitivität  und Spezifität (Das Auffinden der wirklich positiven und das Erkennen der wirklich negativen Probanden) liegen bei vielen medizinischen Tests zwischen 98 und 99%.

Und die Auswirkungen sind abhängig von der Prävalenz, also der Häufigkeit mit der das gesuchte Merkmal – hier Corona-Kontamination-  in der untersuchten Gruppe überhaupt vorkommt.

 Beispiel zum besseren Verständnis:

Wenn eine Krankheit A in der Bevölkerung jeden 5. betrifft (20% Durchsuchung) und man eine Stichprobe von 100 000 Menschen untersucht, bedeutet das bei den o.g. Zahlen:

99% Sensitivität bedeutet,  man findet von den tatsächlich Betroffenen 99%.

Von den 100 000 sind 20% betroffen, davon werden 99% gefunden = 19 800. Diese werden richtig als mit Krankheit A infiziert erkannt. Andererseits werden 200 nicht erkannt.

Eine Spezifität: von 98% bedeutet im Beispiel, dass ich von den 80 000 negativen 78 400 als negativ erkenne. 1600 (80 000 – 78 400 = 1600) werden als positiv gewertet, obwohl sie es nicht sind.

Wenn Krankheit B in der Bevölkerung nur jeden 100ten trifft und man eine Stichprobe von 100 000 Menschen untersucht, bedeutet das bei den o.g. Zahlen:

99% Sensitivität bedeutet, man findet von den tatsächlich Betroffenen 99% .

Von den 100 000 sind 1%  (= 1000 Probanden) betroffen, davon werden 99% gefunden = 990 werden richtig als mit Krankheit A infiziert erkannt. Andererseits werden 10 nicht erkannt.

Eine Spezifität von 98% bedeutet im Beispiel, dass ich von den  99 000 negativen 97020 als negativ erkenne. 1980(99000-97020= 1980) werden als positiv gewertet, obwohl sie es nicht sind.

Wenn also etwas in der Bevölkerung sehr selten vorkommt, ist das Verhältnis zwischen richtig und falsch größer, als wenn etwas häufig vorkommt.

In meinem Beispiel:

Krankheit A: 200 nicht erkannte Fälle  im Verhältnis zu 1600 falsch positiven Ergebnissen

Krankheit B: 10 nicht erkannte Fälle im Verhältnis zu 1980 falsch positiven Ergebnissen

Krankheit A: 1600/200 =   8

Krankheit B: 1980/10  = 198

Bei Krankheit B werden durch das Untersuchungsverfahren im Verhältnis ca. 25 mal mehr falsch Kranke produziert. Das bedeutet für die  falsch positiven Probanden unnötige Ängste und weitere medizinische Maßnahmen, die eigentlich nicht nötig sind.

Um dem vorzubeugen, versucht man, die Gruppe einzugrenzen und diejenigen zu testen, die eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben, wirklich erkrankt zu sein.

DAS war einer der Gründe, warum man Menschen aus Risikogebieten und mit Symptomen anfangs auf Corona getestet hat und nicht alle.

Das Prinzip, die Trefferwahrscheinlichkeit der Untersuchungsgruppe möglichst hoch zu haben, ist aus den dargestellten Gründen sinnvoll.

Deswegen ist es z.B. auch nicht sinnvoll alle Frauen jährlich auf Brustkrebs oder Männer auf Prostatakrebs zu untersuchen, sondern eine Vorauswahl zu treffen. Es werden die untersucht, die aus epidemiologischen Gründen eine erhöhte Wahrscheinlichkeit haben (Alter) oder entsprechende Befunde aufweisen oder eine familiäre Belastung haben.

Diese Unsicherheiten, die allen bekannt sind und die bei allen medizinischen Tests vorkommen, benutzt man nun und  versucht, die Ergebnisse von Prof.  Streeck zu diskreditieren.

Das Ziel scheint, die Bevölkerung in Angst zu halten und vor allem, die Impfbereitschaft zu erhöhen. Das wird den in der Zukunft wahrscheinlich vorhandenen „Corona“ Impfstoff genauso betreffen, wie alle anderen Impfungen.

Bill und Melissa Gates und ihre Foundation, die sich zum Ziel gesetzt hat, die Bevölkerung der Welt gesünder zu machen, hat sogar vorgeschlagen, dass man mit einem kleinen Chip die Information über die verabreichte Impfung mit unter die Haut spritzt, so dass man später immer auslesen kann, ob eine Mensch geimpft wurde oder nicht.

Wer alles dran verdient, lässt sich nicht mit Bestimmtheit sagen.

Bekannt ist aber, dass Bill Gates z.B. an der Tübinger Firma CureVac  https://www.welt.de/wirtschaft/article206555143/Corona-USA-will-Zugriff-auf-deutsche-Impfstoff-Firma.html beteiligt ist, deren erste Impfstoffe sich die USA exklusiv sichern wollte. Bill Gates hat finanzielle Verbindungen zur WHO,  Charité, dem RKI, dem Bundesministerium für Gesundheit, dem Spiegel, der Welt, sowie den großen Pharmafirmen wie Pfizer, GSK , Novartis und andere. https://www.youtube.com/watch?v=8TUv07vNZAA&feature=youtu.be (Minute 11:49)

Bill Gates ist übrigens der zweitgrößte Geldgeber der WHO, noch vor Großbritannien oder Deutschland. Glauben Sie, dass jemand Milliarden gibt, ohne auf die Verwendung Einfluss zu nehmen?

Gesund und wieder krank?

Jetzt kommt heute die Meldung, 91 Personen in Süd-Korea seien erneut an Corona erkrankt, nachdem sie bereits als genesen galten. Das macht natürlich Angst und verunsichert auch die Epidemiologen,  Virologen und Immunologen, die ja alle davon ausgegangen sind, dass eine durchgemachte COVID-19-Infektion zumindest für einige Jahre gegen den Erreger schützt.

Was könnten die Gründe sein?

Wie schon in meinen vorherigen Ausführungen, die Sie auf www.tank-deutschland.de unter Corona spezial finden, berichtet, beruht die PCR-Untersuchung auf dem Nachweis von 3 Genen.

Es ist nicht bekannt, ob diese 3 Gene nicht auch in anderen Viren vorkommen. Zumindest ist denkbar, dass das so sein könnte und ein positiver Abstrich nicht nur das SARS-CoV-2 nachweist. Wenn Tiger in den USA positiv getestet werden, kann auch das dafür sprechen, dass die untersuchten Gene nicht ausschließlich in „unserem“ Coronavirus vorkommen.

Viren sind intrazelluläre Krankheitserreger. Sie regen die Bildung von Antikörpern nur an,  wenn sie im Blut sind (Virämie am Anfang der Krankheit- Antikörper des Typ IgM/IgG) und wenn sie auf Schleimhäuten vorkommen (Antikörper des Typs IgA). Auf den beiden Antikörpern (IgG und IgA) basieren die aktuell angewandten Tests auf durchgemachte Infektionen. Dass man trotz vorhandener Antiköper erkranken kann, wissen wir von anderen Viren wie dem Herpes Virus, Ebstein Barr Virus (EBV), Cytomegalie (CMV)  und anderen.

Der Körper fährt nach einer akuten Infektion seine Antikörperbildung zurück, weil er mit den Antikörpern chronisch befallene Zellen nicht erreicht. Diese werden über das zelluläre Immunsystem (u.a. T-Zellen) erkannt und eliminiert. Es ist in der Medizin bekannt, dass ein Wiederaufflammen einer zurückliegenden Infektion oder eine Neuinfektion mit dem gleichen Erreger durch einen Anstieg der Antikörper nachgewiesen werden kann. Dazu muss man zwei oder mehr Blutuntersuchungen im Abstand von 1-2 Wochen durchführen. Für einen Teil dieser Infekte gibt es zelluläre Tests, die die T-Zellaktivität nachweisen (LTT= Lymphozytentransformationstest). Diese weisen chronisch persisitierende Infekte besser nach. Ob es bei SARS-CoV-2  zu einer chronisch aktiven Infektion kommt, ist unklar und kann erst die Zukunft zeigen.

Für die in Korea jetzt gemeldeten erneut Erkrankten könnte es auch so sein, dass das Virus sich verändert hat und die gebildeten Abwehrkräfte nicht mehr ausreichend gegen das „neue“ Virus wirken.

Und letztlich bleibt noch die Möglichkeit, dass eine Neu-Infektion so massiv war, dass die bestehenden, von der vorher durchgemachten Infektion geschwächten Immunsysteme der nun betroffenen Menschen nicht ausreichten, um die neuen Virusmengen zu eliminieren.

Wer auf die Seite des RKI geht https://influenza.rki.de/Wochenberichte/2019_2020/2020-14.pdf

findet unten im Dokument die schweren Atemwegserkrankungen, bei denen Influenza und COViD19 nachgewiesen wurden. Weiter oben dann die anderen typischen nachgewiesenen Erreger von Atemwegserkrankungen.

Was in Korea genau passiert ist, kann heute nur spekuliert werden.

Ich bin gespannt, wann sich das auflöst.

Ausstiegsszenario

Auch gespannt bin ich, wie die Politik aus dem Shutdown aussteigen will.

Ich fände es angemessen, die Maßnahmen am Volk zu orientieren und nicht an Meinungen von (Labor-) Virologen.

Immerhin sind Politiker Volksvertreter und nicht Volksaufseher.

Wenn die Menschen weitgehend verantwortlich mit den Gegebenheiten umgehen, sind eine Vielzahl praktikabler Lösungen möglich.

Warum soll der Einzelhändler nicht, wie Juweliere auch, den Einlass kontrollieren und Kunden einzeln oder in kleinen Zahlen in die Läden holen können?

Warum werden nicht alle Sportplätze geöffnet? Auf Laufbahnen wird man gesünder und steckt sich nicht mit Viren an, auf Golfplätzen auch nicht. Gleiches gilt für Strände, Seeufer etc., wenn die Abstandsregeln eingehalten werden.

Menschen, die im Grenzgebiet zwischen Bundesländern eine Radtour machen und dazu kurz die Landesgrenzen überschreiten, weil der Radweg da lang führt, muss man nicht zurückschicken, sondern fahren lassen. Niemand wird beim Radfahren Corona-gefährdet.

Maskenpflicht in öffentlichen Verkehrsmitteln dürfte eine einigermaßen sinnvolle Idee sein, damit die, die infiziert und ansteckend sind, andere nicht anstecken. Auch wenn wir davon ausgehen, dass Genesene eigentlich nicht wieder erkranken, wissen wir nicht, ob sie das Virus übertragen können.

Laut Prof. Streeck ist die Ansteckung im Supermarkt nicht wahrscheinlich, so dass die Maskenpflicht in  Läden für mich eine Übertreibung wäre.

Ich bin sicher, Sie haben eine Menge guter Ideen, wie man die Maßnahmen sinnvoll anpassen könnte. Reden Sie mit Ihren Politikern, schreiben Sie sie an und machen Sie Druck. Sonst passiert nämlich nichts, außer dass ihre Lieblingsläden verschwunden sind und unnötig viele Menschen um ihre Existenz gebracht werden.

Zahlenspiele der Regierung

Es wird mehr getestet.

Dass mehr Tests zu mehr positiven Ergebnissen führen, dürfte jedem klar sein.

Trotzdem wird in den Medien täglich nur die Zunahme  -absolut, aber nicht relativ in Bezug auf die Testanzahl-  angegeben. +5000 Fälle pro Tag hört sich ja auch mächtiger an als eine lineare konstante Zunahme ohne Steigerung.

Wenn wir aktuell 122000 Infizierte haben (Quelle: Johns Hopkins University) und wir von einer Dunkelziffer von Faktor 10 ausgehen, dann sind in Deutschland aktuell vielleicht 1 220 000 Mio Menschen mit Corona in Kontakt gekommen.

Das entspricht etwa einem 80stel der Bevölkerung. Wenn wir 75 Tage für 1/80 gebraucht haben, bräuchten wir bei dem jetzigen Tempo der Durchseuchung viereinhalb Jahre, um auf die gewünschten 65% Durchseuchung zu kommen, die unsere Bevölkerung nach Meinung der Epidemiologen stabil mit Corona umgehen lässt.

Es muss also eine Erhöhung der Durchseuchung und damit eine Erhöhung der Infektionsrate geben, um nicht die kommenden Jahre so eingeschränkt leben zu müssen.

Unsere Kliniken haben über 10 000 freie Intensivbetten.

Das erwartete Szenario ist nicht eingetreten – ob wegen, trotz oder unabhängig von den Maßnahmen, kann ich nicht beurteilen.

Aber es gibt für mich keinen belastbaren Grund, die Maßnahmen so beizubehalten.

Und dass wir immer mit einer Differenzierung arbeiten müssen  (wer ist gefährdet und braucht wieviel Schutz), ist jedem klar, auch wenn die Politik schon wieder vor einer Spaltung der Bevölkerung warnt.

Wir sollten auch bei der Lastenverteilung den Satz aus der ersten Merkel-Rede anwenden: „…wir lassen niemanden zurück.“

Frohe Ostern!

Panik? Berechtigte Sorge? Politikversagen?

Panik? Berechtigte Sorge? Politikversagen?

Fundierte Kritik wird immer lauter

Liebe Leser,

ich kann das Wort „Corona“ schon nicht mehr hören. Geht es Ihnen genauso?

Ich hatte schon in den vorigen Informationen zum Thema nahegelegt, sich selbst mit den Fakten auseinanderzusetzen und selbst zu bewerten.

Nun kommt heraus, dass die Regierung, das RKI und die „Experten“ alles tun, um die „Seuche“ möglichst beängstigend aussehen zu lassen. Und die Medien machen kräftig mit.

Ich gebe Ihnen den Link zu einer Veröffentlichung aus der Schweiz an, die gut belegt berichtet, was hinter den Zahlen wirklich steckt. https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

Geänderte Zählweise – höchst unwissenschaftlich

Das RKI hat die Zählweise geändert, so dass man mit Erkältungs-Symptomen auch ohne Test zu einem Coronaerkrankten erklärt werden kann und es wertet weiterhin alle Verstorbenen, bei denen eine CoronaRNA nachgewiesen wurde, als Corona-Tote. Das erhöht die Zahlen künstlich und verstärkt die Panik.

Prof. Püschel, aus vielen TV-Auftritten bekannter Rechtsmediziner am UKE in Hamburg, äußerte sich am 3.4.2020 in den Hamburger  Tageszeitungen deutlich: Alle Coronatoten, die er obduziert habe, seien nicht an Corona verstorben. Männer sind häufiger die Leidtragenden als Frauen- das Verhältnis bei den Verstorbenen ist etwa 2/3 zu 1/3.

Gleiches teilen die Italiener mit. https://www.epicentro.iss.it/coronavirus/bollettino/Report-COVID-2019_17_marzo-v2.pdf

Nosokomiale Infektionen (Infektionen mit Krankenhauskeimen)

Ein Viertel betrifft Atemwege

„In Deutschland kommt es nach Hochrechnungen des Nationalen Referenzzentrums (NRZ) jedes Jahr zu 400.000 bis 600.000 Krankenhausinfektionen. Die Zahl der durch nosokomiale Infektionen verursachten Todesfälle liegt bei 6.000 bis 15.000 pro Jahr. Das geht aus der Antwort der Bundesregierung auf eine Kleine Anfrage der FDP-Bundestagsfraktion hervor….() Die häufigsten nosokomialen Infektionen betreffen den Angaben zufolge untere Atemwegsinfektionen (24 Prozent), postoperativeWundinfektionen (22,4 Prozent) und Harnwegsinfektionen (21,6 Prozent). Bei der Bewertung der Todesfälle sei zu berücksichtigen, dass viele Betroffene an schweren Grunderkrankungen litten, die auch ohne Krankenhausinfektion häufig zum Tod führten“. (2018)

https://www.aerzteblatt.de/nachrichten/99656/Bis-zu-600-000-Krankenhausinfektionen

In wie weit unter Notbedingungen die üblichen Hygienekriterien auch in Bezug auf Krankenhausinfekte eingehalten werden (können), ist derzeit nicht bekannt. Die Bilder, die uns aus Italien und den USA erreichen, legen nahe, dass auf diesen Aspekt der Gefahren für Patienten in der Not wenig bis gar keine Kapazitäten verwandt werden. Sonst müssten alle Patienten auf entsprechende Keime zusätzlich untersucht werden.

Ob Corona-infizierte Notfallpatienten letztlich zusätzliche Krankenhausinfekte erleiden und das ihre Prognose reduziert, ist aktuell schlichtweg nicht bekannt. Ein knappes Viertel bekommt durch Krankenhauskeime Atemwegsprobleme, die nicht ursächlich auf Corona zurückzuführen sind. Wenn, wie derzeit angeordnet, jeder mit Corona infizierte Verstorbene als „Coronatoter“ erfasst wird, werden andere Todesursachen ignoriert und die gesamte Situation verfälscht.

Ich empfehle auch die Links in den zitierten Artikeln durchzuschauen und sich selbst eine Meinung zu bilden.

Panik und Angst schwächen das Immunsystem und begünstigen Krankheiten.

Politische Entscheidungen verschärfen die Situation.

Der einseitige Blick auf Corona und die Verfügung einer häuslichen Quarantäne führen zu einem medizinischen Problem. Atemwegskranke mit positivem Coronavirusabstrich werden direkt in Quarantäne geschickt und  NICHT auf andere Infekte untersucht.  Sie werden in der Quarantäne nicht angemessen behandelt, weil der Hausarzt sie ja ohne Schutzkleidung nicht untersuchen darf.

Genesene Coronapatienten, die ich nach der Quarantäne gesehen habe, hatten bis zu 4 (!) andere Atemwegserreger, die alle die Covid-19-Symptome auslösen können. Und zumindest die bakteriellen Infekte hätte man gezielt behandeln können.

Die Angst vor einer fiktiven Überlastung des Gesundheitssystems hat zu Entscheidungen geführt, die die Panik verstärken und die Grundrechte einschränken.

Was passiert, wenn man Panik schürt, war in den letzten Wochen an den Regalen mit Nudeln und Toilettenpapier zu sehen: Obwohl kein Mangel in Deutschland herrscht und obwohl niemand die Mengen benötigt, die gekauft wurden, wurden Ängste geschürt und in den Läden ein künstlicher Mangel erzeugt. Das verstärkte die Panik und führte zu temporären Engpässen.

Gleiches geschieht übrigens in der Medizin auch. Wenn man den niedergelassenen Ärzten keine Schutzanzüge und Masken gibt, diese aber vorschreibt oder fordert, erzeugt man dadurch eine Mangelsituation, nämlich einen Mangel an leistungsfähigen Ärzten. Und wenn man die Ärzte dann noch mit einem 14-tägigen Berufsverbot im Falle eines Kontaktes – nicht einer Infektion – bedroht (ehrlicherweise bekommt keiner den wirklichen Schaden ersetzt), dann werden die Verdachtspatienten, statt zu Hause oder in der Praxis behandelt zu werden, in großer Zahl in die Kliniken geschickt. Das führt dort zu Engpässen und einer Überlastung, vor der die Politik natürlich warnt und die sie gleichzeitig  als Begründung ihres Handelns nutzt. https://kenfm.de/standpunkte-%e2%80%a2-coronavirus-irrefuehrung-bei-den-fallzahlen-nun-belegt/

Testen – testen – testen?

Dass auch die PCR-Untersuchung (der momentan  angewendete Nachweis von Viruserbsubstanz durch Abstrich) auf Corona keineswegs den Infekt, sondern allenfalls die Anwesenheit von Viruserbsubstanz beweist, ist bekannt. Dass eine nennenswerte Anzahl an falschen Ergebnissen produziert wird, zeigt der Artikel https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/.

Wenn man die Seiten der WHO (Weltgesundheitsorganisation) aufruft, sieht man, wie viele Firmen und Institute sich mit welchem Test um die Zulassung bemühen. Die Tests beruhen auf dem Nachweis von nur 2 oder 3 Genen von hunderten von Genen.

(Wikipedia weiß: „Das einzelsträngige RNA-Genom der Coronaviren ist etwa 27.600 bis 31.000 Nukleotide (nt) lang, womit Coronaviren die längsten Genome aller bekannten RNA-Viren besitzen“)

Ob die nachgewiesenen Gene NUR in SARS-COV-2 vorkommen und eine positive PCR wirklich den Erreger nachweist, wird umstritten diskutiert. Ob die getesteten 2 oder 3 Gene aus dem längsten bekannten Virusgenom ausreichen, um das Virus eindeutig zu identifizieren, ist, streng wissenschaftlich, nicht abschließend geklärt.

Neue Tests

Seit vergangener Woche sind die ersten „Antikörpertests“ verfügbar. Man kann jetzt im Blut des Patienten Antikörper gegen das Coronavirus nachweisen. Hat jemand Antikörper gebildet, so muss sein Immunsystem sich vor mindestens 1-3 Wochen mit dem Coronavirus auseinandergesetzt haben.

Noch ist unklar, in wie weit es zu so genannten Kreuzreaktionen mit Antikörpern gegen andere Erreger, speziell gegen „alte“ Coronaviren, kommt. Ob der neue Test wirklich so spezifisch ist, dass er die abgelaufene Infektion mit dem neuen Coronavirus sicher nachweisen kann, müssen wir entsprechend abwarten. Wenn das so wäre, könnte man die tatsächliche Durchseuchung der Bevölkerung messen und hätte verlässlicher Daten zur Lagebeurteilung.

Viel mehr Tote als sonst?

Mir werden bei Diskussionen immer wieder die nicht wegzudiskutierenden Totenzahlen vorgehalten oder die schockierenden Ereignisse in Italien, Spanien oder den USA genannt.

Ich möchte auch hier auf die gut belegten Zahlen in dem Artikel und den Links verweisen.

Die Coronainfektion ist eine vergleichsweise harmlose Virusinfektion, die die allermeisten von uns nicht bedroht oder gefährdet. Sie ist für einige wenige gefährlich, weil sie diese Menschen, die schon am gesundheitlichen Limit leben, so belasten kann, dass diese Menschen sterben. Das passiert aber täglich immer und zu jeder Zeit  u.a. durch Infektionen aller Art. Nur dass jetzt nachweislich  in den allermeisten Fällen zu Unrecht die Bezeichnung „Coronatoter“ vergeben wird. Und so macht man aus einer ziemlich gewöhnlichen Atemwegsinfektion eine „tödliche Seuche“.

Es gibt nicht mehr Tote als normal, sie sind nur aufgrund der politischen Anordnungen konzentriert auf die Kliniken und werden einseitig mit dem Etikett „Coronatoter“ versehen. Auch hierzu finden Sie die gut recherchierten Zahlen in dem Schweizer Artikel. https://swprs.org/covid-19-hinweis-ii/

In vielen Ländern ist das Gesundheitssystem, anders als in Deutschland, nicht so stark auf Vorbeugung und Gesunderhaltung, sondern mehr auf Behandlung von Krankheiten ausgerichtet. Ich glaube, dass die deutsche Bevölkerung in weiten Teilen gesünder ist als anderswo und deswegen Infekte besser wegsteckt. Gerade in den USA hat ein großer Teil der Bevölkerung keinen Zugang zu bezahlbaren regelmäßigen Gesundheitschecks und vorbeugenden Maßnahmen. Viele laufen deswegen unbehandelt mit schweren Gesundheitsrisiken durchs Leben.

Wann gibt es endlich Entwarnung?

Insbesondere, wenn die Verbreitungszahlen der Coronainfektionen in der Bevölkerung so niedrig bleiben, wie das jetzt angestrebt und vermutlich auch erreicht wird, dann braucht es Jahre, bis die Bevölkerung überwiegend durchseucht und somit geschützt ist. Man hofft in der Zwischenzeit auf einen Impfstoff. Ob der dann funktioniert, bleibt abzuwarten. Trotz jahrelanger Erfahrungen mit dem Grippeimpfstoff werden gerade die, die es nötig hätten, am wenigsten geschützt. Die Erfolgsquote bei den > 60jährigen liegt um 30%. Warum sollte das bei Corona anders sein?

Es bedarf einer politischen Entscheidung. Diese zu fällen sind die gewählten Volksvertreter aufgerufen. Das was bisher verfügt wurde, wird erst im Rückblick zu bewerten sein.

Meine Meinung können Sie sich denken. Ihre eigene Meinung  sollten Sie sich anhand von Daten und nicht nur von Fernsehberichten und Zeitungen bilden. Ich versuche, Ihnen auch die andere Seite der Medaille darzustellen.

Um es deutlich noch einmal zu sagen:

Männer sind stärker gefährdet als Frauen. Warum das so ist, ist noch unklar.

Jeder der Hilfe braucht, soll und wird sie bekommen. Eine ursächliche Therapie gibt es nicht. Wer geschützt werden muss, soll geschützt werden. Alle sollten mitmachen, besonders aber die Gefährdeten selbst.

Bei alten Menschen ist Corona keineswegs ein Todesurteil. Die meisten werden mit mehr oder weniger medizinischer Hilfe auch diese Infektion überstehen, wie sie bis heute alle Infekte überstanden haben. Für einige wenige ist die Krankheit schicksalhaft.

Das Ansteckungsrisiko im täglichen Leben ist laut Prof. Streeck, der die Krankheit in Heinsberg erforscht hat, nicht groß:

„…Und auch sonst unterschied sich das, was Streeck formulierte, von dem, was man von anderen Experten zuletzt hörte: „Es gibt keine Gefahr, jemand anderen beim Einkaufen zu infizieren“, so der Forscher.“ https://www.bz-berlin.de/deutschland/virologe-bei-lanz-es-gibt-keine-gefahr-jemanden-beim-einkaufen-zu-infizieren

Situation in Hamburg Stand  4.April 2020: https://www.hamburg.de/coronavirus/

Gesamtzahlen :

Fälle ca. 2800, geheilt 1400, verstorben 143

Einwohnerzahl Hamburg : 1.822 000

offiziell infizierte oder noch erkrankte Menschen: 1400

Infektionsquote aktuell: 0,08% = 1 von 1250 ist infiziert.

Dunkelziffer: wahrscheinlich Faktor 10: jeder 125ste dürfte in Hamburg infiziert sein.

Davor muss man nun wirklich keine panische Angst haben.

Situation im Therapeutikum

Um Ihnen die bestmögliche Position in Bezug auf Ihre Gesundheit und ein hoffentlich langes Leben zu geben, arbeiten wir im Therapeutikum werktäglich wie immer.

Alle Therapeuten stehen Ihnen unverändert zur Verfügung.

Wir tun alles, um Sie vor jedweder Infektion oder gesundheitlichen Belastung zu stabilisieren und gesund zu erhalten.

Aufgrund der Ängste in der Bevölkerung und der Reisebeschränkungen haben wir momentan mehr Absagen und dadurch die Möglichkeit, Ihnen Termine schneller als gewöhnlich anzubieten.

Sie erreichen uns unter 040-513 20 990 (zentrale Terminvergabe).

Bleiben Sie gesund und lassen Sie sich keine Angst machen. Informieren hilft!

Noch ein letzter Tipp:

Rauch besteht aus festen Teilchen, die durch die Luft fliegen. Raucher produzieren also, neben kleinen Tröpfchen mit denen Viren transportiert werden, zusätzlich eine große Menge „Transportvehikel“ für Viren. Also vermeiden Sie bitte das Rauchen in Begleitung anderer Personen, besonders in geschlossenen Räumen. Sie könnten unwissentlich infiziert aber symptomfrei sein und zu einem erhöhten Ansteckungsrisiko für Dritte beitragen.

Ihr Dr. Michael Tank

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